»Montags an der ADK« Neue Formen der Kunst | Susanne Pfeffer

Direktorin Museum für Moderne Kunst (MMK) Frankfurt

Termin

25.02.2019 | 20:00 Uhr | ADK, Zuschauerraum

Keine Anmeldung erforderlich

Foto: Alexander Paul Englert © Museum für Moderne Kunst, MMK Frankfurt am Main

Über ihre Konzeption der Kunst ist sie im Gespräch mit Prof. Dr. Elisabeth Schweeger, Künstlerische Direktorin und Geschäftsführerin der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK).  Die Gegenwart zu reflektieren, sieht die angesehene Kunsthistorikerin und Kuratorin als Aufgabe eines »Hauses der Gegenwartskunst«. Mit drei aufsehenerregenden Schauen zum Thema Gewalt der Gegenwart startete Susanne Pfeffer in Frankfurt am MMK – »Kunst am Nerv der Zeit« so der SWR.  2017 kuratierte Pfeffer  u.a. bei der Biennale in Venedig den Deutschen Pavillon: Die dort präsentierte Arbeit der Performance-Künstlerin Anne Imhof wurde mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

 

Susanne Pfeffer (* 1973) ist Kunsthistorikerin und Kuratorin.

Seit Januar 2018 ist sie Direktorin des MUSEUM FÜR MODERNE KUNST Frankfurt am Main. In diesem Jahr realisierte sie im MMK die Ausstellungen »Cady Noland«, »Marianna Simnett« und die Gruppenausstellung »Weil ich nun mal hier lebe«. Von 2013–2017 leitete sie das Fridericianum in Kassel, wo sie u.a. die Ausstellungstrilogie »Inhuman« (2015), »nature after nature« (2014) und »Speculations on Anonymous Materials« (2013) sowie Retrospektiven zu Tetsumi Kudo (2016), Marcel Broodthaers (2015) und Paul Sharits (2014) kuratierte.

Zuvor war sie Chefkuratorin des KW Institute for Contemporary Art in Berlin (2007–2012) sowie Kuratorin und Beraterin des MoMA PS1 in New York. Von 2004 bis 2006 arbeitete sie als künstlerische Leiterin des Künstlerhauses Bremen.

Susanne Pfeffer realisierte vielbeachtete Einzelausstellungen und Retrospektiven von u.a Absalon, Kenneth Anger, Joe Coleman, Cyprien Gaillard, Emily Jacir, Sergej Jensen, Renata Lucas oder Wael Shawky. Neben thematischen Ausstellungen wie Seeing is believing und You Killed Me First. The Cinema of Transgression kuratierte sie auf Neuproduktionen basierende experimentelle Gruppenausstellungen wie beispielsweise … »5 minutes later oder ONE ON ONE«. Zudem kuratierte Pfeffer u.a. auf der São Paulo Biennale, der Lyon Biennale, am Tel Aviv Art Museum, Museum Boijmans Van Beuningen, Museum für Moderne Kunst Warschau und am Museion Bozen.
Auf der 57. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia (2017) kuratierte Susanne Pfeffer den Deutschen Pavillon, der mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Bereits 2015 kuratierte sie auf der 56. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia (2015) den Schweizer Pavillon mit einer Einzelpräsentation von Pamela Rosenkranz.

Susanne Pfeffer ist Herausgeberin zahlreicher Künstlermonographien und Ausstellungskataloge. Für ihre Ausstellung »Kenneth Anger« im MoMA PS1 wurde sie 2009 von der AICA USA ausgezeichnet und für die Ausstellung »Inhuman« erhielt sie 2016 den ART-Kuratorenpreis.