Prof. Ludger Engels

Direktion Regie


Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer,
Professor, Dozent für Regie, Schauspiel und Dramaturgie

Der Regisseur und Musiker Ludger Engels wurde neben seinen Opern- und Schauspielproduktionen besonders durch interdisziplinäre und raumübergreifende Projekte international bekannt. Inszenierungen, Projekte und Installationen entstanden für Theater- und Opernhäuser, Festivals und Museen u.a. in Deutschland, der Schweiz, Ungarn, den USA, Australien und Südkorea.

Ludger Engels war von 2005 bis 2013 Chefregisseur und stellvertretender Intendant am Theater Aachen. Er lehrt seit mehreren Jahren als Dozent für Opern- und Theaterregie u.a. an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, der Toneelacademie Maastricht sowie am Mozarteum Salzburg. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Seit 2015 ist er an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (Ludwigsburg) tätig, zunächst als Studiengangsleiter und Professor für Regie und seit April 2022 als Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer.

____________________

Zuletzt kuratierte Ludger Engels im Juni 2025 »Marxloh Music Circus«, ein Projekt der Duisburger Philharmoniker, und führte die Regie: Performances in Straßen, auf Plätzen, in Hinterhöfen und Schaufenstern verwandelten den Stadtteil im Duisburger Norden in ein großes, offenes Klangpanorama. Für die Opening Ceremony der Europäischen Kulturhauptstadt 2024 Salzkammergut/Bad Ischl hatte er die Dramaturgie und Regie. Engels kuratiert seit 2024 einen Zyklus von Konzert-Performances im Museum Küppersmühle mit den Duisburger Philharmonikern.

2023 inszenierte Ludger Engels »L´Orontea« von Antonio Cestidie am Theater Aachen (Premiere 17.02.2023), 2022 die Deutsche Erstaufführung »Alzheim«, ein Musiktheater in 50 Bildern von Xavier Dayer am Staatstheater Cottbus (Premiere April 2022). Die Uraufführung kam unter seiner Regie in Bern heraus. Am Badischen Staatstheater in Karlsruhe kam unter seiner Regie zudem Wagners »Der fliegende Holländer« auf die Bühne (Premiere Dezember 2022).

Zu seinen Arbeiten zählen u.a. »Lulu« nach Frank Wedekind (Theater Aachen), die Barockopern »La Calisto« und »Il Trionfo« (Theater Aachen), die Uraufführung »Apeiron« von Anja Hilling am Theater Bonn, die Schweizer Erstaufführung der Oper »Kròl Roger«, die Uraufführung »Die Vorübergehenden« an der Bayerischen Staatsoper in München, das Musiktheater »Returning Home« nach Monteverdis »Il ritorno d´Ulisses« im Dialog mit alter koreanischer Musik für das Tongyeong International Music Festival Korea und das Radialsystem Berlin.

Weitere Projekte waren die Videoinstallation »Boasted Fire« für die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, das Raum-Klang-Projekt »Tempi Agitati« mit den Neuen Vocalsolisten (Stuttgart und San Diego/USA), die Theaterinstallation »Aachen Musicircus on Europeras 1–5« (John Cage), das Camus-Projekt »Terror.Revolte.Glück.« (in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Forum für Internationale Kunst) sowie »Tomorrow maybe, Überleben in Diktaturen« in Phnom Penh/Kambodscha und Aachen. Für die KunstFestSpiele Herrenhausen in Hannover entstanden die Klanginstallation »Chorus« mit 400 Sänger*innen und das Musiktheater »Semele Walk« nach Händel in der Couture von Vivienne Westwood.

Download
2025_Ludger Engels_Vita