Forschung und Lehre
Zukunftsräume
Neue Technologien auf der Bühne und im Film eröffnen neue Formen des Erzählens und erweitern die Räume künstlerischer Praxis. Ein Studium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg ermöglicht es, unterschiedliche künstlerische Räume kennenzulernen und in ihnen zu arbeiten: Theaterräume, Filmräume, urbane Räume – etwa Industriebrachen oder Museumsräume –, Landschaften sowie digitale Räume.
Diese Vielfalt bedeutet, die eigene künstlerische Sprache immer wieder zu überprüfen, zu öffnen und experimentell weiterzuentwickeln. Häufig entstehen gerade durch das Aufeinandertreffen traditioneller Formate mit neuen Technologien und Orten produktive Reibungen, aus denen im künstlerischen Prozess neue ästhetische Formen entstehen können. In diesem Sinne versteht die ADK künstlerische Praxis als einen Ort, an dem gesellschaftliche Entwicklungen reflektiert und neue Impulse gesetzt werden.
Die Erforschung neuer Aufführungsformate ist daher neben der Arbeit in klassischen Theaterkontexten ein fester Bestandteil der Ausbildung an der ADK.
Digitalität und Theater




Experimentell künstlerisch-forschendes Arbeiten, Praxisnähe, intermediale Zugriffe und die Arbeit mit digitalen Technologien im Bereich der darstellenden Künste sind fester Bestandteil der Ausbildung. Die digitale Dramaturgie verbindet künstlerische und technologische Ansätze und setzt diese in Beziehung zum Körper.
Die ADK vermittelt im Rahmen kooperativer Projekte mit dem Animationsinstitut sowohl etablierte als auch neueste digitale Technologien – darunter Virtual Reality, 360°-Video, Augmented Reality, Motion Capturing, Live Streaming, Künstliche Intelligenz, 3D-Modelling, Robotik und Digital Puppetry – die in künstlerische Produktions- und Rezeptionsprozesse integriert werden können. Diese transdisziplinären Ansätze ermöglichen es, das Theater im Kontext der digitalisierten Wirklichkeit weiterzudenken und neue Formen künstlerischen Ausdrucks zu erschließen.
Landschaft und Menschen
Urbaner Raum
