Festival-Sommer 2019. Die ADK unterwegs …

Produktionen der ADK sind von Mai bis Juni bei zahlreichen Festivals zu Gast.

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Festival-Sommer 2019. Die ADK unterwegs …
© Jonah QuastViktor Rabl, in »Heimat von Oben – Ein Drahtseilakt«, Eigenprojekt im Rahmen der »Stunde der Wahrheit«, Internationales FURORE Festival 2018

Heimat von oben. Ein Drahtseilakt | Baden-Württembergische Theatertage Baden-Baden

30.05.2019 | 17:30 Uhr | Theater Baden-Baden, TIK | Einführung Spiegelfoyer

Mit Texten aus Gert Jonkes »Geometrischer Heimatroman«
Von und mit Viktor Rabl. Ein Projekt der Fraktion Lucarelli.

Ein Exil-Ösi erinnert sich. Aber sind es seine Erinnerungen? Ein Künstler verzaubert ein Dorf, aber wer applaudiert wirklich? Eine Solo-Performance auf der Suche nach der Vergangenheit, die untrennbar mit der Heimat Österreich verbunden ist. Ein Versuch, sich etwas anzunähern, das nicht greifbar ist: der Moment des Fallens.

Die Solo-Performance entstand im Rahmen der »Stunde der Wahrheit«, einem bewährten Modul des Schauspielstudiums an der ADK mit der Aufgabe, ein 60-minütiges szenisches Solo allein zu entwickeln und zu präsentieren. Es entstehen persönliche, riskante, komische und lustvolle Arbeiten. Als »Fraktion Lucarelli« planen die beiden Studenten* der ADK Viktor Rabl (Schauspiel) und Jan Pfannenstiel (Dramaturgie) seit 2019 gemeinsame Arbeiten.

www.theatertage-bw.de

Zum Trailer hier

Weitere Gastspiele

22.06.2019 | ARENA-Festival Erlangen
28.06.2019 | 20 Uhr | Szene Waldviertel, Österreich, Burg Raabs
30.06. – 02.07.2019 | Spoleto
21.07.2019 | Sommerwerft Frankfurt

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»Faust. Montagearbeit am deutschen Klassiker«, Regie: Max Schaufuß, Bachelorinszenierung Regie 04© Philip Henze

OUTNOW! 2019 Bremen | Faust. Montagearbeit am deutschen Klassiker

09.06.2019 | 17:00 Uhr | Theater Bremen

Eine Stückmontage aus Johann Wolfgang von Goethes »Faust« und Elfriede Jelineks »FaustIn and out«.
Regie: Max Schaufuß | Bachelorinszenierung 2018

Regie: Max Schaufuß
Dramaturgie: Annika Henrich
Kostümbild: Verena Bisele & Claudia Frank (ABK Stuttgart)
Licht–Design: Friedrich Schmidt
Musik: Justus Wilcken
Es spielen: Daniel Noël Fleischmann, Christoph Gummert und Justus Wilcken

Wenn Mann schon nicht Gott sein kann, dann doch wenigstens Gott spielen: Eine Welt erschaffen, in der man nach Belieben walten kann. Die eigene Geliebte aus der Rippe schneiden. Und was man selbst erzeugt hat, darf man auch selbst zu Grunde richten. Schöpfen und Zerstören – Geburt und ewige Reproduktion der männlichen Herrschaft. Doch was beherrscht die Herrschenden? Elfriede Jelinek stellt Goethes unersättlich nach Höherem strebenden Faust die brutal Unterworfene entgegen. In der Schizophrenie dieser Erzählungen biegen und brechen sich drei Männerkörper. Und wenn die eigene Erzählung Risse bekommt? Schnell alles abdichten, dass nur kein Licht eindringt durch die bröckelnden Mauern des Patriarchats.

Die Bachelorarbeit hatte im März 2018 Premiere. Max Schaufuß, Regieabsolvent 2019, arbeitet derzeit als Regieassistent am Theater Bonn.

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»Verlust« Regie: Benjamin Junghans, im Rahmen der »Biographischen Projekte« © Steven M. Schultz | ADK

Körber Studio Junge Regie 2019 Hamburg | »Verlust«. Von und mit Benjamin Junghans

14.06.2019, 15:00 Uhr | 14.06.2019, 17:00 Uhr | Thalia Gaußstraße, Hamburg

Zum Projekt

»›So geht das jetzt immer weiter. Mit größeren und mit kleineren Verlusten‹, wurde ich einst getröstet. Der Abschied, die Abwesenheit und die Leerstelle: Ist das der Ort, an dem ich mich entfalte? Liegt im Negativ der Verluste auch eine Freiheit, eine Lust und sogar die Liebe? Heute werde ich sie alle sammeln. Ich werde ihren Wert berechnen, einen Bon ausdrucken, die Summe der Differenzen ermitteln, die vorläufige Abrechnung meines Verlustgeschäfts.«

»Verlust« wurde im Dezember 2018 im Rahmen des Studiengangmoduls des 3. Jahrgangs Schauspielregie »BioPic. Künstlerisches Arbeiten mit (auto-)biographischen Material« entwickelt.

 

Zur Idee des »Körber Studio Junge Regie«

Festival und Wettbewerb zugleich: Studierende der deutschsprachigen Regie-Hochschulen stellen im »Thalia in der Gaußstraße« ihre Inszenierungen vor. Eine Jury aus Theaterfachleuten zeichnet die beste Arbeit aus. Das Festival ist »bundesweit die wohl wichtigste Plattform für den Regienachwuchs« (NDR Kultur), es präsentiert die Vielfalt von künstlerischen Inhalten und Ästhetiken der Theatergeneration der Zukunft. Mehr…

Zuletzt waren von der ADK zu Gast die Arbeiten von Johann Diel »Hasen-Blues.Stopp.« (Uta Bierbaum) von Wilke Weermann »Der entfesselte Wotan« und Anna-Elisabeth Frick »Die Unerhörte«,  prämiert mit dem Ersten Preis des Körber Studio Junge Regie 2016.

Kurzinterviese des Körber Studios mit den Regisseuren: Johann Diel Wilke Weermann, Anna-Elisabeth Frick

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(v. l.) Silva Bieler, Luzia Oppermann, Nicolas Martin und Jonathan Peller | »Fräulein Else« Regie: Zita Wende© ADK | Steven M. Schultz

UWE – Der Festival | Theater Akademie August Everding | »Fräulein Else« von Arthur Schnitzler

22. 06.2019 | Theater Akademie August Everding | Akademietheater, Mitte

In einer Bühnenfassung von Juliane Logsch und Zita Gustav Wende

»Du willst wirklich nicht mehr weiterspielen, Else?« – »Nein, Paul, ich kann nicht mehr.« Else, eine stolze, feinsinnige junge Frau, ist das grotesk pseudomoralische Lebensspiel ihrer Zeit leid. Zu eng schnürt sich das spießbürgerliche Korsett, in das sie hineingeboren ist, um ihren wachen, nach Freiheit sehnenden Geist. Als dann von Else verlangt wird, ihren Körper für die Exsistenzrettung ihrer Familie zu verkaufen, ziehen die Schlingen ihrer perfiden Umwelt sich immer fester um sie zusammen. Zwischen Ohnmacht und Ekstase, Traum und Wirklichkeit wandelt Else in der »Welt von Gestern« mit der Hoffnung auf ein befreiendes Morgen.

Regie: Zita Gustav Wende
Es spielen: Silva Bieler, Nicolas Martin, Luzia Oppermann, Jonathan Peller
Dramaturgie: Juliane Logsch
Bühnen- und Kostümbild: Christian Blechschmidt (ABK Stuttgart)
Ort: Bühne

Wer ist UWE?

UWE – der Festival ist das studentische Theaterfestival an der Theaterakademie August Everding in München und findet vom 20. bis 23. Juni 2019 statt.

UWE steht für maximalen Freiraum. UWE ist eine Plattform für künstlerische Auseinandersetzungen und Diskurse. UWE ist eine internationale Vernetzungswerkstatt für junge, praktische Arbeiten in studentischen Kontexten. UWE jongliert mit Kulturbegriffen und muss zu keinem Schluss kommen. UWE lädt Theater- und Kunstschaffende der darstellenden Künste ein. UWE will Leerstellen untersuchen, Arbeiten zeigen, ins Gespräch kommen.

UWE freut sich auf eure kleinen und großen Produktionen, Hörspiele und visuelle Arbeiten, Performances und Diskursformate, Objekttheater und Medienkunst, Tanztheater und Installationen, Musiktheater oder Klangperformances – UWE lädt euch ein, frei von Grenzen und Sparten, Kategorien oder Schubladen zu denken.

Hinter UWE steht ein Kernteam aus Studierenden unterschiedlicher Studiengänge sowie viele Unterstützerinnen aus der Theaterakademie.

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»Alice_(Ƨ)« nach Lewis Carroll, Regie: Pedro Martins Beja, Werkstatt-Inszenierung 3. Studienjahr Schauspiel, Premiere Dezember 2018© ADK | Philip Henze

Schauspielschultreffen Berlin (SKS) | »Alice_(Ƨ)« nach Lewis Carroll

25. Juni 2019, 22 Uhr

»Bundeswettbewerb zur Förderung des deutschsprachigen Schauspielnachwuchses« verbunden mit dem »30.Treffen zur Förderung des Schauspielnachwuchses« in Berlin (23. -30. Juni 2018) Mehr…

Leitung: Pedro Martins Beja
Werkstattinszenierung 3. Studienjahr Schauspiel (Premiere Dez. 2018)
In Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Der Regisseur Pedro Martins Beja bringt »Alice_(Ƨ)« in einer eigenen Fassung auf die Bühne. Lewis Carrolls Texte »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln« sind dabei nur die Grundlage der Suche der zehn Alice(s) nach dem Wunderland im Realen. Dabei verschwimmen Normen und Grenzen, Zuschreibungen und Zuordnungen: Bleiben sie dabei die Gleichen? Oder ist Veränderung die einzig existierende Realität? What the fuck is Alice?

Es spielen: Kim Patrick Biele, Silva Bieler, Lily Frank, Florian Gerteis, Simon Kluth, Maria João Kreth d’Orey, Arne Löber, Luzia Oppermann, Sarah Palarczyk, Jonathan Peller
Regie: Pedro Martins Beja
Bühne und Kostüme: Pia Pospischil, Ariane Koziolek (ABK Stuttgart)
Musik: Markus Steinkellner
Dramaturgie: Lorena Biemann
Regieassistenz: Jessica Dietz
Ausstattungs-Assistenz: Lilli Fadani

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