Die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK) ist eine offene und zukunftsweisende Institution für die Ausbildung in den performativen Künsten: Schauspiel | Regie | Dramaturgie. Die ADK pflegt ein nationales und internationales Netzwerk und ist regional fest verankert.
Auf dem gemeinsamen Campus mit der Filmakademie Baden-Württemberg liegt die ADK an der Schnittstelle von zeitgenössischen Theaterformen, Film und digitalen Medien. Der Campus mit seinen Lernmöglichkeiten ist einzigartig im deutschsprachigen Raum. Er ist ein Ort kreativer Impulse, ein Zukunftslabor, in dem der künstlerische Dialog täglich gelebt und praktiziert wird.
Die ADK schafft ein offenes Klima, das Neugier, Reflexion und kritischen Dialog fördert. Diversität ist ein Selbstverständnis. Auf Augenhöhe begleiten Lehrende der ADK die Student*innen als Mentor*innen.
Zu den erklärten Bildungszielen der Akademie gehört, alle Student*innen auf einen transdisziplinären Arbeitsbereich innerhalb von kulturellen Institutionen, aber auch außerhalb in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft vorzubereiten.
Die Ausbildung der eigenen künstlerischen Persönlichkeit und Sprache sowie das Wissen über Phänomene der Kunst soll sie befähigen, kreative Räume als Orte der persönlichen und politischen Auseinandersetzung mit relevanten Themen zu eröffnen und zu bespielen.
2007
Gründung – Gründungskreis: Dr. Dietrich Birk (ehm. Staatssekretär), Werner Spec (Oberbürgermeister Ludwigsburg), Prof. Dr. Claus Eiselstein (Staatsministerium), Hartmut Römpp (MWK), Hans-Georg Koch (MWK), Joachim Uhlmann (MWK), Dr. Klaus Bessey (Staatsministerium), Prof. Thomas Schadt (Geschäftsführer und Leiter der Filmakademie BW), Prof. Dr. Ludger Hünnekens (ABK Stuttgart), Prof. Dr. Werner Heinrichs (Rektor der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart), Prof. Volker Canaris (Leiter der Abt. Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart), Prof. Michael Huthmann (Abt. Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart), Prof. Martin Zehetgruber (Professor Bühnenbild ABK Stuttgart), Nina Haun (UFA).
2007/08
Bau Theaterturm. Architektonischer Entwurf und Konzeptionierung des Theaterturms von Prof. Zehetgruber, Leiter Bühnenbild-Studiengang an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2008-2010
Prof. Wolfgang Bergmann, Gründungsdirektor und Geschäftsführer
2010-2011
Prof. Thomas Schadt, Direktor und Geschäftsführer
2011–2014
Prof. Hans-Jürgen Drescher, Direktor und Geschäftsführer
2014-2022
Prof. Dr. Elisabeth Schweeger, Direktorin und Geschäftsführerin
Seit März 2022
Prof. Ludger Engels, Direktor und Geschäftsführer
Für die ADK sind ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis sowie Fairness, Gerechtigkeit und Respekt ein besonderes Anliegen. Die Akademie hat diese Prinzipien in einem Gleichstellungsplan sowie im Leitfaden gegen Machtmissbrauch festgehalten, den Sie hier einsehen oder herunterladen (s.u.) können.
Ansprechpartner*innen bei Fragen in Sachen Gleichstellung und auch für Angelegenheiten, die das faire Verhalten im täglichen Miteinander betreffen sind:
Hinweis zum »Gendern«
Ein kluger Leitfaden zum Thema »Richtig gendern«: »Was darf ich überhaupt noch sagen? Ein Lehrgang in sechs Lektionen« von Hannes Rudolph in:
Magazin CRUISER, Sommerausgabe 2018, zum Artikel hier
Verhaltenskodex an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg
Unser Werteverständnis
Die Akademie für Darstellende Künste Baden-Württemberg GmbH (ADK) ist ein Ort, an dem viele Menschen zusammenarbeiten. Wir wollen gewährleisten, dass sie das in einer angstfreien Arbeitsatmosphäre tun können, die auf Respekt und gegenseitiger Wertschätzung beruht. Es bestehen in diesem Zusammenhang besondere Fürsorgepflichten für alle Beschäftigten, egal ob festangestellt oder als freie Mitarbeiter*innen, Student*innen und Dozent*innen der ADK. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe an, Voraussetzungen für ein diskriminierungs-
sensibles Arbeitsklima zu schaffen. Mehr dazu – siehe nachfolgend das entsprechende Dokument.
Anmerkung zur Angabe der Pronomen
Menschen nutzen Pronomen (Fürwörter), um über eine bestimmte Person zu sprechen, ohne ihren Namen zu nennen. Es gibt viele Menschen, die als ‚weiblich‘ oder ‚männlich‘ wahrgenommen werden, obwohl sie das gar nicht sind, zum Beispiel nicht-binäre oder gendervariante Menschen. Um sich mit ihnen zu solidarisieren und auch grundsätzlich Gender-Stereotype zu überwinden, ist es im Selbstverständnis der ADK allen freigestellt, zum Namen auch die dazugehörigen Pronomen anzugeben.
Andrea Schwieter (Systemische Beratung, Coaching, Konfliktmanagement) Anmeldung über das Studienbüro
per Mail oder Tel: studienbuero@adk-bw.de oder Tel. 07141-30996 41 (Meral Demirdögen)
Themis – Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V.
telefonische Sprechstunde, Mo, Mi, Do 10-12 Uhr | Mi, Do 15-17 Uhr:
Tel.:+49 (0) 30 23 63 20 20
Termine nach Vereinbarung, Mo-Fr 10-15 Uhr:
Tel.:+49 (0) 30 23 63 20210
E-Mail: beratung@themis-vertrauensstelle.de www.themis-vertrauensstelle.de
Themis stellt folgende Infos zur Information bereit über
1. Die »Standards der Themis Beratungsstelle« Link
2. »Gesprächsleitfaden. Gut beraten bei Fällen sexueller Belästigung. Leitfaden für Arbeitgeber*innen und Personalverantwortliche
aus der Kultur- und Medienbranche« Link
Weitere Adressen
Rechtsanwältin Michaela Spandau (Javiz & Spandau Rechtsanwälte)
Bestellte Vertrauensanwältin des MWK
für die Bereiche sexualisierte Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt
Tel.: +49 (0) 711 673 53 70
E-Mail: vertrauensanwaeltin-mwk@rechtsanwaelte-js.de
(Termine nach Vereinbarung)
Frauenhaus Ludwigsburg | Frauen für Frauen e.V.
Tel.: +49 (0) 7141 90 11 70
E-Mail: frauenhaus@frauenfuerfrauen-lb.de www.frauenfuerfrauen-lb.de
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
24 Stunden erreichbar
08000 116 016 www.hilfetelefon.de
Hilfetelefon Gewalt gegen Männer
Mo-Do 08-13 Uhr und 15-20 Uhr | Fr 08-15 Uhr
Tel.: 0800 1239900
E-Mail: beratung@maennerhilfetelefon.de www.maennerhilfetelefon.de
Opfertelefon Weisser Ring
Mo.-So. 7 bis 22 Uhr
Tel. 116 006 www.weisser-ring.de
Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg
Zentrale Internetseite zu Beratungsangeboten in Baden-Württemberg
u.a. Liste an Beratungsstellen, psychosoziale Unterstützung, Hilfe bei sexualisierter und häuslicher Gewalt www.netzwerk-lsbttiq.net
Krisen- und Notfalldienst Stuttgart
Mo-Fr 9-24 Uhr | Sa, So, Feiertage 12-24 Uhr
Tel.: +49 (0) 180 51 10 444
Es besteht auch die Möglichkeit, den Dienst in der Furtbachstr. 6 (Nebeneingang Furtbachklinik)
aufzusuchen. Mo-Fr. ab 16 Uhr | Sa, So, Feiertage ab 12 Uhr www.eva-stuttgart.de
Nachhaltigkeit ist und bleibt eines der großen gesellschaftlichen Themen.
Im Verbrauch stellt sich die Frage nach der Gewichtung von Kosten, Nutzen und Gewissen.
Die ADK begrüßt möglichst nachhaltig erstellte Ausstattungen.
Leihen ist nachhaltig. Jeder geliehene Artikel spart Ressourcen
Wir unterstützen die Verwendung von Requisiten und Kostümen aus dem Fundus sowie der teilweisen Nutzung vorhandener Materialien, Objekte, Kostümteile oder Stoffe.
Die Bekleidungs- und Textilindustrie verursacht mehr Emissionen als Fliegen und Schifffahrt zusammen, „second hand“ eingekaufte Kostüme helfen dabei, dem nachhaltigen Grundgedanken Fundus in allen Bereichen gerecht zu sein.
Generell sind Kunststoffe (besonders PVC) in großer Menge sowie Materialien, welche besonders umweltunverträglich sind, zu vermeiden.
Second Hand
Künstlerische Entscheidungsprozesse sollten frühzeitig getroffen werden, um ausreichend Zeit für die Suche nach nachhaltigen Lösungen zu bieten.
Insbesondere ist das kurzfristige Bestellen (Express) sowie Bestellungen bei Amazon zu vermeiden, Sammelbestellungen sind zu bevorzugen.
Bei Ausstattungsentwürfen, welche in diesem Sinne problematische Objekte und Beschaffungsmaßnahmen enthalten, behalten wir uns vor, deren Umsetzung in Frage zu stellen.
WIN-Charta_KLIMAWIN BW
Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg bekennt sich die ADK zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung.
Die WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg ist bundesweit bislang das einzige Nachhaltigkeits-Managementsystem speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Darin verpflichten sich die Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes, eigene Initiativen zu entwickeln und zu kommunizieren.
Das Zielkonzept der ADK sowie die Folgeberichte der Nachhaltigkeitsstrategie der ADK aus 2019, 2020, 2021|22 und 2023 finden Sie hier.
Nachhaltigkeit in Produktion und Organisation ist fest in den Lehrplan der ADK integriert und einer der Themenblöcke des Studienmoduls »Künstlerisches Management. Artistic Producing«. Dieses beschäftigt sich innerhalb einzelner Seminarblöcke mit den Grundlagen und dem Basiswissen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen des Theaters, der Freien Szene, der darstellenden Künste im Allgemeinen, die eine künstlerische Produktion überhaupt erst möglich machen. Die einzelnen Themenblöcke werden von Expert*innen des jeweiligen Bereiches aus der Berufspraxis vorgestellt und betreut.
Das Symposium. Kunst. Kultur. Nachhaltigkeit.
Das Symposium. Kunst. Kultur. Nachhaltigkeit. Vorträge, Round Tables und Performance. Dokumentation
Welche Rolle spielt Kunst auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung? Welche Rolle können Kunst und Kultur für ein nachhaltiges, umweltbewusstes und sozial verantwortliches Handeln einnehmen?
Nationale und internationale Kulturschaffende sowie Expert*innen, u.a. Adrienne Goehler und Harald Welzer als Keynote-Speaker, präsentieren und diskutieren die Möglichkeiten, die kulturelle Einrichtungen als Institutionen, als kommunale Orte, als städtische Bühnen und kulturelle Netzwerke haben und wahrnehmen können.
Die ADK feierte ihr zehnjähriges Bestehen (Juni 2018) u.a. mit dem Symposium »Kunst. Kultur. Nachhaltigkeit« in Kooperation mit der Stadt Ludwigsburg. Die Dokumentation finden Sie hier.
(Hinweis für die Smartphone-Ansicht: Die integrierten Links werden beim Download der Datei aktiviert.)
»To support the youngest generation’s creativity particularly during the gap between theatrical education and professional life.«
| E:UTSA | Europe: Union of Theatre Schools and Academies (gegründet 2012) E:UTSA
E:UTSA ist ein Netzwerk von Theaterschulen, das Dozent*innen und Student*innen die Möglichkeit gibt, in einen künstlerischen Austausch zu treten und direkten Kontakt mit professionellen Künstler*innen zu haben. Eines der wichtigsten Ziele ist der multi-laterale Austausch in Form eines Gaststudiums an einer anderen E:UTSA-Hochschule sowie die Nutzung dieser Plattform, um ein offenes Verständnis für Vielfalt in Europa zu schaffen.
Vorstand
Christoph Lepschy (1. Vorsitzende)
Frederic Haller (2. Vorsitzender)
Paolo Giorgio (Schatzmeister)
Constanze Sünwoldt (Generalsekretärin)
Amin-Mohamed Zariouh (Student representative ADK Ludwigsburg)
Alfred Elton (Student representative Royal Conservatoire of Scotland, Glasgow)
Annika Fabich (Student representative Universität Mozarteum Salzburg,
Thomas-Bernhard-Institut)
Mitglieder
Bern, Schweiz – Hochschule der Künste (HKB)
Glasgow, Scotland – Royal Conservatoire of Scotland, Glasgow
Hannover, Germany – Hochschule für Musik, Theater und Medien
Ludwigsburg, Germany – Academy for Performing Arts Baden-Württemberg
Madrid, Spain – Real Escuela de Arte Dramatico RESAD
Malmö, Sweden – Malmö Theatre Academy
Milano, Italy – Civica Scuola di Teatro Paolo Grassi
Moskow, Russia – Russian Institute of theatre Arts (GITIS), stillgelegt
Oslo, Norwegen – Kristiania University of Applied Sciences, Institute of Performing Arts
Paris, France – The Conservatoire National Supérieur d’Art Dramatique
Rome, Italy – Accademia Nazionale d’Arte Drammatica „Silvio d’Amico”
Salzburg, Austria – Universität Mozarteum Salzburg, Thomas-Bernhard-Institut
St. Petersburg, Russia – St. Petersburg State Institute of Performing Arts, stillgelegt
Stockholm, Sweden – Stockholm Academy of Dramatic Arts
Verscio, Switzerland – Accademia Teatro Dimitri
Vilnius, Lithuania – Lithuanian Academy of Music and Theatre
Warsaw, Poland – The Aleksander Zelwerowicz National Academy of Dramatic Art
Assoziierte Mitglieder
Europe Theatre Prize, Fondazione Teatro della Pergola, Fresh Festival – Baltic House
Theatre festival
Norsk Skuespillersenter (Norwegian Actor’s Centre)
Auch wenn die ADK aktuell kein Mitglied ist, verbindet sie und mitos21 eine langjährige Zusammenarbeit.
mitos21 wurde im Oktober 2008 von einer Gruppe von Theaterschaffenden gegründet, die mit wichtigen öffentlichen Theaterinstitutionen in Europa verbunden sind. Dabei handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein nach dänischem Recht, mit offiziellem Sitz in Kopenhagen am Royal Danish Theatre und ist ein europäisches Theaternetzwerk, das Künstler und Theaterschaffende zusammenbringt, mit Fachleuten und Institutionen zusammenarbeitet und die Verbindung zwischen Theater und Gesellschaft stärkt. mitos21
ELIA
»ELIA is a globally connected European network that provides a dynamic platform for professional exchange and development in higher arts education.«
Seit April 2018 ist die ADK Mitglied von ELIA. Mit 250 Mitgliedern in 47 Ländern repräsentiert sie 300.000 Student*innen in allen Kunstdisziplinen. Ihre Interdisziplinarität macht ELIA zu einem einzigartigen Netzwerk. ELIA unterstützt die Kunsthochschulausbildung, indem sie Möglichkeiten zum Methodenaustausch fördert, die kulturelle Diversität unterstützt und die Kommunikation zwischen den Kulturen pflegt.
Danube Cultural Cluster
»The danube as a cultural brand« Danube Cultural Cluster
founded 2012 www.danubeculturalcluster.eu – Verein für die engere kulturelle Zusammenarbeit der Donauländer / association for a stronger cultural cooperation in the Danube region
The Danube Cultural Cluster Association was established in Vienna in 2012 as a cooperation platform. It was developed in accordance with the macroregional initiative of the European Union’s Strategy for the Danube Region (EUSDR). Its primary aim is to represent the interests of contemporary cultural and creative projects, as well as to establish a communication and cooperation platform for them while generating own projects with an eye toward enhancing the “Danube” as a quality cultural brand.
Today, the Danube Cultural Cluster is the only regional (transnational) NGO in the field of culture being an official observing member of the international Steering Group of EUSDR Priority Area 3 (Culture, Tourism & People to People Relations).
Members:
Mindspace Nonprofit Ltd., Europäische Donauakademie, Donumenta e.V., The Bridgeguard, CICC-Cultural Innovation Competence Centre Association, Donauschwäb. Zentralmuseum, KultUnio, Internationale Elias Canetti Gesellschaft, Danube Books, Danube Dialogues Festival, Danube Connects – Magazine for the Danube countries, Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.
Beim Montreal Women Film Festival wurde der Kurzfilm mit Schauspiel-Studentin Moné Sharifi (Buch/Regie: Iris Fedrizzi, Produktion: Heimspiel GmbH mit BR und ARTE, gefördert durch FFF Bayern) mit dem Award »Best Human Rights« ausgezeichnet.
> Ausstrahlung 05.12.2024 | Kurzfilmnacht »Im Krieg« BR Fernsehen/arte | Oder gleich ansehen in der ARD-Mediathekhier
Zum Inhalt: In einem Land, das Frauen zwingt, ihr Haar zu verbergen, tritt Amara mit kahl geschorenem Kopf auf die Straße – ein symbolischer Akt für Freiheit und Selbstbestimmung, der sie teuer zu stehen kommt, aber auch viel Anerkennung einbringt. (Quelle: ARD-Mediathek)
Der deutsche Beitrag »In die Sonne schauen« ist bei den 78. Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet! ADK Schauspiel-Absolventin Luzia Oppermann ist mit im Team rund um die Filmakademie-Alumna und Regisseurin Mascha Schilinski. (Mai 2025)
»very cool, very loose, very soft« – die Performance mit Texten von Wolfgang Borchert und Bertolt Brecht, von und mit Frederik Krischer und M. Amin Zariouh erhielt den 1. Preis des »European Young Theatre« beim Spoleto Festival dei Due Mundi 2025.
Beim »Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender« am Mozarteum Salzburg wurde wurde Alina Thiemann, Schauspiel 03 ausgezeichnet mit einem Solopreis.
61. Grimme-Preis 2025 für ZDF-Serie »Uncivilized«, in einer Episodenhauptrolle die ADK Alumna Yasemine Cetinkaya. »In den fünf Folgen mit Spielhandlung kann man sich dem Glück hingeben, eine ganz neue Generation von Schauspieler*innen mit migrantischem Hintergrund heranwachsen zu sehen. So ein Glücksgefühl hatte man möglicherweise das letzte Mal 1998, als Fatih Akin in „Kurz und schmerzlos“ ein diverses Ensemble mit türkischen, griechischen und serbischen Wurzeln an den Start schickte« Aus der Begründung der Jury.
Regie Absolvent Màteja Kardelis erhält den Hans-Gratzer-Publikumspreis für seinen Text »im vorbeigehen / u prolazu«. Als szenische Lesung im Schauspielhaus Wien Anfang April, als kurze Hörspielfassung im Rahmen der Ö1-Sendung ›Soundart: Kunst zum Hören‹ im Mai 2025. Zuvor Hans-Gratzer Stipendium 2024/25. (April 2025)
In die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste aufgenommen wurde Ludger Engels. Die 500 Mitglieder der Akademie kommen aus allen Bereichen der Darstellenden Künste – die Akademie ist keine Lehrakademie. Sie verfolgt das Ziel, durch Diskussionen, Stellungnahmen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Entwicklungen Zeichen und Maßstäbe für das kulturelle Leben zu setzen. (Februar 2025)
Beim 46. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken erhielt »Night of Passage« in der Kategorie »Kurzfilm« (Regie: Reza Rasouli) u.a. mit Moné Sharifi (Schauspiel 04), den Publikumspreis.
Beim Trieste Film Festival erhielt der Kurzfilm den Hauptpreis, den »Best Short Film Award«. (Januar 2025)
»For the simple but precise structure of the story, the masterful direction of the actors, thanks to which the emotions we see are so believable. For a poignant portrayal of a human fate that could happen to any of us.«
Als Film in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg entsteht Mu Wangs Arbeit »The Girl Is Taken Away By Aliens« (AT), für den die Regie-Absolventin den Mitgliederpreis des Caligari-Preises 2024 erhielt. Das Projekt ist ein Coming-of-Age-Kurzfilm mit SciFi-Ästhetik. In einer Sommernacht trifft die 18-jährige Ming, die sich von ihrer chinesisch-deutschen Identität entfremdet fühlt, auf echte Außerirdische.
Zuletzt zeigte Mu Wang in Rumänien ihr Biopic »In diesem Moment denken alle an mich« als Gastspiel beim Theaterfestival NETWORK (Timişoara, Rumänien) sowie in Paris »Turbulence in my heart, love in the air: a humorous retrospective of hours between heaven and earth« im Rahmen des EU-Kooperationsprojektes ACADEMIX am Conservatoire National Supérieur d’Art Dramatique (CNSAD) (Regie, Text & Performerin).
Annika Henrich erhält das Leonhard-Frank-Stipendiatin 2024 des Mainfranken Theater Würzburg. Die Jury, bestehend aus der Dramatikerin Felicia Zeller, Schauspieldirektorin Barbara Bily, der Schauspieldramaturgie und den Schauspieler*innen Eva-Lina Wenners und Nils David Bannert, haben der Mitteilung zufolge Heinrich unter zahlreichen internationalen Einsendungen ausgewählt. Weiter hier
Zur Uraufführung kam »Jupiter brüllt« von Annika Henrich am Staatstheater Mainz im Februar 2024:
»Wie gelingt ein glückliches Leben? Angesichts der erdrückenden Probleme unserer Zeit? Wie viel Ich ist nötig und wie viel Wir? Diese Fragen scheinen besonders für die Generation der Millennials schwer zu beantworten. Das Stück von Annika Henrich bewegt sich zwischen Absurdität, Drama und Komik.« SWR, Kultur Aktuell, Susanne Böhme, 16.02.2024
Im März 2024 erhielt Wilke Weermann – Dozent und Regie-Absolvent der ADK – den renommierten Kurt-Hübner-Regiepreis der Stadt Bensheim und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für sein Stück »Unheim«, das er im Auftrag des Schauspiel Frankfurt geschrieben und inszeniert hat.
Die Jurorin Rita Thiele begründet dies so: »Wilke Weermann gelingt mit seiner urkomischen Dystopie ein durchaus gegenwärtiges Stück über Gefahren der Digitalisierung. Seine Inszenierung zeigt darüber hinaus, wie überaus virtuos er mit den Mitteln des analogen Mediums Theater umzugehen weiß. Wobei diese niemals das großartige Spielerensemble in den Hintergrund drängen, mit dem Wilke Weermann offensichtlich mit viel Spiellust am Detail gearbeitet hat.« Zur Meldung auf nachtkritik.de hier
Zudem stand Weermanns UNHEIM auf der Shortlist für den Literaturpreis Text & Sprache 2024, der vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergeben wird.
Das Kleist Forum Frankfurt (Oder) und die Stadt Frankfurt (Oder) haben die Preisträgerin des Kleist-Förderpreises für junge Dramatikerinnen und Dramatiker 2024 bekannt gegeben. Die renommierte Auszeichnung geht an Sarah Calörtscher für ihr Stück »Herz aus Polyester«.
Der Kleist-Förderpreis ist mit einer Uraufführungsgarantie verbunden, die in diesem Jahr vom Deutschen Theater Berlin übernommen wird. Die Regie übernimmt Daniel Förster, Regie-Absolvent der ADK. Premiere 27. September 2024 in der Box, Deutsches Theater Berlin!
Die vollständige Meldung finden Sie auf nachtkritik.de hier
»Best Human Rights« beim Montreal Women Film Festival 2024 (Dezember 2024) für »nothing to cover« (Buch und Regie: Iris Fedrizzi), Kurzfilm mit Moné Sharifi (Produktion: Heimspiel GmbH mit BR und ARTE, gefördert durch FFF Bayern). Im Bayerische Fernsehen Dezember 2024 anlässlich der Kurzfilmnacht »Im Krieg« zu sehen.
Förderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf 2024 in der Kategorie Darstellende Kunst für Faraz Baghaei, freier Theater- und Filmregisseur und ADK-Alumnus. Aus der Begründung der Jury: »Die Jury würdigt Faraz Baghaeis außergewöhnliche Fähigkeit, soziale und politische Themen künstlerisch zu verarbeiten und Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen zusammenzubringen. Sein Engagement für kulturelle Teilhabe und seine innovative Nutzung öffentlicher Räume machen ihn zu einem würdigen Preisträger der Darstellenden Künste.« (Verleihung Mitte Dezember 2024)
Ensemblepreis beim 35. Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender 2024 in Frankfurt | Drittes Studienjahr Schauspiel für die Stückentwicklung »freibaden (at)« – eine poetisch-assoziative Collage.
Adriana Fernandez Falso (Schauspiel 03) erhält den Solopreis für ihre darstellerische Leistung beim 35. Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender 2024.
Für den diesjährigen Theaterpreis DER FAUST war in der Kategorie Genrespringer Jeffrey Döring (Dramaturgie-Alumnus) nominiert für »Rusalka – Oper für Alle« Landesbühnen Sachsen. Taube Spielerinnen und hörende Sänger:innen wirken auf der Bühne zusammen.
Nandi Nastasjas Bachelorfilm Regie, der Kurzfilm »Kirschen essen« (»Cherry On Top«) entstanden 2024 in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg, feierte im November seine Weltpremiere auf dem 42. Torino Film Festival.
Juli Mahid Carly, Regie-Absolvent*in und Dozent*in ADK, ist für den Retzhofer Dramapreis 2025 in der Kategorie Junges Publikum nominiert, zudem Stipendiat*in der Kunststiftung Baden-Württemberg und Mitglied der Jury für das Stipendium für Nachwuchskünstler*innen der Stadt Kassel.
Der Walter-Serner-Preis, vergeben von radio3 vom rbb und dem Literaturhaus Berlin, geht in diesem Jahr an Alize Heiser (Regie 04) für ihre Erzählung »Kiesgrubensommer«. Beim Walter-Serner-Preis 2024 gingen 1.453 gültige Bewerbungen ein. Gesucht wurden unveröffentlichte Kurzgeschichten, die sich mit Wendepunkten beschäftigen.
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis 2024 in der Kategorie »Bildung« geht an den Kurzspielfilm »Fünfzehn Minuten« (Buch und Regie: Sejad Ademaj), entstanden an der Filmakademie Baden-Württemberg u.a. mit Schauspiel Alumni Anna Maria Zeilhofer. Preisverleihung am Vorabend des Internationalen Tages der Menschenrechte am 7. Dezember in Nürnberg.
»Die Farbe der Bäume« von Marina Dumont-Anastassiadou, Regie-Alumna, beim Bundesfestival junger Film ausgezeichnet
Die filmische Bachelorarbeit erhielt den Nachhaltigkeits- sowie den Drehbuchpreis (Linda Kokkores) beim Bundesfestival junger Film, dem größten deutschen Kurzfilmfestival für den Nachwuchs in St. Ingbert, wurde u.a. im Oktober 2023 auf der Larnaca Biennale gezeigt werden.
Eine Produktion der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und Filmakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit dem SWR.
Gefördert von der Heinrich Böll Stiftung
Sören Hornungs* Monologtext DIE LETZTE GESCHICHTE DER MENSCHHEIT stand als Gastspiel des Schauspiel Frankfurts, nominiert für den Nachspiel Preises beim Heidelberger Stückemarkt 2023, auf dem Programm. (*Regie-Alumnus)
27 Stücke wurden ausgereicht und in einem anonymen Verfahren von einer unabhängigen Jury begutachtet. Zum Siegerstück wurde »Die Abwesenden« von Jan Moritz Müller gekürt. Für seinen Stückentwurf »Die Abwesenden« war er bereits für den Osnabrücker Dramatiker*innenpreis 2022 nominiert worden. Den 2. Platz erreichte Irene Diwiak mit »Die Erwachsenen« und der 3. Preis wurde Felix Kalaivanan für »Klimakartoffel« zugesprochen. (Quelle: Pressemitteilung Kosmos Theater Bregenz)
Jan Moritz Müller, geboren 1995 in Wiesbaden, studierte Theaterwissenschaft in Leipzig und bseit 2020 Regie an der ADK. Vor und während des Studiums absolvierte er verschiedene Hospitanzen und Assistenzen im Bereich Regie und Dramaturgie, u.a. an der Oper Halle, dem Schauspiel Leipzig und der Volksbühne Berlin. Außerdem erarbeitete er verschiedene Projekte in der freien Szene in Leipzig. So entstand in den Cammerspielen Leipzig seine Regiearbeit »Fragmente aus Heften und losen Blättern« nach Texten von Franz Kafka. Im Rahmen des Regie-Studiums entstand an der FABW 2022 der dokumentarische Kurzfilm »Mach’s gut«.
»Mit den Literaturstipendien des Landes zeichnet Baden-Württemberg junge Schreibtalente aus. „Wir möchten die Stipendiatinnen und den Stipendiaten ermutigen, ihren literarischen Weg weiterzugehen. Ein Jahr lang soll das Stipendium ihnen Freiräume für das kreative Schreiben ermöglichen“, sagte Staatssekretär Arne Braun.
In diesem Jahr werden drei Debütromane prämiert, deren junge Protagonistinnen und Protagonisten es auf ihre eigene Art mit ihrem persönlichen Schicksal aufnehmen und dabei erwachsen werden. Eine gemeinsame Lesereise im Laufe des Jahres 2023 soll den Schriftstellerinnen und dem Schriftsteller zu einer größeren Öffentlichkeit in Baden-Württemberg verhelfen.
… « Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg, Link
Die Arbeit der Regie-Absolventin entstand als Kooperation der ADK mit der Filmakademie Baden-Württemberg. 2021 erhielt Nandi Nastasja ein Stipendium im Rahmen der Namibia-Initiative des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Baden-Württemberg, das diesen Film ermöglichte.
Nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2022 wurde »Landunter« von Wilke Weermann, Regie-Alumnus. Die Erstsendung lief Anfang Dezember 2022 auf Radio Bremen. Weitere Infos hier
Die Preisträger:innen des WORTMELDUNGEN-Förderpreises 2022 der Crespo Foundation
Juli Mahid Carly <Regie-Alumnus ADK>, Irina Nekrasov und Jonë Zhitia sind die Preisträger:innen des mit 15.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreises 2022. Der Preis wird zu gleichen Teilen vergeben. Juli Mahid Carly wird für den Text »Tere Mere Beech Mein, keine Ahnung was das heißt« ausgezeichnet, … weiter und zum Text hier
Die Förderpreisverleihung fand am 25. November in Frankfurt statt. Zum Interview mit Juli Mahid Carly für die Hessenschau hier
»Juli Mahid Carly schreibt von der Unmöglichkeit einer organischen Perspektive aus der westlichen Diaspora auf das ›Mutterland‹ Bangladesch und die eigene Existenz im Dazwischen. In ästhetisch anspruchsvollem Sampling aus orientalistischen Klischees, popkulturellen Referenzen und scharfsinnigen Beobachtungen legt ›Tere Mere Beech‹ Mein, keine Ahnung was das heißt Satz um Satz koloniale Abhängigkeiten und Ambiguitäten innerhalb eines transnationalen Familiengeflechts offen.« (Begründung der Jury)
Amanda Lasker-Berlins (Alumni Regie) Theaterstück »Ich, Wunderwerk oder how much I love Disturbing Content«, u.a. ausgezeichnet mit dem Hermann-Sudermann-Preis für Dramatik 2021 (Autor*innentheatertage Berlin), kommt in Aachen zur weiteren Aufführung (11.11.22), sie wurde in der Theater Heute-Kritiker*innen-Umfrage 2022 als ›Beste Nachwuchskünstler*in‹ benannt.
Auch weitere ADK-Alumni berücksichtigt die Kritiker*innen Umfrage: Anna Elisabeth Frick mit Sibylle Bergs »In den Gärten oder Lysistrata Teil 2« am Hans Otto Theater Potsdam als ›Beste Nachwuchskünstlerin‹ von Georg Kasch, Sören Hornungs »Arche NOA – Das Ende vom Schluss« (Chemnitzer Preis für junge Dramatik 2020) von Verena Großkreutz als Stück des Jahres und Paula Thielecke als Autorin in «Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen», Berliner Ensemble mit ihrem Team als beste*r ›Regie-Nachwuchskünstler*in‹ von Eva Behrendt.
Jeffrey Döring (Alumni Dramaturgie) hat gemeinsam mit Hannah Ebenau (Alumna ABK) – beide arbeiten bereits seit dem Studium erfolgreich zusammen – im September 2022 den Regiewettbewerb »Rusalka – Oper für alle« gewonnen, sowohl den Publikumspreis als auch den Jury-Preis der Landesbühnen Sachsen erhielt das Team für ihr Opern-Konzept zu Dvoraks »Rusalka«, das eine taube Schauspielerin als Ergänzung zum singenden Ensemble vorsieht.
Als Gewinner werden sie ihr Konzept als sogenannte ›Pocket Opera‹ (also eine Kurzfassung der Oper für 75min) an den Landesbühnen Sachsen umsetzen, die an verschiedenen Orten gastieren wird. (Freiluft-Premiere voraussichtlich am 09. Juni 2023, Zabeltitz, danach auf Tournee).
Marina Dumont-Anastassiadou (Absolventin Regie 2022) erhielt mit ihrem Team (Maximilian Köhler, Produzent) einen der Caligari-Preise des Fördervereins der FABW, den Preis der Stadt Ludwigsburg zur Realisierung ihrer Bachelorarbeit, des szenischen Kurzfilms »Το χρώμα των δέντρων / Die Farbe der Bäume«. Marina Dumont-Anastassiadou erhielt für dieses Filmprojekt außerdem eine Förderung der Heinrich Böll Stiftung in Thessaloniki.
Im Februar 2022 ging der Preis der deutschen Filmkritik 2021 in der Kategorie »Bestes Spielfilmdebüt« an »NEUBAU: Ein Heimatfi lm«,
Hauptrolle und Drehbuch Tucké Royale Regie Johannes M. Schmit. Tucké Royale ist Regiementor und -dozent an der ADK.
Der Europäische Publikumspreis des ArteKino Festivals 2021 ging im Januar 2022 an »Sami, Joe und ich« in der Regie von Karin Heberlein mit Schauspielstudentin Rabea Lüthi als Joe« in einer der drei Titelrollen. Im Schweizer Kino war der Film über drei Freund*innen mit Migrationshintergrund in einer Hochhaussiedlung April 2021 erfolgreich angelaufen. Zuvor lief er im Rahmen des Filmfestivals Max Ophüls Preis 2021 in Saarbrücken.
Mit einer filmischen Adaption von »das war’s nicht | não foi isso« Eine dokumentarische Recherchearbeit war
der 3. Jahrgang Schauspiel beim digitalen Schauspielschultreffen
2021 in Wien dabei und wurde mit einem
Max Reinhardt Preis ausgezeichnet.
»doch an uns wird manche:r sich erinnern später noch«, die Werkstatt-Inszenierung von Jule Bökamp und Ensemble frei nach Euripides, schaffte es beim Körber Studio Junge Regie 2021 auf den zweiten Platz der Shortlist 2021 mit folgender Jury-Begründung: » …das Anliegen hat überzeugt. Es ist an der Zeit, über Binarität von Geschlechtern zu sprechen. Ein ganz wichtiges Stück, um einen Diskurs voranzutreiben… da wo die Worte versagen, tragen die Körper die Arbeit weiter. Emotional berührend. Der Furor transportiert sich.«
»Judith Shakespeare (Rape and Revenge)« von Paula Thielecke ist einer der insgesamt drei Gewinnertexte der Autor*innen-Theatertage Berlin 2022
Link zu nachtkritik.de, Pressemitteilung des Deutschen Theaters
Paula Thielecke, 1990 geboren in Berlin, ist Regisseurin, Dramatikerin, Schauspielerin, Performancekünstlerin, Moderatorin und Aktivistin. Ihre Jugend verbrachte sie bei P14, dem Jugendtheater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und dem Jungen Deutschen Theater Berlin. An der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg schloss sie 2015 ihr Studium ab. Als Gründungsmitglied von KOLLEKTIV EINS schreibt und inszeniert sie seit 2012 zahlreiche Arbeiten. Eigene Inszenierungen, Gastengagements und Performances realisiert sie seit 2015 im deutschsprachigen Theaterraum. Für Film- und Fernsehproduktionen ist sie regelmäßig als Spielerin zu sehen. Als Sprecherin ist sie in diversen Produktionen für Deutschlandfunk Kultur zu hören. Seit 2017 ist sie außerdem als Gast-Dozentin für Schauspiel und Kraft an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig. Als BIFI ANNA TANKE macht sie Musik, moderiert den Zerfall bekannter Deutungshoheiten und beschwört die aufscheinenden Möglichkeiten eines Anderen. Ihre Arbeiten handeln von Gewalt, Überleben, Subjektwerdung und Lust. Ihr Text Judith Shakespeare – Rape And Revenge wurde 2021 für den Retzhofer Dramapreis nominiert und ist 2022 einer der drei Gewinnertexte der Autor:innentheatertage des Deutschen Theaters Berlin.
Auch 2021 war die ADK erfolgreich bei der Vergabe eines Stipendiums der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zugesprochen bekam es die Schauspiel-Studentin Han Nguyen.
Das Theaterstück »Ich, Wunderwerk und how much I love Disturbing Content« der Regie-Absolventin zählt zu den drei Gewinnerstücken der Autor*innentheatertage 2021, die aus insgesamt 212 eingesandten Theatertexten ausgewählt wurden.
Der Text, als Produktion des Schauspielhauses Graz am Deutschen Theater Berlin bei den Autor*innentheatertagen uraufgeführt, wurde mit dem Hermann-Sudermann-Preis für Dramatik 2021 ausgezeichnet.
Theater Heute Nachwüchskünstler*innen
»Arche Noa« | »Es ist noch nicht soweit« | Sören Hornung
In der Theater Heute-Kritiker*innen-Umfrage sind gleich zwei Stücke von Regie-Alumnni Sören Hornung als »Stück des Jahres« genannt worden: »Arche Noa – Das Ende vom Schluss« von Kritiker Georg Kasch (u.a. nachtkritik) und »Es ist noch nicht soweit« von Michael Laages (Hannover).
Für seine ersten Roman »Den Hund überleben…« (Juli 2021, Carl Hanser Verlag) erhält Alumnus Stefan Hornbach den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung
(Oktober 2021). Hornbachs Schreiben wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis des Schillergedächtnis-Preises 2016 des Landes Baden-Württemberg sowie mit dem Osnabrücker Dramatikerpreis für sein Theaterstück »Über meine Leiche«.
Florian Gerteis, Schauspiel-Absolvent 2020, wirkte mit bei »werther.live«, ein Stück, das explizit für den digitalen Raum inszeniert und umgesetzt wurde, Gewinner des Multimediapreises 2020. (11/2020)
Der Regie-Alumini Sören Hornung wurde mit dem Stück »ARCHE NOA Das Ende vom Schluss« für den Osnabrücker Dramatikerpreis nominiert, hat den Chemnitzer Theaterpreis 2020 dafür erhalten, hat es auf die Shortlist des diesjährigen Theatertreffens geschafft und wurde zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen.
Die Kooperation mit der Filmakademie trägt auch noch weitere Früchte: Den Caligari-Preis der Royal Film Company ging an das Projekt »NOWhere to be found« von Benjamin Junghans (Regie, Drehbuch, Musik | ADK), Max Rauer (Kamera | Filmakademie), Sophia Bock (Dramaturgie, Produktion | ADK) und Johann Meis (Produktion, Sounddesign | Filmakademie). Die Bachelorarbeit von Junghans wird 2020/21 realisiert
Beim digitalen Filmfestival »Corona Creative« des MDR Kultur feierte der Kurzfilm »Mein Freund der Baum« von Dramaturgie-Alumni Jeffrey Döring Film-Premiere. In nur zwei Wochen produzierte das Team um Döring den 10-Minüter. Aus rund 300 Einsendungen wurde er für die 20 möglichen ausgewählt.
Die »Doppelpass«-Jury der »Kulturstiftung des Bundes« hat erneut 15 Kooperationen mit einem Fördervolumen von 3,6 Millionen Euro benannt. Mit den Geldern des Fonds werden Kooperationen zwischen freien Gruppen und festen Tanz- und Theaterhäusern gefördert und das Erproben neuer Formen der Zusammenarbeit und gastspielorientierter Produktionsweisen motiviert. Eines der neuen »Doppelpass«-
Projekte ist das »Kollektiv Eins« mit dem Theater Chemnitz und dem Kosmos Theater Wien. Das Kollektiv Eins wurde u.a. begründet durch die ADK-Alumni Sören Hornung, Paula Thielecke und Stefan Hornbach.
Im Mai 2019 startete der Dreh für »Trümmermädchen«. Das Drehbuch von Oliver Kracht für diese Kino- und Fernsehproduktion wurde auf der diesjährigen Berlinale mit dem Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreis ausgezeichnet, einer der höchsten Auszeichnungen für angehende Filmprojekte. »Trümmermädchen« (AT) ist eine Produktion der Ludwigsburger Firma simonsays.pictures GmbH in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg, der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, mit dem Südwestrundfunk (SWR) und der baden-württembergischen Filmförderung MFG. Mit dabei sind u.a. Schauspiel-Student*innen und -Alumni der ADK.
Im April 2019 wurde Wilke Weermann, Regie-Absolvent 2018, für seinen Stückentwurf »Angstbeißer« mit dem Hans-Gratzer-Stipendium 2019 ausgezeichnet. Sein Werk wird 2020 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt. Im Rahmen des Hans-Gratzer-Stipendiums 2019 ging der durch eine Abstimmung der Zuschauer*innen vergebene Publikumspreis an Annika Henrich, Dramaturgie-Absolventin 2018 der ADK.
Die »Doppelpass«-Jury der »Kulturstiftung des Bundes« hat erneut 15 Kooperationen mit einem Fördervolumen von 3,6 Millionen Euro benannt. Mit den Geldern des Fonds werden Kooperationen zwischen freien Gruppen und festen Tanz- und Theaterhäusern gefördert und das Erproben neuer Formen der Zusammenarbeit und gastspielorientierter Produktionsweisen motiviert. Eines der neuen »Doppelpass«-Projekte ist das »Kollektiv Eins« mit dem Theater Chemnitz und dem Kosmos Theater Wien. Das »Kollektiv Eins« wurde u.a. begründet durch die ADK-Alumni Sören Hornung, Paula Thielecke und Stefan Hornbach.
Rafael Ossami Saidy, Regie-Student der ADK, gewann für sein Stück »Die Hausherren« den Ersten Preis beim Dramatikerwettbewerb ›Spiel.Frei.Gabe‹, der im Zusammenschluss der freien Bühnen (des Bochumer Prinz Regent Theater, des Zeitmaultheater und des Rottstr 5 Theater) ins Leben gerufen wurde. Der erste Preis ist mit 1000 Euro und einer Inszenierung des Stückes am Prinz Regent Theater dotiert. Die Jury lobte die Mischung aus »Leichtigkeit und Tiefe Phantasie und Stilsicherheit«. Artikel der WAZ…
Ebenso erhält Rafael Ossami Saidy ein Stipendium der »Akademie Musiktheater heute« (AMH) in der Sparte Regie der Deutschen Bank Stiftung ab November 2019 über den Zeitraum von zwei Jahren.
Nadine Dionouo, Austauschstudentin 2019 aus Burkina Faso, gewann mit ihrer an der Akademie Darstellende Kunst erarbeiteten Performance »Qui est Qui« den Preis als beste Darstellerin beim internationalen Festival FIESAD (Festival international des Écoles Supérieures d’Art Dramatique de Rabat, Marokko), veranstaltet von der Association ISSIL pour le théâtre et l’animation culturelle und dem Ministère de la Culture, Rabat.
Unter dem Titel »Un certain regard – voyages biographiques en 2 positions« gastierte die ADK mit zwei Solo-Performances beim FIESAD Festival. Das Festival versteht sich als Plattform für Austausch und Weiterbildung für junge Theaterstudent*innen, -alumni sowie Lehrende von Theaterhochschulen. Im Rahmen der Mitgliedschaft im internationalen Netzwerk EUTSA (Europe: Union of Theatre Schools and Academies) kam im Frühjahr der Kontakt zu LAESAD – Ligue Africaine des Écoles Supérieures d’Art Dramatique in Rabat/Marokko zustande. Es folgte die Einladung zum FIESAD Festival. Die Teilnahme wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Goethe-Instituts München.
Den ersten Preis des Osnabrücker Dramatikerpreises 2019 erhält Julian Mahid Carly-Hossain. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert, zudem wird sein Stück »Verbindungsfehler« im kommenden Jahr in Osnabrück uraufführt. Amanda Lasker-Berlin erhält den mit 1000 Euro dotierten 3. Preis für »Amazonen verrecken«.Julian Mahid Carly und Amanda Lasker Berlin studieren beide seit 2017 an der ADK Regie. Am 12.02.2017 haben ihre Werkstattinszenierungen im Rahmen des Themenmoduls »Zwischen Idealismus und Terror« Premiere. Weitere Infos hier
Schauspiel-Absolvent Viktor Rabl und Dramaturgie-Absolvent Jan Pfannenstiel erhielten als »Fraktion Lucarelli« in Erlangen beim Festival »ARENA … der jungen Künste 2019« den Publikumspreis für die
Arbeit »Heimat von Oben – Ein Drahtseilakt«, die u.a. auch in Baden-Baden, Frankfurt, Spoleto (I), Burg Raabs (AT) zu Gast war.
Annika Schäfer ist Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg in der Sparte Darstellende Kunst. Im Rahmen der Ausstellung »River in Transition« entwickelte sie eine Soundinstallation, die durch Bulgarien, Serbien, Österreich und Deutschland tourt.
Die Schauspiel-Absolvent*innen 2019 der ADK, wurden beim Schauspielschultreffen (»Bundeswettbewerb zur Förderung des deutschsprachigen Schauspielnachwuchses«) 2018 in Graz mit dem Szene-Preis für die Szene »Amédée oder wie wird man ihn los« aus »Es ist nicht dort, es ist da« Szenen von Eugène Ionesco. Regie: Christian von Treskow (Premiere Dezember 2017, ADK) ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Preis: hier
»Es ist nicht dort, es ist da« Szenen von Eugène Ionesco. Regie: Christian von Treskow – Das Bühnen- und Kostümbild von Nele Bühler und Luise Ehrenwerth (HfBK Dresden) wurde mit einem Marta Award beim SETKÁNÍ/ENCOUNTER Festival 2018 in Brno (CZ) prämiert.
2017 unter den Finalist*innen des Osnabrücker Dramatikerpreises sowie 2018 unter den Finalist*innen des Heidelberger Stückemarkts, erhielt Sören Hornung, Regieabsolvent der ADK; im Mai 2018 den Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik 2018. Die Verleihung am 11. Mai fand im Rahmen der Uraufführung seines prämierten Stückes »Sieben Geister« statt, in der Regie von Laura Linnenbaum. Hornung arbeitet als Regisseur und Autor. Inszenierungen waren u.a. am Schauspiel Stuttgart, am Theater Rampe in Stuttgart, am Thalia Theater Hamburg, am Theater Augsburg und am Volkstheater Rostock zu sehen.
Anna-Elisabeth Frick gewann für »Die Unerhörte« den Preis des 13. Körber Studio Junge Regie 2016. Mit einem Produktionskostenzuschuss von 10.000 Euro unterstützt die Körber-Stiftung die Gewinner bei einer neuen Regiearbeit an einem renommierten Stadt- oder Staatstheater oder alternativ in der freien Szene. »Der Würgeengel« frei nach dem Film von Luis Buñuel wird mit diesem Presi gefördert (Premiere April 2019). Anna-Elisabeth Frick ist Stipendiatin für Darstellende Kunst der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ende Oktober 2018 hatte ihre Inszenierung »Faust« des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters in Rendsburg Premiere.
Anna-Elisabeth Frick ist Regie-Absolventin 2017 der ADK.
Die Schauspielabsolventin 2019 Zoë Valks erhält einen Studienpreis Schauspiel 2018 des Migros-Kulturprozent. Mit dem Förderpreis unterstützt das Migros-Kulturprozent herausragende Talente beim Übergang von der Ausbildung auf die Bühne. Zudem wurde Zoë Valks aufgenommen für das Förderprogramm »Junge Talente.ch«, das Schweizer Schauspielstudent*innen ermöglicht, mit erfahrenen Regisseur*innen, einen Kurzfilm zu drehen. Dieser wird erstmals im Januar 2019 an den Solothurner Filmtagen präsentiert. www.jungetalente.ch
Marie-Zimmermann-Stipendium für Dramaturgie geht 2017 an den Dramaturgen Jeffrey Döring, Alumnus der ADK. Das Stipendium zur Förderung eines*einer Nachwuchsdramaturg*in aus der deutschsprachigen Theaterszene ist mit einem zweimonatigen Aufenthalt an der Akademie Schloss Solitude verbunden, die die Organisation und Vergabe des Stipendiums sowie des Preises verantwortet.
»Concerning Shakespeare. Strategies of Survival: Moor and More« Regie: Faraz Baghaei
Werkstatt-inszenierung 3. Studienjahr Regie, entstanden im Rahmen des Themenmoduls »Shakespeare«
Im Rahmen des Programms »European Young Theatre 2016« erhielt die Inszenierung von »Moor and More« gemeinsam mit »Aringhe e Patate« (Carmeló Alú Accademie »Silvio d’Amico«) den ersten Preis des Wettbewerbs der Akademien.
Mit: Sophia Hankings-Evans, Ruzbeh Mirmoayadi, Baris Tangobay | Dramaturgie: Anna Stegherr | Ausstattung: Lynn Scheidweiler / Ariane Koziolek (ABK Stuttgart) | Musik: Maximilian Clouth (Filmakademie)
»Die Unerhörte« Regie: Anna-Elisabeth Frick
Werkstattinzenierung 3. Studienjahr Regie, entstanden im Rahmen des Themenmoduls »Die Orestie«
Einstimmig votierte die Jury des 13. Körber Studio Junge Regie 2016 und begründete die Entscheidung wie folgt: »Die Inszenierung geht ein Risiko ein. Sie fragt nach der Tragik des Unerhörten; dabei spielen Genregrenzen keine Rolle. Die Darsteller[*innen] entäußern sich und berühren mit irrer Komik, großem Ernst und einem faszinierenden Moment der Unberechenbarkeit.« Mit einem Produktionskostenzuschuss von 10.000 Euro unterstützt die Körber-Stiftung die Gewinner*innen bei ihrer neuen Regiearbeit an einem renommierten Stadt- oder Staatstheater oder alternativ in der freien Szene.
Mit: Matthias Breitenbach, Anna Gesa-Raija Lappe, Dario Neumann, Louis von Klipstein | Dramaturgie: Anna-Katharina Müller | Ausstattung: Christian Blechschmidt (ABK Stuttgart) | Ausstattungsassistenz: Sonia Hoyler (ABK Stuttgart) | Chorleitung: Henrike Eichhorn (Schauspiel Stuttgart)
»5.6. – 11.6. (tot) 15.6. (Auferstehung). Schauspielprojekt nach Einar Schleef« Abschlussinszenierung 3. Studienjahr Schauspiel, Leitung: Christiane Pohle
Das Bühnen- und Kostümbild von Clara Nothdurft wurde beim SETKÁNÍ / ENCOUNTER Festival 2016 in Brno (Tschechien) mit einem Marta Award prämiert: »In recognition for creating a dynamic set and costume design that supported the world of the play with a clear and imaginative theatrical canvas that acted as the foundation for a powerful ensemble production of 5.6. – 11.6. (tot) 15.6. (Auferstehung).«
Mit: Lea Beie, Janosch Fries, Louis von Klipstein, Jens Lamprecht, Anna Gesa-Raija Lappe, Esra Laske, Tobias Loth, Ann-Christin Mündner, Dario Neumann und Laila Richter | Bühne/Kostüm: Clara Nothdurft (ABK Stuttgart) | Dramaturgie: Malte Ubenauf |
Musik: Marie Goyette | Regie-Assistenz: Franziska Weber | Bühne / Kostüm-Assistenz: Mira Phumdorkmai (ABK Stuttgart)
Stefan Hornbach, Absolvent 2015, erhält den diesjährigen Förderpreis des Schillergedächtnis-Preises 2016 des Landes Baden-Württemberg wie auch die Dramatikerin Miroslava Svolikova: Sie »haben mit ihren Arbeiten das Gegenwartstheater bereichert. Mit der Auszeichnung sollen ihnen weitere wichtige Erfahrungen am Theater ermöglicht werden«, so Ministerin Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes.
Zuvor wurde Hornbachs Stück »Über meine Leiche« bereits mit dem Osnabrücker Dramatikerpreis ausgezeichnet. Zudem war er mit dem prämierten Stück beim Heidelberger Stückemarkt. Im Juni 2016 feierte »Über meine Leiche« bei den Autoren[*innen]theatertagen des Deutschen Theaters Berlin seine Voraufführung in einer Produktion des Burgtheaters Wien. 2016 fand die Uraufführung am Theater Osnabrück in einer Inszenierung von Marlene Anna Schäfer statt.
Wilke Weermann, Regieabsolvent 2018 der ADK, gewann 2016 den ersten Preis des Münchner Förderpreises für deutsch-sprachige Dramatik, der vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Drei Masken Verlag und den Kammerspielen vergeben wird und mit 6000 Euro dotiert ist.
Sein Stück »Abraum« wurde ausgezeichnet für die authentische und unbeschwerte Sprache, die mit »poetischen und grausamen Bildern« dem Verfall nachspürt. »Die junge Generation, die hier zu Wort kommt«, so der Laudator Guido Huller (Drei Masken Verlag) »ist verloren, denn sie hat keine Vorbilder und keine Ziele. Weermann schafft es, diesem verzweifelten Ringen eine Nuance beizugeben, die den harten Ton der jungen Leute sehr leise und nachdenklich macht.« Die Uraufführung von »Abraum« war im März 2017 an den Münchner Kammerspielen, und wurde zum Körber Studio Junge Regie eingeladen. Zeitgleich wurde dort seine eigene Inszenierung »Der entfesselte Wotan« gezeigt. Seine Inszenierung »Fahrenheit 451« für das Schauspiel Stuttgart, seine Abschlussinszenierung an der ADK war zu „radikal jung 2018“ in München eingeladen.
Sein Kurzfilm »Das Paket« tourte auf einschlägigen nationalen und internationalen Kurzfilm-Festivals. Der Film entstand im Rahmen der Ausbildung in Kooperation mit der Filmakademie. Er wurde nominiert, seinen Film Ende Juni 2018 beim Bundes.Festival.Film, dem alljährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis, zu präsentieren. Das Szenenbild von Christian Blechschmidt und Lynn Scheidweiler der ABK Stuttgart wurde in Cambridge beim »WATERSPRITE FILM FESTIVAL 2017« als das »beste Szenenbild« prämiert.
Im November 2018 wurde Wilke Weermanns neuer Text »Odem« am Staatstheater Kassel in seiner Regie uraufgeführt.
Daniel Foerster, 1986 in Göttingen geboren, hospitierte und assistierte am HAU Berlin, bei den Wiener Festwochen, am Theater Freiburg und am Maxim Gorki Theater Berlin. Von 2011 bis 2015 Regiestudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, in dessen Rahmen sich auch mehrere Projekte mit der Filmakademie ergaben, sowie Arbeiten jenseits der Bühnenräume wie Interventionen im Stadtraum und szenische Installationen.
Seine Inszenierung »Borkman« nach Henrik Ibsen war im Mai 2014 beim Körber Studio Junge Regie zu sehen. Noch während des Studiums entstand in Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart die Produktion »Clockwork Orange« nach Anthony Burgess, die unter anderem bei der Young Artist Week 2015 in Salzburg gastierte. Am Theater Osnabrück inszenierte er beim Spieltriebe-Festival 2015 »Archiv der Erschöpfung« von Sascha Hargesheimer.
Von 2015 bis 2017 war Daniel Foerster Teil des REGIEstudio am Schauspiel Frankfurt und inszenierte »Fräulein Julie« (eingeladen zum Festival Radikal Jung 2016 in München) und »Totentanz« von August Strindberg, »Der goldene Fleiß« von Alexander Eisenach sowie »4.48 Psychose« von Sarah Kane. Desweiteren setzte er sich am Schauspiel Frankfurt mit dem Stück »Jeff Koons« von Rainald Goetz in Form von mehreren szenischen Lesungen auseinander.
2017/2018 arbeitete Daniel Foerster noch am Schauspiel Leipzig und am Theater Freiburg.
»Desirevolution« nach Matias Faldbakken und Thomas Mann Leitung: Christiane Pohle | Benedikt Haubrich
Abschlussinszenierung des 3. Studienjahres Schauspiel in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Bei der »Woche der jungen Schauspieler«, die im Mai 2013 zum 18. Mal in Bensheim stattfand, wurde der Günther-Rühle-Preis an die Produktion »Desirevolutio«n des 3. Studienjahres Schauspiel vergeben. Der von der Stadt Bensheim gestiftete Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.
Die Jury des Günther-Rühle-Preises begründete ihre Entscheidung damit, dass die jungen Theatermacher*innen »den Angriff nach vorne gewagt« hätten. »Die Wut und Aggression, welche wir auf der Bühne sehen konnten, ist als ein generationsspezifsches Problem deutlich geworden, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen. Die Figuren leben in einer Welt, in der sie von der Gesellschaft absolut im Stich gelassen werden. Keiner kümmert sich um sie, weil es weh tut, dort hinzuschauen und zuzuhören.«
Die Jury betonte zudem, dass sie die eigentlich für einen oder mehrere Schauspieler*innen vorgesehene Auszeichnung »bewusst an ein Kollektiv« verleihe, »ohne einzelne Namen hervorzuheben. Angesichts leerer kommunaler Kassen ist es leider vorstellbar geworden, dass nicht alle Mitglieder der Abschluss-Jahrgänge unserer Schauspielschulen im etablierten Theaterbetrieb unterkommen. Der Preis ist als Ermutigung gedacht, ähnlich wie in ›Desirevolution‹ Theater-Formen zu entwickeln, die das Zielpublikum auf flexiblere und direktere Weise erreichen können. Theater wird auf Dauer nur dann unentbehrlich bleiben, wenn es nicht auf überholten Traditionen beharrt, sondern auf immer wieder neuen Wegen die Gesellschaft mit sich selber konfrontiert.«
Veranstalter der »Woche junger Schauspieler« sind u.a. die Stadt Bensheim und die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste
Der enge Zusammenschluss mit der Filmakademie Baden-Württemberg und mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK) gehört zum Konzept und zur Gründungsidee der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg im Jahr 2007. Dieser Grundgedanke, sowie die Kooperation mit weiteren kulturellen und akademischen Partner*innen auf nationaler und internationaler Ebene, wird in der Studienplanung umgesetzt.
Seit 2016 / 17 kooperieren die ADK und die Filmakademie zudem mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Rahmen des neuen Masterstudiengangs »Kulturelle Bildung«. Neben der Zusammenarbeit mit der ABK Stuttgart bestehen für Bühnen- und Kostümbild auch Verabredungen mit der Akademie der Bildenden Künste München (Meisterklasse von Katrin Brack) sowie der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Die Kooperationen mit Filmakademie und der Pädagogischen Hochschule und der ABK sind im Curriculum fest eingeschrieben.
Ziel ist es darüber hinaus, Brücken zu unterschiedlichen Einrichtungen und Persönlichkeiten der theatralen und künstlerischen Praxis zu bauen. Student*innen sollen durch die Partnerschaften und den damit einhergehenden Gastspielen bessere Zugangsbedingungen zu praktischen Erfahrungsfeldern ermöglicht werden. Bundesweit tauscht sich die ADK durch die Teilnahme an Festivals und Gastspielen mit zahlreichen weiteren Institutionen aus.
Während des Studium sind Praktika und Produktionen in Kooperation mit Theaterinstitutionen, in Baden-Württemberg und darüber hinaus, vorgesehen. Diese sind vertraglich mit den Institutionen geregelt. Die Praktika und Koproduktionen sind Teil des Studiums, werden regulär anerkannt und mit dementsprechenden ECTS-Punkten versehen, nach Bewertung durch die Studiengangsleitung/Mentor*innen oder durch die Bachelorkommissionen. Die Arbeiten werden durch Dozent*innen begleitet. Mit den Institutionen ist vertraglich vereinbart die Student*innen mit zu betreuen. Damit wird das Qualifikationsniveau der Ausbildung nicht nur erhalten, sondern maßgeblich erhöht, weil das Ziel, Student*innen in die Berufspraxis einzuführen damit auf einem hohen Niveau gewährleistet wird.
Hochschulen
Filmakademie Baden-Württemberg
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung,Universität Tübingen
Hochschule der Künste in Bern
Im Bereich Szenografie, Kostüm, Bühnenbild und experimentelle Gestaltung(neben der ABK-Stuttgart)
Als Platon den Hain des Akademos kaufte, wollte er einen Ort schaffen, an dem er und seine Schüler Wissen austauschen und Erkenntnisse über die Gesellschaft und den Menschen gewinnen konnten. Ungefähr 2300 Jahre später hat sich der Begriff der Akademie längst von seinem Namensgeber gelöst, das Anliegen aber ist so aktuell wie damals. Gemäß dem Sprichwort »Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun« entstand an unserer Ludwigsburger Akademie der Wunsch, die Gartentür zu öffnen; um Menschen neugierig auf Kunst und Theater zu machen, um unser Wissen mit den bereits Neugierigen zu teilen und aus Neugier auf die sich ohnehin ständig und schnell verändernde Welt, zu der wir Kontakt suchen und brauchen, weil das was wir tun ohne Kontext keinen Sinn ergibt.
Um der dringlicher werdenden Bedeutung von gelungener Kommunikation, vom Umgang mit Sprache und der produktiven Auseinandersetzung mit anderen Ausdrucksweisen, Lebensentwürfen und Ideen zur Welt gerecht zu werden, machen wir unser Wissen über Sprache, Stimme, Körper, Literatur, Präsentation und Kunst zugänglich.
Die Angebote richten sich an:
Jugendliche, die Fragen und Ideen spielerisch angehen wollen
Lehr- und Führungskräfte sowie Unternehmen
Programm in Arbeit
Schriftliche Anfragen an info@adk-bw.de
Das architektonische Herzstück der Akademie: Ein von Martin Zehetgruber entworfener multifunktionaler Theaterturm, horizontal und vertikal, innen und außen und von außen nach innen, wie von innen nach außen bespielbar.
Wie fast jedes innovative Gebäude, hat auch die Akademie für Darstellende Kunst eine lange und facettenreiche Vorgeschichte. Bereits im Jahr 2001 wurden die Architekten KMB Kerker, Müller + Braunbeck, Ludwigsburg, vom Staatsministerium Baden-Württemberg bzw. der Stadt Ludwigsburg, mit der planerischen Voruntersuchung für einen Standort zum Bau einer »Theaterakademie« beauftragt. Dem planenden Architekten zur Seite gestellt wurden Prof. Martin Zehetgruber, der die Bühnenbildausbildung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart leitet und Volker Canaris, zum damaligen Zeitpunkt Leiter der Schauspielausbildung an der Musikhochschule in Stuttgart. Bereits damals wurde die Idee eines auf vier Seiten zu öffnenden Bühnenturms geboren, der bis heute Nukleus der baulichen Konzeption der Akademie ist.
Der Bühnenturm ermöglicht hochflexible Open-Air-Veranstaltungen. Es entstand ein Theaterraum, der zur Erforschung neuer Formen des offenen Spiels mit den Reizen seiner einzigartigen Architektur förmlich einlädt. Da im Jahr 2001 eine Umsetzung des Projektes aus wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Gründen nicht möglich war, verschwand die Konzeption zunächst in den Archiven der Architekten. Fast fünf Jahre später, im Herbst 2006, kam neues Leben in den Planungs- und Bauprozess der Akademie für Darstellende Kunst, diesmal allerdings mit einem leicht modifizierten Standort und einer teilweise veränderten Gebäudekonzeption.
Links: Blick auf ADK-Bühnenturm, Richtung Stuttgarter Straße/B27
Mitte: Blick auf ADK Bühnenturm, Probebühne und Werkstattgebäude Mathildenstraße (links) in Richtung
Stuttgarter Straße/B27
Rechts: Blick vom Turm, Richtung Filmakademie BW, Blick auf das Ade-Studio
Weitere Eindrücke unseres gemeinsamen Campus sowie Informationen finden Sie hier, d.h. unter dem Menüpunkt „Campus“
»Als für die neu zu gründende Theaterakademie in Ludwigsburg eine Spielstätte errichtet werden sollte, habe ich die Möglichkeit ergriffen, (fast) alles, was mir in meiner bisherigen Theaterpraxis an Träumen passierte, zu realisieren. Der 2008 eröffnete Theaterturm stellt meinen Versuch dar, die architektonische Selbstdarstellung auszusparen. Mein Leitgedanke war, dass die Architektur hinter dem Gedanken der Nutzer*innen verschwindet – sie wird zum Gefäß, zur puren BEHAUSUNG und dadurch auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückgeführt. Durch ihre Gegebenheit (Struktur, Proportion, Technik) ermöglicht sie anstatt zu beschränken. Der Theaterturm verzichtet auf die große Geste, auf die sich die Entwerfer häufig konzentrieren, um es im Kern – oft erschreckend phantasielos und unreflektiert – beim repräsentativen Guckkastenprinzip zu belassen.
Diese neue Architektur erfüllt die Forderung von vielen Theatermacher*innen nach einem Multifunktionsraum, in dem sich die unterschiedlichsten Theaterformen experimentell erproben lassen. Man kann ihn sowohl als Raumbühne als auch als Guckkasten bespielen. Die Raumbühne ermöglicht es, das Publikum einzubeziehen und die Interaktion zu intensivieren. Andererseits hat auch der Guckkasten Theaterformen kreiert, die ihre Berechtigung nicht verloren haben – die Bühnenillusion ist ein wertvolles Erbe des 19. Jahrhunderts, und das berüchtigte Mitmachtheater hat auch seine Grenzen; der Abstand zum furiosen Bühnengeschehen kann auch sehr wohltuend sein in dem Sinne, dass man sich nicht künstlich wappnen muss, sondern sich im geschützten Raum innerlich ganz öffnen kann. Die Konzeption dieses Baus stellt sich im Besonderen auch der Neuen Musik und dem zeitgemäßen Musiktheater mit seinen mannigfaltigen Raum/Klang-Visionen (Platzierung der Instrumente oben, unten, außen und im Zentrum das Publikum). Sie versucht, auch ein Ort zu sein für medienübergreifende Projekte, für die die angrenzende Filmakademie mit ihrem Kreativ- und Technikpool optimale Voraussetzungen bietet.
Der ansonsten vom Außen hermetisch abgetrennte, verkapselte Bühnenraum wird durch Tore, die sich an drei Seiten des Turmes befinden und zu einem öffentlichen Platz führen, perforiert. Alltag kann eindringen, und die Position sowohl des*der Betrachter*in als auch des*der Darsteller*in ist uneingeschränkt variierbar. Durch die Funktionalisierung der Außenhülle (um den Turm laufen Galerien, die über Treppen untereinander und durch Türen mit dem Innen verbunden sind) wird die Fassade von der rein dekorativen Repräsentationsverpflichtung befreit und auf die Bespiel- bzw. Benutzbarkeit zurückgeworfen. Die Theater- Architektur komprimiert sich auf ein blankes »Spielgerüst«, das größtmögliche Freiheit bietet. Die Möglichkeiten der Positionierung des Publikums sind fast unendlich: Man kann die Zuschauer*innen außen platzieren, innen auf der Drehscheibe, auf den Galerien innen mit Blick nach unten oder bespielt die Stege innen wie außen und das Publikum blickt nach oben, oder man sucht die klassische Ausrichtung des Guckkastens. Selbst die Dachflächen stehen für eine Nutzung offen. Gleichzeitig entsteht durch die klare, auf die Funktion gerichtete Struktur des Baukörpers und die große, ihn umgebende Freifläche ein signifikantes Zeichen im Stadtbild. Ob der Theaterturm sich in der Praxis bewährt und die vielen gedachten Möglichkeiten sich in der Praxis einlösen, wird sich weisen und auf spannende Experimente der Student*innen hoffen.« Martin Zehtgruber
Martin Zehetgruber, in: Birgit Schmolke »Bühnenbauten. Handbuch und Planungshilfe«, überarbeitet und ergänzt in der Zeitschrift »Theater heute«, Juni 2011
Im Werkstattgebäude, Mathildenstraße 32, baulich direkt verbunden mit dem Bühnenturm, befindet sich die Probebühne der ADK sowie ein Werkraum, die Technikwerkstatt und Kostümwerkstatt.
Ebenso befinden sich in diesem Gebäude ein Bewegungsraum, Garderoben sowie die Sprechzimmer.
Im Übergang zwischen Probebühne und Bühnenturm befindet sich ein weiterer Seminar- und Übungsraum: das »Studio«.
Das Foyer verbindet das Jommelli-Haus mit den Bühnen- und dem Zuschauerraum und ist Aufenthaltsraum der Student*innen.
Hier ist auch der Einlass, die Abendkasse zu den Abendveranstaltungen der ADK, der Eingang befindet sich gegenüber des Restaurants »Joe Peñas«. Abendkasse (Adresse: Akademiehof 1).
Ebenso finden hier Campusveranstaltungen wie die OpenStage oder der Treffpunkt Campus International statt.
Im Jommelli-Haus (Akademiehof 1 / Stuttgarter Straße 16) befinden sich im 2. Stock die Direktion und Verwaltung, das Studienbüro und Student*innensekretariat, die Presse- / Öffentlichkeitsarbeit und im 1. Stock die Technische Leitung und Räume der Technik, die Produktionsleitung, der Schnittraum, das Bühnen- und Kostümbildatelier, der Hausmeister, sowie das Bibliotheks- und Dozent*innenzimmer.
Im Erdgeschoss sind weitere Seminarräume, Räume für Student*innen (der »SAMU«-| Computerraum) sowie die Student*innenküche untergebracht.
Das dem Ludwigsburger Barockschloss, der Bärenwiese, gegenüberliegende Jommelli-Haus liegt an der Stuttgarter Straße. Es wurde 1760 unter Herzog Carl Eugen erbaut. Der italienische Opernkomponist Niccolò Jommelli wohnte hier von 1763 bis 1769. Sogar Mozart soll hier die Stufen hinaufgestiegen sein.
2018 bezog die ADK das neue Probenzentrum in der Kammererstraße 11, gleich hinter dem Ludwigsburger Bahnhof. Auf 1500 Quadratmetern befinden sich die insgesamt 11 Proberäume, das Musik- und Sprechzimmer, die Garderoben und eine Küche. Hier finden Bewegungs- und Sprechunterichte, Szenen- und Rollenstudien sowie Proben für Inszenierungen und Projektentwicklungen statt.
Gesellschafter der ADK sind
Land Baden-Württemberg (Mehrheitsgesellschafter)
Stadt Ludwigsburg
Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Mitglieder des Aufsichtsrats sind
Dr. Claudia Rose, Ministerialdirigentin und Leiterin der Abt. Kunst
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Irina A. Stotz, Regierungsdirektorin
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
Petra Kerstan
Assistenz Leitung Administration und Student*innensekretariat
Kontakt: petra.kerstan@adk-bw.de | Tel.: 07141 30996-21
Rechtsform
Die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK) ist in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH organisiert.
Gegenstand des Unternehmens ist die projektbezogene Ausbildung, die Stärkung und Förderung der Darstellenden Kunst, sowohl auf der Bühne als auch im Film und in den neuen audiovisuellen Medien, und der darauf bezogenen Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung.
Die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg gehört dem tertiären Bildungsbereich an. Nach dem vom Landtag beschlossenen Akademiegesetz vom 25. Februar 1992 (GBl. S. 115), zuletzt geändert durch Gesetz vom 25. Juli 2007 ist die an der ADK erfolgreich abgeschlossene Ausbildung vergleichbaren berufsbefähigenden Abschlüssen an staatlichen Kunsthochschulen gleichgestellt und somit staatlich anerkannt.
Qualitätssicherung
Die ADK ist bemüht, eine Transparenz der Abläufe zu ermöglichen, Partizipation und Unterstützung statt Kontrolle als Arbeitsprinzip anzuwenden sowie ressourcenschonende Konzepte zu entwickeln. Um die Qualität der ADK nachhaltig zu sichern, lassen sich Bedingungen schaffen, die die Mitglieder der ADK dabei unterstützen und fördern »gute Arbeit« zu machen. In diesem Sinne verfolgt das Qualitätsmanagement der ADK das Ziel, Feedback und Beobachtung, Reflektion und Dialog in angemessener Weise zu ermöglichen, zu fördern und zu unterstützen. Weitere Informationen s. pdf-Datei