Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - FURORE Festival 2018. Internationales Festival für junges Theater. © Philip Henze

FURORE Festival 2018. Internationales Festival für junges Theater.

Vom 19. bis 22. Juli 2018

Tickets ab sofort: karten@adk-bw.de
Eintritt: 8€ | ermäßigt 5€, Festivalpass: 30€ | ermäßigt 25€

Weitere Informationen: www. furorefestival.com

Die ADK feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit zwei Veranstaltungen: dem Symposium »Kunst. Kultur. Nachhaltigkeit« in Kooperation mit der Stadt Ludwigsburg sowie mit dem FURORE Festival.

 

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - FURORE Festival 2018. Internationales Festival für junges Theater.

Das Festival

Vom 19. bis zum 22. Juli 2018 geht das internationale Theaterfestival der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK) über die Bühne. Auf 300 Jahre Stadtgeschichte blickt Ludwigsburg 2018 zurück, seit 10 Jahren ist die ADK ein Teil von ihr. Anlass, ein weiteres Mal junge internationale KünstlerInnen und Gruppen nach Ludwigsburg einzuladen. Das Festival schafft einen Begegnungsraum und ermöglicht Einblicke in das, was junge Künstler*innen vor Ort und in der Welt denken, spielen und entwerfen. Verschiedene Spielarten und –formen der darstellenden Kunst kommen zu Wort: Sprech-, Musik-, Tanz- und Performancetheater bis hin zu interdisziplinären Projekten mit Schnittstellen zu Film, Video, Animation und bildender Kunst, die sich  auch durch die enge Kooperation mit der Filmakademie und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ergeben. Weitere Informationen sowie Festival-und Rahmenprogramm (ab April 2018) .

Eine Veranstaltung der ADK und ihrer Studierenden. Unter Mitwirkung der Filmakademie und der ABK Stuttgart, mit Unterstützung des Schauspiel Stuttgart.

Das Programm

  • InBetween

    Eine Soundperformance vom Rosa Vertebralis Collective (FRA | GER)
    London International School of Performing Arts
    Englisch | 30 Minuten

    Wissenschaftler haben herausgefunden, dass zwischen dem letzten Herzschlag und dem eigentlichen Tod ein ganzes Universum liegt. InBetween lädt in diesen mysteriösen Raum ein. Eine Kombination aus Klanglandschaft und Performance. Ohne vierte Wand, ohne Stühle. Ein dunkler Raum zwischen Leben und Tod.

    Eine individuelle Erfahrung, die die Sinne anspricht. Begrenzt auf 25 Zuschauer.

    Mit Aline Comignaghi, Clara Isenmann, Mona-Bawani Mühlhausen

    Weitere Vorstellungen Do, 19.7. um 17.00 und 18.00 Uhr | Fr, 20.7. um 15.30, 18.30 und 19.30 Uhr

  • Hasen-Blues. Stopp.

    von Uta Bierbaum
    Regie: Johann Diel
    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg | Regie, 3. Studienjahr
    Deutsch mit englischen Übertiteln | 75 Minuten

    Was ist Normalität? Wie können wir es schaffen, den Menschen wahrzunehmen, anstatt ihn in gesellschaftlichen Normen einzuordnen? Eine fantasievolle Welt beseelter Objekte – sprechende Toilettentüren und traurige, weil geschlechtsneutrale Versandkartons – und Charaktere, die zwischen ihrer eigenen Identität und den Vorstellungen der anderen zerrissen sind.

    Eingeladen zum Körber Studio Junge Regie 2018

    Mit Frederik Gora, Marielle Layher, Leon Amadeus Singer, Zoë Valks, Katharina Walther | Dramaturgie Lorena Biemann | Bühnenbild Christin Vahl | Kostüm Valentina Dolce

  • Krum. Creation of the World

    von Hanoch Levin
    Regie: Katarzyna Minkowska (PL)
    Aleksander-Zelwerowicz-Theaterakademie Warschau | Regie, 2. Studienjahr
    Polnisch mit englischen Übertiteln | 60 Minuten

    Drei junge Menschen irren durch die Qualen des Lebens und warten immerzu auf die magischen Worte: „Es werde Licht.“ Aber es gibt kein Licht. Es gibt nur das Leben. Das Abbild einer Generation im Alter von Mitte zwanzig – eine Generation, die seit einem Vierteljahrhundert auf der Welt ist und doch noch nichts Entscheidendes erreicht hat.
    Was ist ihre conditio humana und wie beschreibt sie Hanoch Levin in seinen Werken?
    Dieser Frage wird durch vier Charaktere und diverse Szenen aus Levins Stück Krum nachgegangen. Die Handlung folgt dem Stück weitestgehend, aber schließt darüber hinaus noch seine Kurzprosa unter dem Titel Farewell Letters to the Beloved One ein.

    Mit Elżbieta Jarosik, Michał Karczewski, Maciej Miszczak, Joanna Połeć, & Cienki, der Hund | Musik Jędrzej Jarocki | Bühnenbild Katarzyna Minkowska, Marta Piotrowska | Kostüm Marta Piotrowska | Licht Katarzyna Minkowska | Choreographie Aneta Jankowska | Video Agata Rucińska

     

  • Film-Matineé

    Filme von Studierenden der ADK und der Filmakademie Baden-Württemberg

    Unter anderem:

    Was schaust du so?
    Regie: Zita Clio Wende
    Ein Film über das Aufeinandertreffen von Passagieren im intimen Moment des Schlafs und die Macht des Blickes. Genre: Stummfilm #shutup!

    Keimzelle
    Regie: Benjamin Junghans
    Deutschland als in die Jahre gekommene Kleinfamilie. Der Vater, ein zunehmend paranoider Überwachungstechniker erfindet im täglichen Nichts der Überwachungsbänder das Katastrophenszenario einer Historiendoku. Die Tochter hat ihr Studium abgebrochen, vereinsamt in den sozialen Medien und dreht sich wortwörtlich nur noch um sich selbst. Die Mutter erträgt die ewige Wiederkehr des Alltags nicht. Beim Jobcenter berät man sie, Beraterin beim Jobcenter zu wer-den. Das System begründet sich nur noch in sich selbst. Wird der Weltuntergang sich bitten lassen?

    Ein Volksfeind
    Regie: Rafael Ossami Saidy
    Der Koch Thomas Stockmann findet sich in einer zusehends unübersichtlich gewordenen Welt wieder.
    Die Gesellschaft, in der er lebt, scheint nur noch auf Betrug und Lüge zu beruhen. Das Schlimmste daran: Dass alle so tun, als sei nichts. Thomas Stockmann beschließt, dass etwas getan werden muss.

    Ödipus’ Kinder
    Regie: Maximilian Pellert
    Der Film beginnt, wo der antike Mythos endet. Isa, Anna und Eddi, die Kinder des alten Patriarchen Otto König treffen sich zum letzten Mal im Haus ihrer Eltern. Ihre Mutter hat sich umgebracht, ihr Vater liegt im Krankenhaus. Überraschend kommt der älteste Bruder Paul, der die Familie vor acht Jahren verlassen hatte. Erinnerungen kommen auf. Angelehnt an die griechische Tragödie in der erlebten Zeit gefilmt, aber durchgehend improvisiert. Theaterästhetik filmisch umgesetzt.

    Ghost Story
    Regie: João Marcos Latgé (BRA)
    Ein Geist ist laut allgemeinen Beschreibungen bleich, phosphoreszierend, weiß und so transparent, dass man durch ihn hindurch sehen kann. Wenn er sich bewegt, gleitet er eigenartig dahin.

  • H.A.N. | Hermaphrodita. Androgyn. Narcissos

    Gender-Studie in drei Tänzen
    von Domokos Kovács (HUN)
    University of Theatre and Film Arts of Budapest
    90 Minuten

    Drei Geschichten – Hermaphroditos, Androgynos und Narziss – zu einer vierten Geschichte zusammengeführt. Mit Anleihen aus Tanz- und Puppentheater fragt das Stück, inwieweit der Körper, in dem wir geboren wurden, unsere Leben definiert.

    Mit Domokos Kovács | Beratung Kitty Fejes | Besonderer Dank an Hanna Kádár, Fruzsina Föglein, Petra Nagy

  • B U R T [when i was five i killed myself]

    nach Howard Buten
    Regie: Alice Bogaerts (BEL)
    Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin | Regie, 3. Studienjahr
    Englisch | 55 Minuten

    Howard Butens Roman als aufreibender Monolog seines Protagonisten. Ein pures Setting, stroboskopartig prasselnde Erinnerungsfragmente und eine Sprache, die im gleichen Maße verspielt-poetisch wie brutal ist, laden ein, die eigenen Auffassungen über das Kind-Sein zu überprüfen.

    Eingeladen zum Körber Studio Junge Regie 2018

    Mit Oscar Boy Willems | Musik Josephine Stamer | Dramaturgie Marleen Ilg | Bühnenbild und Kostüm Alice Bogaerts & Anne-Laure Jullian de la Fuente

  • Awakening

    nach Die Bakchen von Euripides
    Regie: Marta Malinowska (PL)
    Aleksander-Zelwerowicz-Theaterakademie Warschau | Regie, 3. Studienjahr
    50 Minuten

    Inspiriert von Euripides’ Die Bakchen sucht Awakening nach dem dionysischen Rausch. Ist es heutzutage noch möglich Katharsis, Ekstase und seelische Reinigung zu erleben? Kann man sich von etwas lösen, um zu etwas anderem zu gelangen? Diesen Fragen setzen die Performerinnen sich und ihren Körper in 50 wortlosen Minuten aus – bis Dionysos sie verlässt und ihre Trance endet.

    Mit Katarzyna Barszczewska, Katarzyna Dmoch, Paulina Hanna Fonferek, Helena Hajkowicz, Wojciech Kondzielnik, Karolina Kosecka, Małgorzata Kowalska, Katarzyna Kucharska, Natalia Maczyta-Cokan, Maria Patykiewicz, Aleksandra Padzikowska | Musik Wojciech Kondzielnik | Szenografie Maciej Krajewski, Maks Mac, Iga Koclęga

  • A Gentle Spirit

    Physical solo for two
    von Fyodor Dostoyevsky und Sabina Machačová
    BuranTeatr (CZ)
    Tschechisch mit englischen Übertiteln | 65 Minuten

    Zwei Körper. Sich bewegend, verschmelzend, sich abstoßend. Wie zwei rotierende Magneten. Einer ist tot, einer ist lebendig. In einer Kombination aus klassischem Schauspiel und physical theatre widmet sich die Inszenierung Dostojewskis Erzählung Die Sanfte.

    BuranTeatr ist eine freie Theatergruppe seit 2005, deren Mitglieder AbsolventInnen der Janáček Academy of Music and Performing Arts in Brünn sind.

    Regie Juraj Augustín | Mit David Tchelidze, Alžbeta Vaculčiaková | Musik Ondrej Kalužák | Choreographie Juraj Augustín | Dramaturgie Sabina Machačová | Bühnenbild Juraj Augustín | Kostüm Hynek Petrželka | Licht Tomáš Tušer | Übersetzung Emanuel Frynta | Projektionen Tomáš Tušer, Simona Vaškovičová | Grafikdesign Simona Vaškovičová | Assistenz Pavel Stříž

     

  • The Words of Others

    Regie: Megan Valentine
    Royal Conservatoire of Scotland | Schauspiel, 3. Studienjahr
    Englisch | 25 Minuten

    Wie nimmt man die Welt wahr, wenn die Welt einen nicht versteht? Auf spielerische Weise erkundet das Stück mit Elementen des physical theatre und O-Tönen von Menschen aus dem Spektrum des Autismus, eine andere Art, die Welt zu erfahren.

    Mit Olivia Barrowclough, Elliot Baxter, Anna Russell-Martin, Megan Valentine | Technik Malcolm Cumming

  • Heimat von oben

    Ein Drahtseilakt von Viktor Rabl (AT)
    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg | Schauspiel, 3. Studienjahr
    Deutsch mit englischen Übertiteln | 60 Minuten

    Ein Exil-Ösi erinnert sich. Aber sind es seine Erinnerungen? Ein Künstler verzaubert ein Dorf, aber wer applaudiert wirklich? Eine Solo-Performance auf der Suche nach der Vergangenheit, die untrennbar mit der Heimat Österreich verbunden ist. Ein Versuch, sich etwas anzunähern, das nicht greifbar ist: der Moment des Fallens.

    Mit Viktor Rabl | Dramaturgie Jan Pfannenstiel, Fabian Schmidtlein

  • The power of unknown CHAOS

    von Maurícia | Neves
    Englisch | 40 Minuten

    Europa bombardiert mit Konfetti! The Power of unknown CHAOS ist die Beerdigung eines Europas, in dem Gold wichtiger scheint als das Leid von verhungernden Menschen. Ein trauriges Portrait im Gewand einer Kritik.

    Maurícia | Neves aus Portugal ist seit 2014 freie Künstlerin.

    Mit Maurícia Barreira Neves | Musik Daina Dieva | Bühnenbild und Kostüm, Lichtdesign, Choreographie Maurícia Barreira Neves

  • Palmen

    Generation Z (GER)

    (2015/2016 – Tide/Alex Tv/Moviemento)

    Die erste Anti-Soap von GENERATION Z in 8 Episoden. Sehr sehr frei nach Schillers Die Räuber. Für besseres Fernsehen, besseres Theater und besseres Internet. Keine Wiederholung von Fersehrealismus oder Mainstream-Kino, sondern Filmmaterial kombiniert mit einer radikalen Theaterästhetik.

    Von Nikolas Darnstädt (Regie-Absolvent 2017 der Hochschule für Schauspiel Ernst Busch), Jannik Schnei-der (Videokünstler), Ann-Kristin Danziger (Bühnenbildnerin)

  • Geheime Dramaturgische Gesellschaft

    Die GDG Ist eine Gruppe von professionellen Gesprächsanstiftenden die sich unter die Festivalteilnehmenden mischt und Menschen miteinander ins Gespräch bringt, die sonst nicht miteinander in den Austausch treten würden. Sie bietet sich selbst als angreifbare Gesprächspartner_innen an.

    Das Basislager ist ein Gesprächsort zum Vorbeischlendern und Verweilen. Einen Ort für Austausch, Diskussion und Reflexion: Hier sollen Diskurse initiiert, geführt und dokumentiert werden. Die Festivalbesucher*innen sind dazu eingeladen diese immer weiter wachsende Feedbackinstallation mitzugestalten, zu ergänzen und zu erweitern.

  • SCHÖNER WIRDS NICHT

    Zürich (CH)

    SCHÖNER WIRD’S NICHT versteht sich als Arbeitsgruppe. 2018 von Timo Raddatz (Dramaturg), Johannes Schmidt (Regisseur) und Johanna Benrath (Regisseurin) gegründet, widmet sich die Gruppe der Frage nach Möglichkeitsräumen der Gemeinschaft im Kontext von Theaterfestivals.

    Im Vorgang des Bauens und Konstruierens suchen SWN nach einem Ort, der offen und zugänglich ist. Begegnung, Kommunikation, Arbeit, Reflexion, Diskurs, Party, Gastronomie, Öffentlichkeit, Entspannung und Gesellschaft sollen aufeinandertreffen. Hierbei ist der Name Programm: SCHÖNER WIRD’S NICHT ist kein Design und keine Perfektion, sondern das Ausprobieren und Entdecken mit Raum und Räumlichkeit. Für das FURORE Festival schafft die Gruppe ein Bindeglied zwischen Einzelteilen des Festivals – für Künstler*innen und Publikum.

Kurzprogramm

Sie finden im Folgenden den Programmflyer zum Download

Bewerbung/Auswahlverfahren

Die Ausschreibung ist abgeschlossen.

Ausschreibungsunterlagen
Deutsch hier / Englisch hier

s. auch www.furorefestival.com

Alle interessierten jungen Kunstschaffenden können sich mit ihren Projekten bei uns bewerben.
Jedes Projekt aus dem weiten Spektrum der (Theater-) Kunst (Schauspiel, Figurentheater, Musiktheater, Performance und Tanz; aber auch Formen, die noch keiner Kategorisierung entsprechen sowie Bildende Kunst und Film) kann sich beim Festival bewerben. Das Projekt kann in der Heimatsprache aufgeführt werden.

 

Partner & Förderer

Wir danken für die Unterstützung

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Medienpartner

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