Der lange Schatten des
19. Jahrhunderts

Eine Regie-Werkschau
3. Studienjahr Regie | 3. und 4. Studienjahr Schauspiel
1. und 2. Studienjahr Dramaturgie

In Kooperation mit:

Premiere

13.02.2019 | 18:00 Uhr | ADK

Eintritt 8 Euro | erm. 5 Euro
Keine Anmeldung erforderlich.
Abendkasse (Foyer) ab 30 Min. vor Beginn.
Änderungen vorbehalten.

Wohl keine Epoche prägt unsere Gegenwart so stark wie das 19. Jahrhundert. In vier Werkstattinszenierungen setzen sich Studierende der ADK mit den damaligen Umbrüchen in Gesellschaft, Kunst, Wissenschaft und Politik auseinander und untersuchen deren weitreichende Bedeutung für die Jetztzeit. Vom 13. bis 15. Februar 2019, Beginn jeweils 18 Uhr, lädt die ADK zu drei Projekten des Themenmoduls »Der lange Schatten des 19. Jahrhunderts« ein. Gezeigt werden die Arbeiten von Benjamin Junghans, Maximilian Pellert und Zita Wende, Studierende des 3. Studienjahrs Regie. Sie entstehen in Zusammenarbeit mit Studierenden des 3. und 4. Studienjahrs Schauspiel, des 1. und 2. Studienjahrs Dramaturgie sowie mit Studierenden des Studiengangs Bühnen- und Kostümbild der ABK Stuttgart.

Die Spielfolge:
am 13. und 15. Februar
18 Uhr
»Fräulein Else« R: Z.Wende | 19.30 Uhr »Thérèse Raquin« R: M. Pellert | 21 Uhr »Salon« R: B. Junghans
am 14. Februar

18 Uhr »Salon« R: B. Junghans | 19.30 Uhr »Thérèse Raquin« R: M. Pellert | 21 Uhr »Fräulein Else« R: Z.Wende

ProjektdozentInnen: Carolin Hochleichter, Ludger Engels und Laura Tetzlaff | Mentor Regie: Christof Nel | Mentoren Schauspiel: Benedikt Haubrich, Martin Maria Blau

»Fräulein Else«
von Arthur Schnitzler

In einer Bühnenfassung von Juliane Logsch und Zita Gustav Wende

»Du willst wirklich nicht mehr weiterspielen, Else?« – »Nein, Paul, ich kann nicht mehr.« Else, eine stolze, feinsinnige junge Frau, ist das grotesk pseudomoralische Lebensspiel ihrer Zeit leid. Zu eng schnürt sich das spießbürgerliche Korsett, in das sie hineingeboren ist, um ihren wachen, nach Freiheit sehnenden Geist. Als dann von Else verlangt wird, ihren Körper für die Exsistenzrettung ihrer Familie zu verkaufen, ziehen die Schlingen ihrer perfiden Umwelt sich immer fester um sie zusammen. Zwischen Ohnmacht und Ekstase, Traum und Wirklichkeit wandelt Else in der »Welt von Gestern« mit der Hoffnung auf ein befreiendes Morgen.

 

 

 


Regie:
Zita Gustav Wende
Es spielen: 
Silva Bieler, Nicolas Martin,
Luzia Oppermann,
Jonathan Peller
Dramaturgie: 
Juliane Logsch
Bühnen- und Kostümbild:
Christian Blechschmidt (ABK Stuttgart)
Ort: Bühne

»Thérèse Raquin«
nach dem Roman von Émile Zola

Unter Verwendung der Bühnenfassung von Paris Kosmidis

Welchen Einfluss haben Bedürfnisse auf unsere Entscheidungen? Wie frei können wir handeln? Und wie kompromisslos muss Emanzipation sein? Thérèse und Camille finden sich nach einer gemeinsamen Kindheit in Vernon als bürgerliches Ehepaar in Paris wieder. Unglücklich verheiratet fristen sie unter den Bemutterungen der alten Madame Raquin ihr Leben – bis Jugendfreund Laurent in die Familie tritt. Eine Geschichte über Begehren, Ausbruch aus Konventionen und vergessene Konsequenzen.

 

 

 

Regie: Maximilian Pellert
Es spielen: 
Lily Frank,
Florian Gerteis, Frederik Gora
Dramaturgie: 
Lena Meyerhoff
Bühnenbild:
Maximilian Pellert
Ort: Probebühne

Aufführungsrechte:
FELIX BLOCH ERBEN
Verlag für Bühne, Film und Funk

»Salon im Turm«
von und mit Sarah Maria Löber-Kluth

Die Gesellschaftsdame Sarah Maria Löber-Kluth lädt seit Jahren zum Salon im Turmzimmer der Villa Perceval. Man kommt freudig zusammen, genießt Musik und Literatur in bürgerlicher Harmonie. Doch was passiert, wenn diese Gemeinschaft plötzlich die traute Einigkeit verliert? Wie viel Druck hält ein Chor stand, bevor sich schiefe Noten in den Einklang pressen? Dann stellt sich die Frage: Was macht eine Gesellschaft aus, was hält sie zusammen und was muss jede/r Einzelne zu ihrem Gelingen beitragen?

 

 


Regie:
Benjamin Junghans
Es spielen: Simon Kluth, Maria João Kreth d’Orey,
Arne Löber, Sarah Palarczyk
Dramaturgie:
Sophia Bock
Bühnen- und Kostümbild:
Lea Winkler (ABK Stuttgart)
Musik: Benjamin Junghans
Ort:
Bühne