
Preise für Trigal Sandberger Cañas und Marius Petrenz



Jugendstückepreis 2026 | Heidelberger Stückemarkt 2026
Die Jury des 43. Heidelberger Stückemarkts vergibt insgesamt fünf Preise – drei an die im Autor*innenwettbewerb nominierten Stücke und zwei weitere an eingeladene Inszenierungen. Der Jugendstückepreis 2026 geht an die Produktion ›ich sehe was / was du nicht siehst‹ und ist mit einer Einladung in das Rahmenprogramm der Mülheimer Theatertage verbunden.
»Der Abend war nicht nur mit Abstand die beste Produktion des Jugendstückewettbewerbs, sondern einer der Höhepunkte des gesamten Programms. Ein äußerst präzises, tastendes, nie bevormundendes Stück, eine behutsame Regie, eine tolle Bühne, hinreißende Spieler*innen – hier stimmte alles.«
Georg Kasch, nachtkritik, weiterlesen hier
»Als Duo wirken die beiden eingespielt, strahlen eine große Lockerheit und Vertrautheit aus... Gerade Sandberger Cañas findet ein enormes Ausdrucksspektrum, um Gender zu performen, ... Nahe geht Petrenz’ Monolog über die Kuscheltherapie, die ihm die Mutter als Kind aufzwang und die er als eine erste gewaltförmige Erniedrigung erfuhr.«
Elena Philipp, nachtkritik, 27.04.26, weiterlesen...
Günther-Rühle-Preis | Deutsche Akademie der Darstellenden Künste
Der Günther-Rühle-Preis für herausragende schauspielerische Leistungen ging an Trigal Sandberger Cañas und Marius Petrenz für ihr intensives Zusammenspiel in ›ich sehe was / was du nicht siehst‹. Die Jury, Sibylle Broll-Pape, Florian Krumb und Sven Rausch, würdigte die ›außergewöhnliche Präzision und Sensibilität des Spiels‹. Magistrat der Stadt Bensheim, s. nachtkritik, 30.03.2026 Weiterlesen...
Die Inszenierung von Sergej Gößners Stück wurde zur großen Gewinnerin der 31. Ausgabe des traditionsreichen Nachwuchsfestivals, der»Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler« in Bensheim ausgerichtet von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste: alle drei zu vergebenden Preise – der Günther-Rühle-Preis, der Publikumspreis und der Preis der Schüler*innen-Jury – gingen an die Produktion.
»Der Günther-Rühle-Preis: Wenn Schauspiel Intimität und Resonanz erzeugt
Die Jury ... würdigte insbesondere die außergewöhnliche Präzision und Sensibilität des Spiels. Theater, so die Juror*innen, lebe von den Spielenden – von ihrem Bewusstsein für theatrale Mittel, von der Fähigkeit, zwischen Figuren- und Erzählebene zu wechseln, vom Vertrauen auf die Intimität des Moments.
All das sei in der Arbeit der beiden Schauspieler*innen eindrucksvoll sichtbar geworden. Das Stück verhandle die Erinnerung an einen sexuellen Übergriff – jedoch nicht als abgeschlossene Geschichte, sondern als inneren Dialog...
Sandberger Cañas und Petrenz gelinge es dabei, ›jede Geste, jede Bewegung und jeden Satz mit Intention zu füllen‹.«
Mitteilung Magistrat der Stadt Bensheim | Weiterlesen hier...
Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2026
Der Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2026 geht an Sergej Gößner, der sich mit seinem Stück »ich sehe was / was du nicht siehst« unter rund 100 Bewerbungen durchgesetzt hat.
Der Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Theater für junges Publikum im deutschsprachigen Raum und wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst vergeben und alle zwei Jahre ausgeschrieben. Weiterlesen...