»Montags an der ADK« Theater und Gebärdensprache. Jeffrey Döring (Regisseur und Dramaturg)

Jeffrey Döring (Regisseur und Dramaturg, Alumnus ADK)

Termin

11.01.2021 | 20:00 Uhr | Digital

Teilnahme über die ZOOM-App  (begrenzt auf eine Kapazität von 99 Personen):

 

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Jeffrey Döring und seine Kollegin Athina Lange stellen im Nachgang der Veranstaltung das Vortragsskript sowie zwei Videos über »Gebärdensprache und Theater« zur Verfügung. Wir danken!

Vortrag von Jeffrey Döring
PDF-Datei der Präsentation hier
Zoom-Vortrags zum Nachhören:

Gebärdensprache, Schauspiel und Theater.
Zwei Beiträge von Athina Lange, gehörlose Schauspielerin

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Best Practice. Projekte

Rat Krespel. Die erste Gehörlosen-Oper | Regie: Jeffrey Döring 
(Premiere 09/2016, Club Zollamt Stuttgart)
Weitere Infos hier

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Die Hauptsache
Ein inklusives Theaterstück mit und für Gehörlose und Hörende | Regie: Jeffrey Döring (Premiere März 2019, Gasteig München), Eine Produktion des
Deutschen Gehörlosentheater e. V.
Weitere Infos hier

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Videobeitrag des BR (Stefan Brainbauer)

Theater und Gebärdensprache

»Montags an der ADK« Theater und Gebärdensprache. Jeffrey Döring (Regisseur und Dramaturg)
Jeffrey DöringJeffrey Döring © David Klumpp

Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist weit mehr als eine Sprache der Hände. Besonders im künstlerischen Umgang auf der Bühne zeigt sich, wie vielfältig die DGS sein kann. Indem sie performativ-visuell hervorgebracht wird, scheint sie geradezu prädestiniert für die Darstellenden Künste. Über »Theater und Gebärdensprache« spricht Jeffrey Döring und gibt Einblick in seine zweisprachigen Projekte sowie die Arbeitsweise. Der Regisseur, Dramaturg und Alumnus der ADK hat zahlreiche Projekte mit Gehörlosen realisiert u.a. im Gasteig München, im Admiralspalast Berlin, an der WLB Esslingen, am Staatstheater Karlsruhe sowie am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. Elisabeth Schweeger, Künstlerische Direktorin und Geschäftsführerin der ADK, moderiert den Abend.

Jeffrey Döring

Jeffrey Döring (*1991) studierte von 2010 bis 2013 Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Es folgte 2013 – 2015 ein Masterstudium der Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, wo er mit Studierenden der Interaktiven Medien der Filmakademie Baden-Württemberg zusammenarbeitete.

Seine Arbeiten bewegen sich zwischen medialer Installation und gamifizierter Performance und wurden u.a. bei den RAUMWELTEN in Ludwigsburg, am Theater Rampe in Stuttgart, am Volkstheater Rostock, am Landestheater Tübingen, auf der Kulturinsel Stuttgart, beim Festival PRÈMIERES in Karlsruhe und beim PODIUM Festival Esslingen präsentiert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit Gehörlosen und die künstlerische Erforschung der Deutschen Gebärdensprache auf der Bühne. Seine Inszenierung mit dem Deutschen Gehörlosentheater wurde u.a. im Gasteig München, im Admiralspalast Berlin, der WLB Esslingen, dem Staatstheater Karlsruhe und dem Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg gezeigt. Darüber hinaus doziert er am Institut für Übersetzungswissenschaft & Fachkommunikation der Universität Hildesheim zum Themenbereich »Intralinguale Theater-Übertitelung für Gehörlose«.

Er ist Gründer und künstlerischer Leiter von Goldstaub e.V., einer freien Theater- und Mediengruppe in Stuttgart, mit der bisher die Gehörlosenoper Rat Krespel (2016), das installative Musiktheater Brennender Schnee (2017) sowie das musikalische Stationentheater Wankelmut der Herzen (2019) entstanden. 2021 folgt nun die neue Produktion Tränen der Daphne in Kooperation mit der Kunsthalle Tübingen.

Jeffrey Döring ist Preisträger des Marie-Zimmermann-Stipendiums für Dramaturgie 2017 und erhielt 2020 sowohl das Denkzeit-Stipendium der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, ein Take-Care-Stipendium des Fonds Darstellende Künste als auch das Reload Stipendium der Kulturstiftung des Bundes. 2021 erhält er das Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen.

Weitere Informationen unter:
www.jeffrey-doering.de