Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Dramaturgie

Dramaturgie

Das Studium

Leitung: Prof. Jens Groß

1. Der zweijährige Master-Studiengang Dramaturgie an der ADK richtet sich an Studierende, die eine universitäre Ausbildung in einem geisteswissenschaftlichen Fach bereits durchlaufen haben, über einen Bachelorabschluss oder Ähnliches verfügen, nachweislich
praktische Erfahrungen an Theatern mitbringen und eine weitere Qualifizierung als DramaturgIn oder in anderen leitenden Positionen im Theaterbetrieb anstreben.

2. DramaturgIn als MittlerIn und Multi-TaskerIn: Das Berufsbild hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Historisch war der Dramaturg zuerst lediglich ein für das Theater schreibender und literarisch bewanderter Berater der Theaterleitung. Im Laufe der Jahre rückten die DramaturgInnen zum einen immer näher an die Produktionen heran und wurden zum anderen selber fester Bestandteil der Theaterleitung und des Theatermanagements. Mit kritischer Distanz sollen sie einerseits auf die Produktion und ihre künstlerische Absicht und Entwicklung blicken, andererseits sollen sie den Anspruch von gesellschaftlichen und politischen Kontexten sowohl innerhalb des Hauses aber auch nach außen hin vertreten. DramaturgInnen sind durch und durch (Ver) MittlerInnen – vermittelnd zwischen gesellschaftsrelevanten Themen und künstlerischen Träumen, zwischen AutorInnen und RegisseurInnen, zwischen Regie und Schauspiel, zwischen Produktion und Technik, zwischen Produktion und Öffentlichkeit. DramaturgInnen sind Scouts, um Talente jeglicher Couleur zu finden, gleichzeitig sollen sie eine erfolgsversprechende und gesellschaftsrelevante Spielplanpolitik gestalten und dabei auch höchstes Verantwortungsbewusstsein für die Ausgabe von öffentlichen Geldern haben. DramaturgInnen sollen geschützte Freiräume schaffen für künstlerische Prozesse, aber ebenso in der Lage sein, Vertragsverhandlungen mit KünstlerInnen, Verlagen oder anderen PartnerInnen zu führen. DramaturgInnen sind in gleicher Weise für die Ausstrahlung des Hauses (z.B. Inhalts- und Werbestrategien) also für das große Ganze zuständig, sowie für die Zufriedenheit aller Angestellten (z.B. für Information und größtmögliche Transparenz aller Entscheidungen und optimale Beschäftigungspolitik).

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DramaturgInnen sind vom Vorschlag eines Stückes / Projektes, über die Vergabe an die Regie oder ein Leitungsteam, über die Erarbeitung einer Konzeption, die Besetzung mit SchauspielerInnen usw., direkt an allen Phasen einer Produktion beteiligt und betreuen sie bis weit über die Premiere hinaus. Sie sollten Produktionsabläufe koordinieren und Kosten kalkulieren können, sollen Verbindungen und Vernetzungen schaffen, sollen gleichzeitig durchsetzungsfähige ProduktionsleiterInnen und verständnisvolle PsychologInnen sein und für alle Probleme und Schwierigkeiten ein offenes Ohr und Ratschläge haben.  Kurz gesagt, der Berufsalltag als DramaturgIn heißt Überforderung.

Gesucht werden also junge Menschen, die Lust haben, alles gleichzeitig zu tun und dennoch bescheiden aus dem Hintergrund heraus zu agieren.  DramaturgInnen sind und werden in erster Linie keine eigenständigen KünstlerInnen sein. Sie sind vor allem ZuarbeiterInnen, ErmöglicherInnen, BeraterInnen und im besten Falle GeburtshelferInnen eines Theaterereignisses. Den Applaus dafür erhalten die anderen.

Dennoch, der Beruf des Dramaturgen / der Dramaturgin ist einer der abwechslungsreichsten, anspruchsvollsten und schönsten, da man es ständig mit sehr vielen verschiedenen Menschen und sehr unterschiedlichen Aufgaben und Themen zu tun hat. DramaturgInnen können Richtungen vorgeben, um gemeinsam die ein oder andere gesellschaftliche und / oder künstlerische Grenze zu überwinden. Um dies alles leisten zu können, brauchen DramaturgInnen neben den Kenntnissen als SpezialistInnen vor allem die Grundtugenden jedes Kunstschaffenden: Sie sollten neugierig sein, lesen, schauen, denken, hören, reden und schreiben können und den Mut haben, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, und in der Lage sein, in und mit Teams zusammenzuarbeiten.

3. Zukunftsorientierte und interdisziplinäre Ausbildung: Die Ausbildung im Masterstudiengang Dramaturgie trägt den tief greifenden Veränderungen im Bereich Dramaturgie und Theater Rechnung. Die Ausbildung wird versuchen, durch praktische Übungen möglichst viele Anforderungsprofile kennen und beherrschen zu lernen. Am Ende des Studiums soll der angehende Dramaturg / die Dramaturgin relevante Themen, Ästhetiken und Strukturen aus der uns umgebenden Realität in künstlerische Produktionen zu übertragen wissen, sollte Grundkenntnisse und Einblicke in die Möglichkeiten und Zwänge der Theaterführung erhalten haben, soll in der Lage sein, idealerweise nicht nur reflektierend, sondern auch modellhaft projizierend zu wirken. Und vor allem sollen DramaturgInnen über den schmalen Tellerrand des Theatergenres hinausblicken können. Sie sollen nicht lernen, was alles nicht geht, sondern Ideen entwickeln, wie es geht. Daher will der Ludwigsburger Studiengang nicht nur Studieninhalte vermitteln, die die Studierenden für den bereits existierenden Theateralltag benötigen, sondern auch auf ein noch unbekanntes, zukünftiges Theater vorbereiten. Neben der Kenntnis des real existierenden Theaterbetriebes und seinen Bedingungen soll auch das politische Verantwortungsbewusstsein und die soziale Fantasie angeregt, das Wissen um andere künstlerische Möglichkeiten ausgebaut, die Sensibilität für das Unkonventionelle, Unbekannte geschärft, die Fähigkeit, es auf Begriffe zu bringen, und die Bereitschaft, es gegen die ökonomischen und politischen Hindernisse des Betriebs und der Gesellschaft durchzusetzen, geschult werden.

4. Praxisnähe und Praxisbezug: Etwas theoretisch zu wissen, hilft da allerdings noch wenig weiter. Zur Vertiefung der theoretischen Kenntnisse besteht das Hauptaugenmerk der Ausbildungan der ADK auf die Anwendung und Anbindung des Erlernten an praktische Arbeitserfahrungen und Arbeitsprozesse. D.h., dass die Studierenden möglichst schnell in künstlerische Projekte der Akademie, aber auch außerhalb an Theatern und anderen künstlerischen Einrichtungen einbezogen werden. Das Besondere der Ausbildungsmöglichkeit besteht einerseits in der unmittelbaren, engen Zusammenarbeit mit den hauseigenen Studiengängen Regie und Schauspiel, andererseits in der Vernetzung mit Lehrangeboten der Filmakademie Baden-Württemberg (u.a. Einführungskurs Drehbuch, Adaptionen) und mit dem Studiengang Bühnen- und Kostümbild der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Mit all diesen Studiengängen werden regelmäßig gemeinsame künstlerische Projekte und Inszenierungen auf dem Akademiegelände selbst geplant und realisiert, und es bestehen daher schon während der Ausbildungszeit beste Chancen, zu schlagkräftigen künstlerischen Teams für die Zukunft zusammenzufinden. Außerdem gibt es Kooperationsverträge mit Theatern und kulturellen Einrichtungen in der Region, die bereit sind, mit den Studierenden der Akademie partiell und temporär zusammenzuarbeiten. Und nicht zuletzt sind fast alle DozentInnen neben ihrer Lehrtätigkeit fest am Theater angestellt und können somit auch Praktikums- bzw. Arbeitsstellen an unterschiedlichen Theatern vermitteln.

5. Die zweijährige Ausbildung des Masterstudiengangs erfolgt in zehn thematischen Schwerpunkten oder auch Modulen:

1. Theorie und Geschichte des Theaters
2. Kulturtheorien
3. Textanalyse, Inszenierungsanalyse
4. Dramaturgische Verfahren
5. Dramaturgische Praxis
6. Grundlagen Regie und Schauspiel
7. Produktionsdramaturgie
8. Mediendramaturgie, Medientheorie
9. Dramaturgische Tätigkeiten in anderen Bereichen, z.B. Freie Szene, Festivals, Film, Fernsehen und Hörfunk usw.
10. Theater bei Tageslicht: Produktions- und Theaterleitung, Budgetplanung, Fundraising, Vertragsrechte, Bühnenrechte, Versicherungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit u.a.

6. Diesen Modulen sind verschiedene Lehrveranstaltungen zugeordnet, die eine ausgewogene Mischung zwischen theoretisch-wissenschaftlichem Fundament und angewandter, praktischer Ausbildung garantieren sollen. Dazu werden sowohl externe Lehrkräfte aus anderen wissenschaftlichen Einrichtungen eingeladen als auch erfahrene Lehrkräfte aus der künstlerischen Praxis verschiedener Theater bzw. der Freien Szene.

Begleitet wird dieser Ansatz durch Module gemeinsamer studentischer Projekte und Workshops. Hier entwickeln Studierende ausgehend von einem thematischen Schwerpunkt eigene kreative Modelle, wobei sich selbständig studiengangs- und hochschulübergreifende Teams bilden sollen.

Der Abschluss des Studiums besteht aus einer praktischen, selbständigen Dramaturgie in einem professionellen Kontext (etwa an einem Theater wie dem Schauspiel Stuttgart, aber auch eigene Projekte und größere Produktionen der Akademie oder freie Produktionen sind dazu geeignet) und einer schriftlichen Arbeit (sie kann mit der praktischen Dramaturgie verbunden sein, muss es aber nicht).

Unsere Vision ist es, Studierende auszubilden, die sich gemeinsam den neuen Anforderungen an das Theater stellen, um mit Lust neue, zeitgemäße Formen des Theaters zu entdecken bzw. zu erfinden.

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Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Dramaturgie
Dramturgiestudierende im Gespräch © Philip Henze_ ADK

Kontakt

Ansprechpartnerin: Studienbüro
Agnes Szedlak
Tel: +49 7141 / 30 99 6 – 25
Mail: studienbuero@adk-bw.de

Studieninfos

  • 1. Vorlesungsverzeichnis

    Im Folgenden können Sie die aktuellen Vorlesungsverzeichnisse des Studiengangs Dramaturgie herunterladen:

  • 2. Studienbeginn

    Das Studium wird jeweils zum Wintersemester aufgenommen.

    Nächster Studienbeginn zum Wintersemester 2018/19: Montag, 24. September 2018.

  • 3. Studiendauer

    Die Studiendauer für den Studiengang Master Dramaturgie beträgt zwei Jahre bzw. vier Semester.

  • 4. Zulassung

    Keine Altersbegrenzung.
    Unsere Zulassungverordnung HIER

  • 5. Aufnahmeprüfung

    Die Aufnahmeprüfungen zum WS 2018/19 findet am 03./04. Juni 2018 statt.

    Die Einladung zur Aufnahmeprüfung erfolgt per eMail nach Bestehen der Vorauswahl durch die Prüfungskommission.

  • 6. Wiederholung der Aufnahmeprüfung

    Bei einmaligem Nichtbestehen der Aufnahmeprüfung kann diese frühestens nach einem Jahr wiederholt werden. Weitere Wiederholungen sind nicht zulässig.

  • 7. Studiengangsleitung / MentorInnen

    Leitung, Mentor Honorarprofessor Jens Groß
    Stellvertretung Professor Elisabeth Schweeger
    »Theater bei Tageslicht« Tom Stromberg

  • 8. Studiengebühren/Finanzielle Anforderungen

    Das Land Baden-Württemberg erhebt seit dem Sommersemester 2012 keine Studiengebühren mehr.

    Am 3. Mai 2017 hat der Landtag von Baden-Württemberg das Gesetz zur Änderung des Landeshochschulgesetzes beschlossen. Damit werden ab dem Wintersemester 2017/18 Internationale Studierende, die zum Zwecke des Studiums von außerhalb der EU einreisen, einen Eigenbeitrag von €1.500 pro Semester leisten.

    Für das Zweitstudium werden € 650 pro Semester erhoben. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

    Ausbildungsförderung BAföG: Infos hier

    Pro Semester fällt jedoch ein Studierendenwerks-Beitrag in Höhe von derzeit € 101,40, ein Verwaltungs- und AStA-Beitrag von derzeit insgesamt € 25,- an.

    Informationen des Studierendenwerkes Stuttgart
    s. auch www.studierendenwerk-stuttgart.de

Bewerbung

Bewerbungsfrist für das WS 2019/20
Der neue Bewerbungszyklus für das Studienjahr 2019/20 beginnt im November 2018.

Termin der Aufnahmeprüfung
Die Termine für die Aufnahmeprüfung für das Studienjahr 2019/20 werden noch bekannt gegeben.

Ablauf Bewerbungsverfahren
Im Online-Bewerbungs-Portal werden Ihre persönlichen Daten, Studienwunsch etc.hinterlegt (Anmeldebogen).
Ausdruck Anmeldebogen und postalischer Versand der vollständigen Unterlagen  (siehe Checkliste). Es gilt das Datum des Poststempels. Bitte nicht per Einschreiben versenden.
Nach Bestehen der Vorauswahl, die von der Prüfungskommission durchgeführt, erfolgt die Einladung  zur Aufnahmeprüfung per Mail.
Bei einer Absage erhalten Sie lediglich eine entsprechende Benachrichtigung per Mail. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgeschickt.

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Dramaturgie

Studierende

2. Studienjahr

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Julia Hagen
Julia
Hagen

Geboren: 1992 in Offenbach am Main

2016
B. A. Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig, Titel der Abschlussarbeit “Maskenspiel als kulturell-anthorpologische Notwendigkeit? Subjektgenese nach Gabriele Schwab durch Maskentheater am Beispiel der Maskentheatergruppe Familie Flöz”.

Jan.-März 2016
PROMOS Stipendium des Akademischen Auslandsamtes der Universität Leipzig für ein Auslandspraktikum in Bihar/Indien

Dramaturgie

Kollektiv Manuel Bäumlisberger/Frauenkultur e. V.:
05 – 09/2015: Dramaturgie und Produktionsleitung bei der kritischen Produktion «Nur zu wissen reicht nicht« zum 1000jährigen Jubiläum der Stadt Leipzig

Schauspiel Leipzig:
09 – 10/2014: Dramaturgiehospitanz bei «Wolokolamsker Chaussee I-V« von Heiner Müller (Regie: Philipp Preuss, Dramaturgie: A. Elsner, C. Ihle)

Produktions- und Regieassistenz

Schauspiel Frankfurt:

Spielzeit 2011/12 Produktions- und Regieassistenz im Rahmen eines FSJ Kultur bei diversen Produktionen, unter anderem bei Laura Linnenbaum, Lily Sykes, Pedro Martins Beja, Sébastien Jacobi, Christopher Rüping

08 – 10/2012 Produktionsassistenz bei der theaterpädagogischen Produktion «Das verfluchte Hier!« nach «Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil« von J. W. Goethe (Regie: Martina Droste, Raphael Kassner)

Theaterpädagogik

CreActing – Verein zur Förderung der Kreativität e. V.:
Seit 07/2015: Leitung und Co-Leitung theaterpädagogischer Projekte (unter anderem in Bihar, Indien) und ehrenamtliche Mitarbeit.

Spielen (Auswahl)

Familie Flöz:
07 – 08/2016: Sommerakademie (internationaler Maskentheaterworkshop) in San Giusto (Italien)

Cammerspiele Leipzig:
2015 – 2016: Schauspiel in «Don Q« nach M. d. Cervantes‘ «Don Quijote« (Regie: Rico Dietzmeyer; nominiert für den Leipziger Bewegungskunstpreis Leipzig)

Neues Schauspiel Leipzig (Werkstattproduktion):
03 – 06/2014: Schauspiel in «Die Bestäubten« nach A. Schnitzlers «Reigen« (Regie: M. Gather; Rolle: div.)

Schauspiel Frankfurt:
Seit 10/2011: Schauspiel und Musik (Gesang und instrumental) in der Inszenierung «Reise!Reiser!« (Text und Regie: Sébastien Jacobi, Ja!No!Be!k.o.!

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Annika Henrich
Annika
Henrich

Geboren: 1990 in Gießen

Studium:

2011-2015 Szenische Künste B.A. an der Universität Hildesheim Abschlussarbeit: Populäre Kultur im Gegenwartstheater am Beispiel von “The Hooks” (Damian Rebgetz) und “Let’s get Physical” (Herrmann Simons & Family)

Stipendien: 

2013 Stipendiatin des Deutschland Stipendiums (Sept. 2013 – Feb. 2014)

ERASMUS-Aufenthalt an der Anadolu Üniversitesi Eskişehir (Türkei)

Praktika:

Nov. 2017 – Jan. 2018
Dramaturgieassistenz am Schauspiel Stuttgart bei «Das 1. Evangelium«, Regie: Kay Voges

Juni – Okt. 2014
Regiehospitanz am Schauspiel Hannover bei «Volksrepublik Volkswagen«, Stückentwicklung, Regie: Stefan Kaegi

2009 – 2011
Praktikum am Stadttheater Gießen in der Abteilung  Kinder- und Jugendtheater Im Rahmen des Praktikums Regieassistenzen bei Jörn Udo Kortmann, Stephanie Kuhlmann, Meike Niemeyer, Andreas Mihan und Suse Pfister

Weitere Tätigkeiten:

2018
Mitglied des Leitungsteams von Furore 2018, Internationales Festival für junges Theater in Ludwigsburg

2016
Leitung einer Lehrveranstaltung an der Uni Hildesheim zum Thema «Peinlichkeit und Selbstherabsetzung als Strategien der Selbstinszenierung«.

Leitung und Organisation des Nachwuchstheaterfestivals «Der Schredder« am Theaterhaus Hildesheim

Arbeiten (Auswahl):

Dramaturgie:

März 2018
»Faust. Montagearbeit am deutschen Klassiker«, nach J. W. v. Goethe und Elfriede Jelinek, ADK Ludwigsburg, Regie: Max Schaufuß

Juni 2017
»Himmelhochabgrundtief«, mit Texten von H. v. Kleist, G. Büchner und J. W. v. Goethe, ADK Ludwigsburg, Regie: Max Schaufuß

März 2017
»Die Ratlosen – ein Versuch in dreieinhalb Akten«, mit Texten von u.a. Ödön von Horváth, Georg Heym, Ernst Friedrich und Feldpostbriefen aus dem ersten Weltkrieg, ADK Ludwigsburg, Regie: Max Schaufuß.

Freie Projekte/Kollektivarbeiten:

Mai 2015
»Somethin‘ Stupid – Ein Solo über die Liebe«, Solo-Performance, Burgtheater Universität Hildesheim

Juli 2013
»Staub lieber als ein Weib sein, das nicht reizt«, frei nach Kleists Penthesilea, Kollektivarbeit, Stadtraum Hildesheim

Juni 2012
»WORK IT OUT – von Lohndrückern und Arbeiterverrätern«, Solo-Abend, Burgtheater Universität Hildesheim.

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Ouldooz Pirniya
Ouldooz
Pirniya

Geboren: 1989 in Teheran / Iran

Studium: 

2009 – 2013 | Abschluss Bachelor, Kunstuniversität Teheran
Theater und Cinema Fakultät, Theater mit dem Schwerpunkt Dramatische Literatur, Bachelorarbeit: Klauenseuche unter Betreuung von Ali-Akbar Alizad, wurde als Lernmaterial für die neuen Studierenden in Theateranalyse verwendet (Gesamtnote: 18.34/20)

Theatererfahrungen:

2017
Theater Bonn Kammerspiele, Dramaturgieassistenz, “Die Physiker”, Regie: Simon Solberg

2016
Theater Bonn Kammerspiele, Dramaturgiehospitanzen, Love you, Dragonfly. Sechs Versuche zur Sprache des Glaubens von Fritz Kater, Regie: Alice Buddeberg

2015
Untergrund-Theater Iran mit der Theatergruppe Khane, Dramaturgie Syrische Nächte, Regie: Mohammad Rezaei Rad

2013
13. Internationales Puppentheater-Festival Iran Teheran, Führungskraft

2011
Kunstuniversität Teheran, Theater und Cinema Fakultät, Schreiben und Schauspielerei, Außerhalb der Runde, Regie: Mohsen Mohammadi Persönliche Auszeichnung für den besten Monolog und die beste Schauspielerin unter Kunststudierenden beim zweiten Molog-Festival an der Kunstuniversität Teheran

Kunstuniversität Teheran, Theater und Cinema Fakultät, Schauspielerei, Die Glasmenagerie, Regie: Elham Yousefi

Geschriebene Theaterstücke:

2013 – 2015
»Unvollständiger Bericht« mit dem Thema Krieg in Syrien

»Heckenschütze« mit dem Thema Krieg in Syrien

2013
»Verzerrung« basierend auf einem Projekt von Mohammad Rezaei Rad

An einem dieser Tage ein Hörspiel basierend auf einer Kurzgeschichte von Gabriel García Márquez

Sonstige Auszeichnungen:

2013
Aufnahme in einen Master-Studiengang ohne Aufnahmeprüng als Topstudentin an der Kunstuniversität Teheran, Theater und Cinema Fakultät

1995 – 2007
Mehr als 100 Medaillen bei nationalen und internationalen Schwimmwettbewerben

1997
Beste Sportlerin Irans

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Fabian Schmidtlein
Fabian
Schmidtlein

Geboren: 1993 in Köln

Studium:

2013-2016 Theater und Medien, Nebenfach Germanistik an der Universität Bayreuth. Thema der BA: “Mit der Figur spielen. Verfahren der Darstellung zwischen postdramatischer Ästhetik und dramatischer Literatur.”

Assistenzen und Hospitanzen

2016
Abschlussprojekt an der Uni Bayreuth “The Tragicall Historie Of Hamlet, Prince Of Denmarke”, Eigenproduktion, Kollektivarbeit.

August – Oktober 2015
Dramaturgiehospitanz am Schauspielhaus Wien bei den Produktionen:
1. “Punk und Politik” von Thomas Schweigen und Ensemble, Regie: Thomas Schweigen.
2. “Möglicherweise gab es einen Zwischenfall” von Chris Thorpe, Regie: Marco Storman.

2012 – 2013
Teilnahme am Projekt Theater Total in Bochum (Arbeit u. A. in den Bereichen Dramaturgie, Regieassistenz, Kulturmanagement, Schauspiel, Bühnentechnik) mit den Produktionen:
1. “Nocturne – Jacke wie Hose” Eigenproduktion, Regie: Barbara Wollrath-Kramer.
2. “Faust I” von J.W. Goethe, Regie: Barbara Wollrath-Kramer.

2011
Jugendclub Schauspiel Köln, musikalische Mitarbeit bei “Fluch der Hoffnung” nach B. Traven, Regie: Anna Horn. (Eingeladen zum Theatertreffen der Jugend 2012)

  
Sonstige studentische Produktionen an der Uni Bayreuth

2014
“Andorra” von M. Frisch (Schauspiel)

“Woyzeck” nach G. Büchner (Bearbeitung und Regie)

2013
“Die  Reise des Enoch” nach A. Tennyson, (Schauspiel)

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Agnes Szedlak
Agnes
Szedlak

Geboren: 1992 in Sigmaringen

Studium:
2012-2016
Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft (Hauptfach)/ Kognitionswissenschaft (Nebenfach) an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. Thema der Bachelorarbeit: “Schauerlich war es und beinahe prächtig” – Über die Natur-Kultur-Dichotomie im Werk von Adalbert Stifter
E-Mail: agnes.szedlak@stud.adk-bw.de
Regie-Assistenzen u.a.:
Juni/Juli 2016
Regieassistenz für die Freilicht-Produktion “Romulus der Große” von Friedrich Dürrenmatt am Wallgraben Theater (Freiburg). Regie: Peter W. Hermanns
2013-2016
Mitarbeit bei ‘Die Schönen – Musiktheater im E-Werk Freiburg’ bei den Produktionen:
Drei Viertel ohne Takt-Wien, Weib und Gesang (2016). Regie: Herbert Wolfgang
Gala-ein Abend, viele Songs (2015). Regie: Leopold Kern
Im weißen Rößl-Operette von Ralph Benatzky (2014/15). Regie: Martin Schurr, Leopold Kern
Zartbitter-Die Schokoladen Revue (2014/15). Regie: Leopold Kern
Die Fledermaus-Operette von Johann Strauß (2013). Regie: Herbert Wolfgang, Martin Schurr

2017-2018

Dramaturgieassistenz
Oktober 2017 – Januar 2018 an der Württembergischen Landesbühne Esslingen
Frau Emma kämpft im Hinterland von Ilse Langner. Regie: Laura Tetzlaff
Schtonk! (UA) von Helmut Dietl und Ulrich Limmer. Regie: Marcus Grube
Unser Lehrer ist ein Troll von Dennis Kelly. Regie: Jonas Weber

Studentische Projekte
Wintersemester 2017/18: Quartett von Heiner Müller. Regie: Annika Schäfer / Bachelorinszenierung
Sommersemester 2017: Wallenstein. Tod. Regie: Klemens Hegen
Wintersemester 2016/17: Gott übergibt dem Steckenpferd Johann die Geschicke der Welt. Regie: Annika Schäfer / Einladung Festival di Spoleto 60 Edizione 2017

 

1. Studienjahr

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Lorena Biemann
Lorena
Biemann

 

Geboren: 1994 in Nürnberg

Studium

  • 2012 – 2014, Studium der Rechtswissenschaften and er Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Okt. 2014 – Sept. 2017 Bachelorstudium in Theater-/Medienwissenschaften und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
    Abschluss: Bachelor of Arts zum Thema:  “Textflächen und Aufführungen. Analysen zu Elfriede Jelineks Theatertext “Wut” und dessen Inszenierungen am Deutschen Theater Berlin und an den Münchner Kammerspielen.”
  • 2015-2017 Abenddienst im KunstKulturQuartier Nürnberg

 

Diverse Praktika

  • Januar bis April 2017, Dramaturgiepraktikantin und Regiehospitantin (+Souffleuse) (Romeo und Julia, Regie: Eike Hannemann) am Theater Erlangen
  • September bis Dezember 2016, Dramaturgieassistenz am Stadttheater Fürth
  • Februar bis April 2016, Praktikum in den Abteilungen Marketing und Presse-/Öffentlichkeit des Staatstheater Nürnberg
  • November 2015 bis Mai 2016, Mitorganisation des Festivals studentischer Jungkunst “Kunstmühlen” an der Roten Bühne Nürnberg
  • März bis April 2015, Regiehospitantin bei der musikalischen Schauspielproduktion «Das Leben der Bohème« in der Regie von Stefan Otteni und Bettina Ostermeier am Staatstheater Nürnberg
  • Juni/Juli 2015,2016 und 2017, Festivalpraktikantin bei “Talking About Borders” am Staatstheater Nürnberg.
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Jan Pfannenstiel
Jan
Pfannenstiel

Geboren: 1991 in Köln
Studium:

  • Medienkulturwissenschaft, Deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Köln

Regieassistenz, -hospitanz, Praktika

  • 2013-2017
    Studentische Hilfskraft in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln
  • September-Dezember 2013
    Praktikum in der Öffentlichkeitsarbeit und Dramaturgie am Theater der Keller in Köln
  • 2012
    Regieassistenz bei «Irgendwo müsste es schön sein« von Moritz Rinke, Mario Salazar und Ghassan Zaqtan, Regie: Johannes Klaus und Kathrin Lindner, Koproduktion der Folkwang Universität der Künste und der Drama Academy Ramallah
  • 2012 Regiehospitanz bei “Vor Sonnenaufgang” von Gerhart Hauptmann, Regie: Anselm Weber, Schauspielhaus Bochum
  • 2010–2011 Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur im Jungen Schauspielhaus Bochum, organisatorische und technische Mitarbeit bei Jugendclubs und dem Projekt “Schulen in Bewegung«
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Lukas Schädler
Lukas
Schädler

Geboren: 1994 in Tettnang
Studium: 

  • 2013 – 2017, Tübingen, B.A. Germanistik / Philosophie. Thema der Bachelorarbeit: “Spielformen der Textlinguistik. Eine Analyse mittelhochdeutscher Mären und ihrer textimmanenten Performativität”

Mitwirkung in Projekten und diverse Hospitanzen:

  • Dresden
    2009 – 2012 – verschiedene Projekte an der Bürgerbühne Dresden u.a. mit Miriam Tschol
    2011 – “Z” in: Jugend ohne Gott, Regie: Marc Prätsch, Dramaturgie: Jens Groß; Bürgerbühne Dresden
    2012 – Jurymitglied beim “unart”-Festival u.a. mit Wilfried Schulz, Miriam Tscholl und Felicitas Löwe
  • Weimar
    2012/13 – FSJ Kultur am Deutschen Nationaltheater Weimar in der Theaterpädagogik bei Annegret Bauer
    2013 – Regiehospitanz bei “Die Nibelungen” nach F. Hebbel, Regie: Michael von zur Mühlen, Dramaturgie: Elisa Liepsch
    2013 – Mithilfe bei der Organisation des Tanz- und Performancefestivals “passage.recherche” im e-werk Weimar
  • Tübingen
    2015 – “Landgang” – Organisation einer Lesung mit dem Autor Stefan Berg für das Deutsche Seminar der Universität Tübingen
    2016 – Mitwirkung bei “die nibelungen – alte mæren neu erzählt” nach der mhd. Vorlage, studentisches Theaterprojekt, aufgeführt am LTT
    2016 – “Cyrano” in: “Cyrano: Das Wortgefecht eines Mondreisenden”, Regie: Max Sauer (Uni Gießen), freies Projekt
    2017 – Improtheaterkurse bei Volker Quandt
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Maximilian Wahnelt
Maximilian
Wahnelt

Geboren: 1994 in Heilbronn

Studium:

  • Okt. 2013 – Sept. 2017
    Bachelorstudium: Theater und Medien, Nebenfach: Anglistik an der Universität Bayreuth
    Bachelorarbeit: “Raum und Aufführung – Zur Aufführung zeitgenössischer Installationskunst”


Projekte an der Akademie für darstellende Kunst Baden-Württemberg und Filmakademie Baden-Württemberg:

  • 2018
    “Fahrenheit 451“ – Bachelorinszenierung am Staatstheater Stuttgart
    Dramaturgische Betreuung (Regie: Wilke Weermann)
    “Kabine“ – Kurzfilm
    Dramaturgische Betreuung (Regie: Zita Clio Wende)
    “Die Mänaden“ – Inszenierung im Themenmodul “Opferplatz und Wohnzimmer“
    Dramaturgische Betreuung (Regie: Klemens Hegen)
  • 2017
    “was bleibt“ – Biographisches Projekt
    Dramaturgische und theaterpädagogische Betreuung (Regie: Klemens Hegen)


Diverse Assistenzen, Hospitanzen und eigene Projekte:

  • 2018
    “Gefangen in der Baustelle“ – Escape Room im Projektraum der freien Szene Stuttgart
  • 2017
    “Ausstellung der Alltäglichkeit” – Studentisches Theaterprojekt im Theaterraum der Universität Bayreuth
    Burgfestspiele Bad Vilbel – Regieassistenz unnd Requisite bei “Ziemlich beste Freunde” (Regie: Mascha Pitz)
    Leitung von Theaterworkshops
  • 2016
    “Schöne Menschen stellen sich existenzielle Fragen”, Abschlussprojekt, Kunstinstallation im Theaterraum der Universität Bayreuth
    Burgfestspiele Bad Vilbel – Leitung von Theaterworkshops
    Birsteiner Festspiele – Regieassistenz und Abendspielleitung bei “Der wilde Grimm” (Regie: Axel Brauch)
  • 2015
    Schauspiel Frankfurt – Dramaturgiehospitanz bei “Nachtasyl” (Regie: Johanna Wehner)
    Burgfestspiele Bad Vilbel – Regieassistenz, Abendspielleitung und Requisite bei “Gut gegen Nordwind” (Regie: Linus Buck), “Alle sieben Wellen” (Regie: Mascha Pitz) und “Tschick” (Regie: Ulrich Cyran)
    Abendspielleitung und Requisite bei “Der fliegende Holländer” (Regie: Benedikt Borrmann)
    Leitung von Theaterworkshops
    Landestheater Coburg – Regieassistenz bei Novecento (Regie: Mascha Pitz)
  • 2014
    Burgfestspiele Bad Vilbel
    Regieassistenz, Abendspielleitung und Requisite bei “King Kong” (Regie: Mascha Pitz) und “Gut gegen Nordwind” (Regie: Linus Buck)
    Statisterie bei “Die Entführung aus dem Serail” (Regie: Benedikt Borrmann)
    “Ich sehe dich” – Studentisches Theaterprojekt, Kunstinstallation im Theaterraum der Universität Bayreuth
  • 2012
    Staatstheater Stuttgart – Dramaturgiehospitanz bei “Im Augenblick das Chaos” (Regie: Jan Neumann).

Lehrende

Studiengangsleitung | MentorInnen

  • Jens GroßStudiengangsleitung Dramaturgie und Mentor

    Honorarprofessor, Studiengangsleiter Dramaturgie, Dozent und Mentor

    Chefdramaturg am Schauspiel Bonn (des. Schauspieldirektor ab 2018/19). Vorher u.a. Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten am Schauspiel Köln, leitender Dramaturg am Maxim Gorki Theater Berlin. Chefdramaturg und Stellvertreter der Intendantin am Schauspiel Frankfurt. Diverse Lehraufträge und Gastprofessuren u.a. an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, an der UdK Berlin, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 2015 / 16 Studiengangsleitung und Mentor an der ADK.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Jens Groß ©die arge lola
  • Elisabeth SchweegerStellvertretende Studiengangsleitung Dramaturgie

    Telefon: 07141 / 30 99 6-10

    E-Mail: elisabeth.schweeger@adk-bw.de

    Professor, Dozentin / Stellvertretende Studiengangsleitung Dramaturgie

    Geschäftsführerin / Künstlerische Leiterin der ADK. Studium der Komparatistik und Philosophie in Innsbruck, Wien und Paris. Tätig als Kuratorin (Biennale Venedig, Ars Electronica, Documenta u.a.), Journalistin und Kulturmanagerin: Künstlerische Leiterin des Marstall / Bayerisches Staatsschauspiel (1993 – 2001), Chefdramaturgin am Bayerischen Staatsschauspiel, Intendantin Schauspiel Frankfurt (2001 – 09), Intendantin KunstFestSpiele Herrenhausen, Hannover (2009 – 15).

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Elisabeth Schweeger Elisabeth Schweeger@ die arge lola

DozentInnen

  • Jürgen Berger

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel /Regie (Geschichte der Regie / Schauspielerpersönlichkeiten)

    Studium der Germanistik und Politologie an der Universität Heidelberg. Freier Theater- und Literaturkritiker für die Süddeutsche Zeitung, Theater heute, Spiegel Online und die TAZ. Seit 2003 Mitglied in Auswahlgremien und Jurys wie dem Mülheimer Dramatikerpreis, Berliner Theatertreffen und Osnabrücker Dramatikerpreis. Kurator des Festivals OFFENE WELT in Ludwigshafen (2015), des Iberoamerikanischen Theaterfestivals ADELANTE in Heidelberg (2017) und des Gastlandes Südkorea beim Heidelberger Stückemarkt (2018). Bislang kamen fünf seiner Theatertexte zur Uraufführung.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Jürgen Berger
  • Rolf Bolwin

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Theater bei Tageslicht, Bühnenrecht)

    Von Beruf Rechtsanwalt, 1992 – 2016 Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins – Bundesverband Deutscher Theater und Orchester. 1982 – 92 beim Deutschlandfunk. Herausgeber des Kommentars zum Bühnen- und Orchesterrecht (Decker-Verlag). Seit 2017 mit »stadtpunkt kultur« und als Rechtsanwalt beratend tätig. Mitglied in verschiedenen Gremien von Sozialversicherungen für KünstlerInnen, u.a. Vorsitzender des Beirats der Künstlersozialkasse. Lehraufträge u.a. am Mozarteum (Salzburg), an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie der ADK.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Rolf Bolwin Rolf Bowlin© Deutscher Bühnenverein
  • Ingoh Brux

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Lektürekurs)

    Dramaturg u.a. am Ulmer Theater, Staatstheater Kassel, Theater Dortmund und Düsseldorfer Schauspielhaus. Als Lehrbeauftragter unterrichtete er an der Essener Folkwang Universität der Künste und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2006 ist er am Nationaltheater Mannheim Chefdramaturg und seit 2013 dort auch Stellvertretender Schauspielintendant.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Ingoh Brux Ingoh Brux
  • Oliver Bukowski

    Dozent für Dramaturgie und Regie (Wort und Wirkung)

    Autor. Gastprofessor von 1999 – 2010 an der Universität der Künste Berlin, Studiengang Szenisches Schreiben. Seit 2004 Dozent im Studiengang des Szenischen Schreibens in Graz / Österreich (uniT / Karl-Franzens-Universität). Dozent an der ADK in Ludwigsburg seit 2012. Auszeichnungen als Autor: Gerhart-Hauptmann-Preis, Mülheimer Dramatikerpreis, Lessing-Förderpreis und andere.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Oliver Bukowski Oliver Bukowski© Karoline Bofinger
  • Stefanie Carp

    Dozentin Regie und Dramaturgie (praktische Theorie)

    Dramaturgin und designierte Intendantin der Ruhrtriennale 2018 – 20. Sie studierte an der FU Berlin Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Neugriechische Philologie und Theaterwissenschaft. Sie war Dramaturgin am Schauspielhaus Düsseldorf, dann am Theater Basel und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg unter der Intendanz von Frank Baumbauer. Von 2000 bis 2005 war sie Chefdramaturgin und Co-Direktorin am Schauspielhaus Zürich unter der Intendanz von Christoph Marthaler, danach Chefdramaturgin an der Berliner Volksbühne. 2006 / 07 war sie Gastprofessorin am Literaturinstitut Leipzig. Von 2008 bis 2013 war sie Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen.

  • Christoph Fromm

    Dozent Dramaturgie (Drehbuch)

    Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Seit 1983 hauptberuflich als Drehbuchautor tätig, für Regisseure wie Dominik Graf, Friedemann Fromm und Torsten C. Fischer. Seit 2002 Leiter der Drehbuchabteilung an der Filmakademie Baden-Württemberg. Zahlreiche Preise, u.a. Deutscher Drehbuchpreis (2006), International Emmy Award (2009) und Adolf-Grimme-Preis (2010) für den ZDF-Dreiteiler »Die Wölfe«. Fromm hat mehrere Bücher veröffentlicht und gründete 2006 den Primero-Verlag. Zuletzt erschienen »Stalingrad – Die Einsamkeit vor dem Sterben« (2013) sowie »Amoklauf im Paradies« (2016).

  • Thomas Goerge

    Dozent Regie / Dramaturgie (Bühnenbild)

    Künstler und Bühnenbildner, studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung. Er arbeitete für die Regisseure Dimiter Gotscheff, Christof Nel, Jan Neumann, Christoph Schlingensief u. a. an den Schauspielhäusern in Köln, Frankfurt am Main, Bochum, am Thalia Theater Hamburg, an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, der Ruhrtriennale und den Bayreuther Festspielen. Er war u.a. beim Holland Festival Amsterdam, den KunstFestSpielen Herrenhausen, dem Theatertreffen Berlin, der Biennale Venedig und bei der Kulturhauptstadt mit eigenen Projekten vertreten. Lehrt seit 2015 an der ADK.

  • Anna-Sophia Güther

    1986 in München geboren, studierte Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der LMU München. Als Dramaturgin 2011–2013 am Theater Heidelberg, 2013–2014 am Schauspiel Essen, 2014–2017 am Staatstheater Wiesbaden engagiert; seither kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Regisseuren Thorleifur Örn Arnarsson und Johanna Wehner. Nach der Geburt ihrer Tochter ist sie derzeit als freie Dramaturgin tätig, erarbeitete für Uwe Eric Laufenberg diverse Roman-Adaptionen und promoviert im Fach Rhetorik.

  • Anna Haas

    Dozentin Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Aufführungs- und Inszenierungsanalyse)

    Dramaturgin, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kulturwissenschaft an der Freien Universität und an der Humboldt-Universität in Berlin. Dramaturgin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Landestheater Tübingen, am Schauspiel Hannover, am Schauspiel Essen und am Schauspielhaus Bochum. Von 2013-2018 Dramaturgin am Schauspiel Stuttgart und arbeitete dort unter anderem mit Kay Voges, René Pollesch, Stefan Pucher und SheShePop. Ab der Spielzeit 2018/19 Stellvertretende Schauspieldirektorin und Dramaturgin am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

  • Jan Hein

    Dozent Dramaturgie / Regie (Poetologie)

    Chefdramaturg am Schauspielhaus Stuttgart mit Beginn 2013 der Intendanz von Armin Petras. Zuvor Dramaturg u.a. an den Schauspielhäusern Hamburg, Frankfurt und Köln. Er arbeitete u.a. mit Jürgen Gosch, Laurent Chétouane, Sebastian Hartmann, Karin Beier, Jürgen Kruse, Jan Bosse, Schorsch Kamerun, Dieter Giesing, Viktor Bodo, Katie Mitchell, Stefan Pucher, Robert Borgmann, Armin Petras, Frank Castorf und Jossi Wieler zusammen.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Jan Hein Jan Hein
  • Barbara Higgs

    Dozentin Dramaturgie (Theater bei Tageslicht, Sponsoring / Fundraising)

    Leiterin Fundraising & Development am Schauspielhaus Zürich seit 2012 / 13. In Australien geboren, wuchs in Österreich auf. Studierte zunächst Ethnologie in Wien und arbeitete von 1984 bis 1997 als Presseverantwortliche der Österreich Werbung in Italien, den USA und in Deutschland. Von 1997 bis 1999 Pressesprecherin der Wiener Festwochen (Intendanz Bondy/Kehr/Völckers). Von 1999 bis 2001 persönliche Referentin von Intendant A. Pereira am Opernhaus Zürich. Von 2001 bis 2005 leitete Barbara Higgs die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, später auch Sponsoring & Fundraising am Schauspielhaus Zürich. Von 2005 bis 2012 Pressesprecherin und Leiterin PR bei Lucerne Festival.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Barbara Higgs © privat
  • Carolin Hochleichter

    Dozentin Dramaturgie / Regie (Themenmodul Gegenwart, »Autor im Fokus«)

    Als Dramaturgin und Kuratorin in verschiedenen Zusammenhängen tätig, u. a. Leitung vom internationalen Theaterfestival »transeuropa«, Assistenz bei Matthias Lilienthal am HAU. Sie arbeitete mit Hannah Hurtzig für die »Mobile Akademie« und den »Schwarzmarkt für Nützliches Wissen und Nicht-Wissen« und war Dramaturgin bei Barbara Mundel am Theater Freiburg. Seit 2012 ist sie Dramaturgin bei den Berliner Festspielen, zunächst für das Foreign Affairs Festival mittlerweile für das Programm Immersion.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Carolin Hochleichter Carolin Hochleichter© Jasper Kettner
  • Bernd Isele

    Dozent Dramaturgie (Dramaturgische Praxis)

    Studium der Germanistik, Medienwissenschaften, Geschichte und Kunstgeschichte in Konstanz und Münster. Promotion im Jahr 2006. Seit 2013 Dramaturg am Schauspiel Stuttgart. Mehrfache Zusammenarbeit u.a. mit Christiane Pohle, Armin Petras, Christopher Rüping, Stephan Kimmig, Schorsch Kamerun.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Bernd Isele © Ingo Höhn
  • Eleonore Kalisch

    Dozentin Dramaturgie / Regie (Performancetheorien und Mediendramaturgie, Themenmodul Antike / 19. Jhdt., »Opferplatz und Wohnzimmer«)

    Theater-, Kultur- und Medienwissenschaftlerin. Studium der Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft und Slawistik. Tätig als Dramaturgin am Landestheater Halle, am Gorki-Theater Berlin und am Deutschen Theater Berlin. Seit 2000 regelmäßige Gastprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Leipzig. Seit 2012 Leiterin des Lehrgebiets Medien- dramaturgie und -performanz an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 2010 unterrichtet sie an der ADK. Publikationen (Auswahl): »Sprachspiele als Machtspiele« (1999); »Theaterkrieg und histrionischer Körper. Der Pietismus und die Ansätze zu einer kommunikativen Habitus-Ethik im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert« (2000); »Von der Ökonomie der Leidenschaften zur Leidenschaft der Ökonomie. Adam Smith und die Actor-Spectator- Kultur im 18. Jahrhundert« (2006); »Der dramaturgische Blick. Potenziale und Modelle von Dramaturgie im Medienwandel« (2014, Mitherausgeberin)

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Eleonore Kalisch © privat
  • Andrea Koschwitz

    Dozentin Dramaturgie (Themenmodul Antike / 19. Jhdt., »Opferplatz und Wohnzimmer«)

    Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin. Seit 1984 Theaterarbeit als Schauspieldramaturgin in Karl-Marx-Stadt / Chemnitz, Schwerin und an der Berliner Schaubühne. Ab 1998 arbeitete sie in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz unter anderem mit Castorf, Marthaler und Gotscheff. Chefdramaturgin am Staatsschauspiel Dresden und am Maxim Gorki Theater Berlin, u. a. Dramaturgin von Goethes »Werther« (Regie: J. Bosse), Kleists »Prinz Friedrich von Homburg« (Regie: A. Petras). Seit 2013 Dramaturgin am Residenztheater München, u.a. Heiner Müller »Zement« (Regie: D. Gotscheff), Bergman »Schlangenei« (Regie: A. Lenk), Hašek »Švejk« (Regie: F. Castorf,). Seit 2002 Lehraufträge für Dramaturgie an der Freien Universität Berlin, den Universitäten Wien und Salzburg, der Otto Falkenberg Schule München, der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin sowie der ADK.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Andrea Koschwitz
  • Wolfram Lotz

    Dozent Dramaturgie (Autor im Fokus)

    Geboren 1981 in Hamburg, studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 gewann er mit »Der große Marsch« u.a. den Kleistförderpreis und den Publikumspreis des Berliner Stückemarktes. In der Kritikerumfrage von »Theater heute« wurde er zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt. Nach dem Erfolg von »Einige Nachrichten an das All« erhielt er 2012 den Dramatikerpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und 2013 den Kasseler Förderpreis für Komische Literatur. »Die lächerliche Finsternis« wurde 2015 zum Berliner Theatertreffen und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Im selben Jahr erhielt Wolfram Lotz den Nestroypreis für das Beste Stück und wurde in der Kritikerumfrage von »Theater heute« zum Dramatiker des Jahres gewählt.

  • Martin Lüdke

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel /Regie (Ästhetik, Kritik der Urteilskraft)

    Literaturkritiker (Spiegel, Zeit, Rundfunk u.a.) und Literaturwissenschaftler. 1976 – 78 Wissenschaftlicher Rat am SOWI, München; 1978 – 84 Professor für Neuere Deutsche Literatur (J.W. Goethe-Universität Frankfurt); Gastprofessuren in den USA; Courtesy Professor an der University of Florida, Gainesville. 1986 – 2009 Literaturredakteur des Hessischen Rundfunks und des Südwestrundfunks. Mitglied div. Jurys; Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Literaturfonds bis 2014; Mitglied des PEN. Veröffentlichungen u.a.: »Philosophische Salons. Frankfurter Dialoge VIII«, hrsg. von E. Schweeger, 2009; »Meine Moderne. Bausteine zu einer persönlichen Literaturgeschichte«, 2011; Hg.: »Schöne Stellen. Musik in der Literatur«, 2012.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Martin Lüdke Martin Lüdke © privat
  • Peter W. Marx

    Dozent Dramaturgie / Regie / Schauspiel (Theatergeschichte / Rezeptionsgeschichte Antike / Theatermodelle der Gegenwart)

    Theaterwissenschaftler und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln. Bekannt ist Marx vor allem für seine kulturwissenschaftlich geprägte theaterhistoriographische Forschung zur metropolitanen Kultur am Beginn des 20. Jahrhunderts und zu Max Reinhardt sowie für seine Forschung zu Shakespeare in Performance, vor allem zu Hamlet als Figur kultureller Mobilität.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Peter W. Marx Prof. Dr. Peter Marx© Hermann und Claerchen Baus
  • Theo Roos

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Ästhetik der Existenz)

    Musik, Philosophie und laufende Bilder sind seine Leidenschaften und verwirklichen sich in verschiedener Gewichtung in seiner Arbeit: in Dokumentarfilmen mit szenischen Elementen, in kurzen Filmessays, in musikalisch fundierten Performances, konzertanten Lesungen, Hörstücken fürs Radio und im Schreiben. Das Studium (Philosophie, Germanistik, Sport), die Begegnung mit der indischen Kultur, die Lehrerausbildung und acht Jahre wissenschaftliche Arbeit am philosophischen Institut der Ruhr-Universität bilden dabei die Basis. Seit 2004 Dozent an der Internationalen Filmschule Köln.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Theo Roos
  • Ric Schachtebeck

    Dozent Regie / Dramaturgie (Raum)

    Studium Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule der Künste Berlin und am Pratt Institute New York sowie Modern Dance in Berlin, New York und Philadelphia. Einem Tänzer-Engagement beim Group Motion Dance Theatre / USA folgten eigene Workshop-, Regie-, Choreografie- und Performance-Projekte u.a. für das Theater am Turm Frankfurt / Main, die Berliner Festspiele. Lehraufträge in Hannover, Berlin und Utrecht. Chefbühnenbildner der Kammeroper Berlin und der Städtischen Bühnen Kiel. Er entwarf Film-, TV-, Messe- und Bühnen-Ausstattungen und Modeschauen.

  • Christiane Schneider

    Dozentin Dramaturgie /Schauspiel / Regie (Theater bei Tageslicht, Verlagsrecht)

    Begann ihre Theaterarbeit 1982 bei Claus Peymann am Schauspielhaus Bochum, mit dem sie 1986 an das Wiener Burgtheater wechselte. 1999 wurde sie von Gerard Mortier für den Schauspielbereich der Salzburger Festspiele engagiert, bevor Frank Baumbauer sie 2001 in die künstlerische Leitung der Münchner Kammerspiele holte. 2010 wurde sie die künstlerische Direktorin bei Johan Simons, mit dem sie gemeinsam die Münchner Kammerspiele bis zum Sommer 2015 leitete. Seit 2015 leitet Christiane Schneider den Suhrkamp Theaterverlag.

  • Tom Stromberg

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Theater bei Tageslicht)

    Stromberg war Dramaturg und später Intendant am Theater am Turm (TAT) in Frankfurt, danach Leiter des Kultur- und Ereignisprogramms der EXPO2000 in Hannover, Kurator des Theaterprogramms der documenta X, »Theaterskizzen«, in Kassel. Er war Intendant am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Mit Antje Landshoff-Ellermann und Peter Zadek gründete er 2005 eine Theaterproduktionsgesellschaft und Akademie. Gemeinsam mit Matthias von Hartz leitete er das Festival »Impulse«. Stromberg lehrt als Dozent in Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater, an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin, an der Universität Mozarteum Salzburg und an der ADK. Tom Stromberg vertritt mit seiner Agentur in Berlin Theaterregisseure wie Anna Bergmann, Robert Borgmann, Jan Bosse, Martin Laberenz, Antú Romero Nunes , Stefan Pucher, Roland Schimmelpfennig und Jette Steckel sowie Bühnen- und Kostümbildner, Sound- und Videodesigner. Er führt Regie und produziert Theater zusammen mit RegisseurInnen, SchauspielerInnen und MusikerInnen.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Tom Stromberg © privat
  • Carmen Wolfram

    Dozentin Dramaturgie / Regie / Schauspiel (Lektürekurs)

    Studium der Theaterwissenschaft mit anschließendem Forschungsstudium in Leipzig. Dramaturgin an verschiedenen Theatern: u.a. als Leitende Dramaturgin im Theater Nordhausen, als Dramaturgin am Schauspiel Leipzig, am Maxim Gorki Theater Berlin. Seit der Spielzeit 2013 / 14 Dramaturgin am Schauspiel Stuttgart. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Sebastian Baumgarten, Frank Castorf, Jorinde Dröse, Wolfgang Engel, Bastian Kraft, Stephan Kimmig, Antú Romero Nunes, Jan Neumann, Armin Petras, Simon Solberg und Michael Thalheimer zusammen.

  • Sarah Youssef

    Dozentin Dramaturgie (Intern. polit. zeitgenössisches Theater / Performance Theorie)

    Dramaturgin und Theaterpädagogin, Studium an der Amerikanischen Universität in Kairo, Ägypten, am RADA, London, UK und am Goldsmiths College, London, UK. International als Regisseurin, Autorin und Lichtdesignerin tätig. Gründungsmitglied von »C.A.S.T. Creative Arts Schools Trust«, die internationales Theatertraining mit politisch und sozial benachteiligten Kindern unterstützt. 2010 hatte ihr Stück »Citizen Erased« in London und ihr Stück »Casanova und Mimi« in Köln Premiere. Seit der Spielzeit 2011 / 12 ist sie Dramaturgin und Theaterpädagogin im Theater im Bauturm und promoviert an der Universität zu Köln, wo sie seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Englischen Seminar ist.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Sarah Youssef Sarah Youssef © Meyer Originals