»FRANKEN$TEIN oder Alles muss man selber machen«

frei nach Mary Shelley
Text, Inszenierung: Kim Salmon

11.03. 2026 (Premiere)
Weitere Vorstellungen 12., 13. und 14. März, jeweils 19.30 Uhr

Anmeldung über karten@adk-bw.de
Eintritt 10 €, ermäßigt 5 € |
Abendkasse, Einlass 30 Minuten vor Beginn

Ort: Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Akademiehof 1, 71638 Ludwigsburg

Barrierefreiheit
Mit Integrierter Audiodeskription
(Infos s. unten)

Eine Kooperation mit der ABK Stuttgart

Viktor ist Anfang zwanzig, Medizintechnik-Student und Nachtwächter bei Bavaria Cryonics. Menschen lassen sich hier nach ihrem Tod bei angenehmen -193 Grad konservieren, in der Hoffnung, in einer entfernten Zukunft wieder aufzuwachen, in der alles heilbar ist. Während Viktor durch die stillen Eiskammern streift, schickt er einsame Sprachnachrichten an seinen Freund Henry und bewacht drei Körper: einen Tech-Investor, der den Tod für ein technisches Problem hält, eine Schauspielerin, die dem Altern entkommen will, und ein schwerkrankes Kind, dessen Eltern auf die Medizin der Zukunft setzen.

Aus Langeweile, Einsamkeit und wissenschaftlicher Neugier überschreitet Viktor eine Grenze: Mit Heißklebepistole und Größenwahn erschafft er aus den drei ein neues Wesen. Doch das Resultat ist kein Neuanfang, sondern eine Collage aus Erinnerungen, Körperteilen und widersprüchlichen Identitäten – ein Monster in der Identitätskrise.

Eine zeitgenössische Überschreibung des Frankenstein-Stoffs von Kim Salmon: über Kapital, Körper, Identität.

© Steven M. Schultz | ADK
© Steven M. Schultz | ADK

Es spielen:

Sky Hofmann (they/them)
Albrecht Klingner (er/ihm)
Maya Sultanova (sie/they)

Audiodeskription:

Sascha Paul Klaus (dey/demm)

Text & Regie:

Kim Salmon (sie/ihr)

Dramaturgie:

Lilly Rößler (sie/ihr)
Mirjam Strahl (sie/ihr)

Bühne & Licht:

Roman Berleth (er/ihm)

Kostüm:

Valeska Kopijka (sie/ihr) 

Kostümassistenz:

Rosa Laetitia Djuga (sie/ihr)

Maske:

Monie Kälberer (sie/ihr)

Sound:

Max Reichert (er/ihm)

Einsprecher:

Petra Weimer (sie/ihr)



© Stella Butz | ADK

Kim Salmon (*1999) studierte Linguistik, bevor sie ein Regiestudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg antrat. In ihrer Schreib- und Inszenierungspraxis sucht sie die Schnittstellen zwischen Alltag und Absurdität, Humor und Horror, und stellt besonders gern Außenseiter*innenfiguren in den Mittelpunkt. Als autistischer Künstlerin ist ihr der kreative Barriereabbau wichtig. Mit »FRANKEN$TEIN« schließt Kim Salmon ihr Studium an der ADK ab.


Barrierefreiheit

Über das Foyer ist die Bühne barrierefrei begehbar. Der Foyer-Eingang befindet sich gegenüber des Restaurants »Joe Peñas«. Eine behindertengerechte Toilette befindet sich im ADK Foyer.

Integrierte Audiodeskription (AD)
Die integrierte Audiodeskription (AD) folgt der Philosophie der Aesthetics of Access, d. h. barrierereduzierende Maßnahmen werden von Beginn des Probenprozesses an als eine künstlerische Strategie mitgedacht und in das Theatererlebnis integriert. In der Regel erarbeiten Expert*innen aus der blinden Community die AD. Für »Franken$tein« haben sie sehende Studierende geschrieben. Als Expertin aus der blinden Community war Lenka Löhmann (Schauspiel 02) in den Probenprozess involviert.

Wenn Sie Rückfragen zur Barrierefreiheit haben oder ihre individuellen Barrierefreiheitsbedarfe mitteilen möchten, schreiben Sie gerne auch an karten@adk-bw.de.