Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Regie
© Philip Henze_ADK

Regie

Das Studium

Leitung: Prof. Ludger Engels

1. Der Studiengang Regie an der ADK stellt sich dem im stetigen Wandel befindenden Begriff des Theaters: Die Grenzen des Theaters zu anderen Künsten werden durchlässiger. Neben der klassischen Theaterliteratur sind die Inhalte zunehmend von den politischen Ereignissen und den schnellen Veränderungen unserer Gesellschaft bestimmt. Der Begriff der Regie und das Selbstverständnis des Regisseurs/der Regisseurin sind diesem Wandel unterlegen.

Das vierjährige Studium der Regie reagiert auf diese sich ausdehnenden Begriffe mit einer praxisorientierten Ausbildung. Im Zentrum der Ausbildung an der ADK steht die Entwicklung der künstlerischen Persönlichkeit. Neben der Lehre theoretischer Grundlagen konzentriert sich das Studium auf die Arbeit an der Szene, auf interdisziplinäres und projekthaftes Arbeiten und die Autorenschaft. Das gesamte Studium wird bestimmt durch die intensive Zusammenarbeit mit allen Studiengängen der ADK sowie der Bühnen- und Kostümbildklasse der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK) und der Filmakademie auf dem Campus. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums wird der akademische Titel Bachelor of Arts erlangt.

2. Über den gesamten Ausbildungszeitraum hinweg wird ein Regieseminar angeboten. Dieses beginnt mit der Grundlagenarbeit Regie (Vermittlung von kommunikativen Strukturen, Grundbegriffe des Berufes, Wahrnehmungs- und Reflexionsmethoden, gruppendynamische Prozesse) und geht mit zunehmender praktischer Arbeit der Studierenden Regie über in ein die jeweilige Konzeptions- und Inszenierungsarbeit begleitendes und ergänzendes Seminar.

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3. Über die gesamte Studienzeit hinweg werden in verschiedenen Ausbildungseinheiten theoretische Grundlagen vermittelt: Geschichte der Theaterregie, Epochen der Kulturgeschichte, Erarbeitung grundlegender Kenntnisse der dramatischen und post-dramatischen Literatur, Theatergeschichte und -theorie, Ästhetik, Philosophie, gesellschaftspolitische Theorien. Außerdem werden zusätzlich Grundkompetenzen in Film und Filmproduktion, Bühnenmusik, Bühnenraum, Text- und Aufführungsanalyse sowie SchauspielerInnenführung vermittelt.
Parallel zu der Projektarbeit (und teilweise in diese integriert) kommt es zur Vertiefung folgender Grundlagen:

• Regiespezifische Kompetenz (Entwicklung der Eigenständigkeit, Rollensicherheit / Kompetenz in Leitung und Strukturierung von Fantasieprozessen, Aushalten von Differenz (Diversity) / Entwicklung von Selbstreflexivität)

• Kompetenz in SchauspielerInnenführung (Beobachtungskompetenz, Feedback und Introspektionskompetenz, Rollensicherheit in der Spannung Empathie / Distanz, Kenntnisse von Schauspieltheorien, Vokabular-Vorgang, Beobachtung – Bewertung, Fabel, Drehpunkt, Situation, Beobachten – Beschreiben – Bewerten)

• Leitungskompetenz (Kenntnisse von Leitungsmodellen, reflektierter Umgang mit der eigenen Leitungsrolle, Erfahrungen im Anleiten und Strukturieren von Prozessen, Probenleitung / Bauprobenleitung, Vorbereiten einer Arbeitspräsentation / Pitch)

• Szenische Kompetenz (Körper im Raum, Licht, Ton, Rhythmus, choreografische Grundkenntnisse, Umgang mit Sprache und Vers, Bild(er)sprache)

• Kenntnisse verschiedener Inszenierungstheorien und der wesentlichen internationalen Theaterformen und -techniken

• Kompetenz im Umgang mit dem Text (Strichfassungen, eigene Autorenschaft, Adaption von Romanen / Filmen / Realitäten)

• Kenntnisse der wesentlichen dramatischen und postdramatischen Literatur

• Theatergeschichtliche Grundkenntnisse

• Kommunikationskompetenz (Teamfähigkeit, Gruppendynamische Kompetenz, Kommunikation mit den verschiedenen Ebenen und Gewerken der Theater, mit ProduzentInnen, Präsentation von Projekten, Pressearbeit)

• Organisationskompetenz (Strukturierung künstlerischer und technischer Prozesse, Disposition (Probenplanung), Budget-Verwaltung, Zeit-Management,Umgang mit Ressourcen, Kenntnisse von Theater- und Verlagsrecht, Kompetenz im Selbstmanagement, Kompetenz in der eigenen künstlerischen Positionierung)

4. Neben den Ausbildungsangeboten im Fach Regie sammeln die Studierenden basale Erfahrungen im Fach Schauspiel, indem sie, innerhalb des ersten Quartals, an den Unterrichten des benachbarten Studienganges teilnehmen (Körperbewegung, Grundlagen, Authentizität).

5. Das Studium im Fach Regie dauert acht Semester. Diese acht Semester werden in sechzehn Quartale geteilt. Für die Anpassung an die Produktionszyklen in der darstellenden Kunst und die somit mögliche Integration aktiver KünstlerInnen in den Ausbildungsprozess sowie für die Gewährleistung der interdisziplinären und projektbezogenen Zusammenarbeit mit den Partnereinrichtungen /-fächern wird das Studium in Quartalen von jeweils durchschnittlich zehn Wochen Dauer realisiert. Innerhalb der Quartale werden Seminare und praktische Arbeiten der TeilnehmerInnen gebündelt. Die Angebote korrespondieren miteinander und sind thematisch konzentriert. Jedes der regiepraktischen Studienangebote wird von GastdozentInnen betreut.
In der Regel erfolgt dies durch eine / mehrere herausragende Persönlichkeit / en innerhalb der gegenwärtigen Topographie der performativen Künste. Durch diese Form der wechselnden Betreuung der Studierenden wird eine »herrschende Lehrmeinung« vermieden und die angehenden KünstlerInnen müssen lernen, sich selbst zu positionieren.

6. Durch die gemeinsame Arbeit der Regiestudierenden verschiedener Jahrgänge an den jeweiligen Quartalsthemen (zwei im ersten, eines im zweiten Jahr, zwei im dritten Jahr) durchläuft jede / r Regiestudierende der ADK im Laufe der Ausbildung fünf dieser Quartale. Die Reihenfolge der Quartalsthemen wechselt. Die Themen werden definiert wie folgt:

1. Antike
2. Shakespeare
3. Klassik
4. Der lange Schatten des 19. Jahrhunderts
5. Moderne
6. Gegenwartsdramatik

7. Praxisprojekte sind ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung im Fach Regie an der ADK. Sie finden drei- bzw. viermal pro Studienjahr statt und erstrecken sich in der Regel über den Zeitraum eines Quartals. Bestandteil dieser Projekte ist eine intensive mehrwöchige dramaturgische Konzeptphase. Hierzu werden Gäste aus der Lehre sowie der Theaterpraxis eingeladen, die eine Berührung mit verschiedenen Methoden der Wissensvermittlung sowie Denk- und Arbeitsansätzen ermöglichen. Die praktischen Arbeitsphasen werden von Regie-DozentInnen begleitet. Die spezifischen Erfahrungen der einzelnen Studierenden (Fragen, Krisen, Suchbewegungen) werden dabei als Lernstoff gesehen. In Einzel- oder Gruppen-Feedbackprozessen werden die Arbeitserfahrungen ausgewertet. Es formulieren sich individuelle Lernziele.

8. Das Studienjahr auf dem Campus der ADK Ludwigsburg wird von zwei genreübergreifenden Themenschwerpunkten beherrscht. Während des ganzen Studienjahres werden Seminare und Übungen zu diesen Themen angeboten. Innerhalb der beiden Themenquartale arbeiten Regiestudierende mehrerer Jahrgänge, Dramaturgiestudierende, Schauspielstudierende und Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zusammen. Dabei erhöht sich die Komplexität der Aufgabenstellungen von Studienjahr zu Studienjahr – während die Studierenden des ersten Studienjahres an kurzen Szenen eines Theatertextes arbeiten, realisieren die Studierenden des zweiten Studienjahres bereits ganze Fabelstränge oder Teile eines Theaterstücks. Die Studierenden des dritten Studienjahres inszenieren eine Werkstattaufführung – alles an einem gemeinsamen Thema, so dass ein umfassender innerakademischer Diskurs ermöglicht wird.

9. Die Filmausbildung, die Auseinandersetzung mit digitalen Medien und die damit verbundene Zusammenarbeit mit der Filmakademie und dem Animationsinstitut bildet ein Alleinstellungsmerkmal der ADK. Theater und Film stellen zum Teil sehr unterschiedliche Anforderungen an die Regie, und somit ist es von großem Vorteil, schon in der Ausbildung Kompetenzen und Fähigkeiten in beiden Bereichen zu professionalisieren. Die Studierenden erarbeiten einen eigenständigen Film im dritten Semester nach Teilnahme an Filmgestaltung 2 an der Filmakademie.

10. Die praktischen Projekte werden ergänzt durch ein biografisches Projekt im fünften Semester (sitespezifisch), die selbstgewählte Bachelorarbeit ab dem siebten Semester sowie ein zusätzlich extern zu realisierendes freies Projekt im achten Semester. In diesen Arbeitsphasen geht es im Besonderen um das Erlernen eigener Autorenschaft.

11. Die interdisziplinäre und projektbezogene Zusammenarbeit der unterschiedlichen Studiengänge sind zentraler Bestandteil der Ausbildung. In dem Projekt »Nomadische Recherche. Ein interdisziplinäres Projekt« geht es um eine gemeinsame Arbeit der Studierenden der Fächer Regie, Schauspiel und Dramaturgie an einem Thema, jenseits der berufsspezifischen Zuordnung. In wiederkehrenden Recherche- und Formulierungsperioden wächst, verändert und entwickelt sich die theatrale Arbeit an diesem Thema. Das Projekt findet seinen Abschluss in einer gemeinsamen Präsentation.

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Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Regie
Produktions-Team »Wallenstein // Der Zukunft dunkles Land«, Juni 2017 © ADK© ADK

Kontakt

Ansprechpartner: Studienbüro
Norman Schock
Tel: +49 7141 / 30 99 6 – 22
Mail: norman.schock@adk-bw.de

Studieninfos

  • 1. Vorlesungsverzeichnis
  • 2. Studienbeginn

    Das Studium wird jeweils zum Wintersemester aufgenommen.

    Studienbeginn Wintersemester 2018/19: Montag, 24. September 2018.

  • 3. Zulassung
    • Die Vergabe der bis zu fünf Studienplätze erfolgt aufgrund der Ergebnisse einer Vorauswahl durch die Prüfungskommission und der Aufnahmeprüfung.
    • Keine Altersbegrenzung.
    • Gemäß § 9 «Zusatzprüfung für Studienbewerber OHNE Hochschulreife« können BewerberInnen über eine Begabtenprüfung zum Studium zugelassen werden (siehe Zulassungsverordnung § 9).
  • 4. Aufnahmeprüfung

    Die Aufnahmeprüfung findet in Form eines dreitägigen Workshops statt. Die eingeladenen BewerberInnen sollten sich also das komplette Wochenende freihalten.

    Die genauen Anforderungen zu diesem Workshop werden Ihnen mit der Einladung zur Prüfung rechtzeitig zugesandt.

    Die Prüfungskommission entscheidet nach der Aufnahmeprüfung, welche Bewerber aufgrund der erbrachten Leistungen zum Studium zugelassen werden.

    Die Entscheidung wird den BewerberInnen sowohl per eMail als auch per Post mitgeteilt.

  • 5. Wiederholung der Aufnahmeprüfung

    Bei einmaligem Nichtbestehen der Zulassungsprüfung kann diese frühestens nach einem Jahr wiederholt werden.

    Weitere Wiederholungen sind nicht zulässig.

  • 6. Studiengangsleitung/MentorInnen

    Studiengangsleitung / MentorInnen

    Prof. Ludger Engels, Studiengangsleiter, Mentor des Regiejahrgangs 2015-2019
    Hon.- Prof. Christof Nel, Mentor des Jahrgangs 2016-2020
    Christina Rast, Mentorin des Jahrgangs 2017-2021
    Hon.- Prof. Thomas Zielinski, Mentor des Jahrgangs, 2018-2022

  • 7. Studiendauer

    Die Studiendauer für den Studiengang Bachelor Regie beträgt vier Jahre bzw. acht Semester

  • 8. Studiengebühren/finanzielle Anforderungen/Wohnungssuche

    Das Land Baden-Württemberg erhebt seit dem Sommersemester 2012 keine Studiengebühren mehr.

    Am 3. Mai 2017 hat der Landtag von Baden-Württemberg das Gesetz zur Änderung des Landeshochschulgesetzes beschlossen. Damit werden ab dem Wintersemester 2017/18 Internationale Studierende, die zum Zwecke des Studiums von außerhalb der EU einreisen, einen Eigenbeitrag von €1.500 pro Semester leisten.

    Für das Zweitstudium werden € 650 pro Semester erhoben. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

    Ausbildungsförderung BAföG: Infos hier

    Pro Semester fällt jedoch ein Studierendenwerks-Beitrag in Höhe von derzeit € 101,40, ein Verwaltungs- und AStA-Beitrag von derzeit insgesamt € 25,- an.

    Informationen des Studierendenwerkes Stuttgart
    s. auch www.studierendenwerk-stuttgart.de

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Regie
© Philip Henze

Bewerbung

Die Bewerbungsfrist für den Studiengang Regie für das Wintersemester 2018 | 19 ist abgelaufen

Für das Studienjahr 2019|20 können Sie sich vom 01.November 2018 bis zum 31. Januar 2019
wieder bewerben.

Checkliste der einzureichenden Unterlagen

Der ausgedruckten Anmeldebogen aus der Online-Registrierung und die anderen einzureichenden Unterlagen sind nach wie vor fristgerecht und vollständig (s.o. Link Checkliste) per Post an die ADK zu senden.

Bitte NICHT per EINSCHREIBEN versenden!
Bewerbungsfrist für das WS 2019/20: 31. Januar 2019
Termin der Aufnahmeprüfung: t.b.c.

Ablauf Bewerbungsverfahren

  • Im Online-Bewerbungs-Portal werden Ihre persönlichen Daten, Studienwunsch etc. hinterlegt (Anmeldebogen).
  • Ausdruck Anmeldebogen und postalischer Versand der vollständigen Unterlagen (siehe Checkliste). Es gilt das Datum des Poststempels. Bitte nicht per Einschreiben verschicken.
  • Nach Bestehen der Vorauswahl, die anhand der eingeschickten Unterlagen von der Prüfungskommission durchgeführt wird, erhalten Sie eine Einladung per Mail zur Aufnahmeprüfung (22. – 24. April 2018) , die in Form eines 3-tägigen Workshops stattfindet.
  • Bei einer Absage erhalten Sie lediglich eine entsprechende Benachrichtigung per Mail. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgeschickt.

Studierende

4. Studienjahr

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Amelie Hafner © Jens Lamprecht
Amelie
Hafner

Geboren: 1986 in Ravensburg

Ausbildung
Ab 2011
Ein-Fach-Master of Arts, Universität zu Köln, Deutsche Sprache und Literatur

2007-2010
Bachelor of Arts, Universität Bayreuth, Theater, Medien und Germanistik


Tätigkeiten
2012
Kostüm, Samstag, Kunsthochschule für Medien Köln, Regie: Juan Facundo Veiga
Nebenjob Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Dramaturgie, Metropol Theater Köln

seit 2009
Leitung der Laien Mundart Kabarettgruppe Bienastich


Autorenschaft, Regie, Spiel
2008 – 2010
Moderatorin von Campus TV, Magazinsendung der Uni Bayreuth in Kooperation mit TV Oberfranken


Regie-Assistenzen
2012
Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft Regie, analogtheater//köln, Regie: Daniel Schüßler
Endspiel/Einstürzende Archive. Jahresproduktion der Jungen Theatergemeinde Köln

2011
Viel Lärm um Nichts. Metropol Theater Köln,
Regie: Caroline Bliemel
Ronja Räubertochter. Freilicht Wandertheater Alfter, Regie: Monika Timme

2007 – 2013
Herzbluat: d’Gallerie. Rest in Peace. Kings live forever!

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Lukas Maser © Jens Lamprecht
Lukas
Maser

Geboren: 1992 in Simmern/Hunsrück

Regiehospitanzen:

2014:
DÜSSELDORFER SCHAUSPIELHAUS
Regiehospitanz der Produktion IPHIGENIE AUF TAURIS (Regie: Mona Kraushaar)

Eigene Regiearbeiten:

2013/2014:
Schauspiel: »Lola et Davíd«

2012:
Projekt: »Jonestown – War Jesus Sozialist?«
Stückentwicklung zum kollektiven Suizid der Anhänger des People Temple 1978. Präsentation u.a. im Rahmen der Jugendtheatertage des Landestheaters Neuss.

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Anna Renner © Jens Lamprecht
Anna
Renner

Geboren: 1994 in Feldkirch/Österreich

Sonstiges:

Austauschstudium:
Okt – Dez 2016 an der Accademia Dimitri, Ticino; Schwerpunkt Maskenspiel

FSJ Kultur:
2013/2012 in der Integrativen Kulturwerkstatt Alte Schule, Lüdenscheid: Integratives Theater für Menschen mit und ohne Behinderung

Projekte:

2016:
Regie und Text in | Lear | | Julia |.
Intimes Schauspiel. In Kooperation mit dem Studiengang Motion Design der Filmakademie Baden-Württemberg an der ADK Ludwigsburg.

Dramaturgie bei Hallo, ich muss gehen. Figurentheater mit Objekt, Mensch und Live-Musik von Laura Oppenhäuser, Theater LaLune, Stuttgart.

2015:
Regie und Produktion bei Ich treffe Dich an der Ferse. Ein Mehrgenerationenprojekt mit 4 Frauen aus Stuttgart. Seestraße 7, Ludwigsburg.

Regie und Text in Der Ameisenzyklus. Eine philosophische Parabel als Schattentheater. Im Theater Rampe und am Die-Wo-Spielen, Figurentheaterfestival Stuttgart.

Szenische Beratung bei 29.000 Tage. Ein Gleichnis mit 9 Tischen von Eike Schmidt, Objekttheater.

2014:
Reference Coach bei Child. Diplomfilm von Viktor Stickel und Iring Freytag im Studiengang Animation der Filmakademie Baden-Württemberg.

2013:
Regie und Workshopleitung in Als der Esel die Lasagne klaute oder Ausbruch aus der Funkstille. Hörspiel mit Menschen mit und ohne Behinderung, Integrative Kulturwerkstatt Alte Schule, Lüdenscheid.

Regieassistenz/-hospitanz:

2017:
Die dritte Haut : : Der Fall Simon – Regie: Bernhard Mikeska, Düsseldorfer Schauspielhaus, Choreografie Begleitpersonen und Hospitanz

2014:
Königsdramen I – Träume -Regie: Alice Buddeberg, Theater Bonn, Hospitanz

2012/2013:
Die Wilden Hühner geben Fuchsalarm -Regie: Thomas Wewers, Integrative Kulturwerkstatt Alte Schule, Lüdenscheid, Assistenz

Auf der Bühne:

2009-2012:
Regensburger Theaterjugendclub in den Produktionen
Les Misérables, komA und Frühlingserwachen. Leitung: Petra Siegel

2009/2010:
Common Thread -Performance Projekt in Kooperation mit dem Lemon Tree Theatre, Aberdeen und dem Rogaland Teater, Stavangar anlässlich des International Youth Festival Aberdeen

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Annika Schäfer © Jens Lamprecht
Annika
Schäfer

Geboren: 1991 in Stuttgart

Sonstiges:

2011-2014  | Studium der Theater- und Filmwissenschaft an der FU Berlin

2012-2015 | Regieassistentin am Staatstheater Kassel

2014-2018
 | Regie-Studium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

2016
 | Organisatorin und Kuratorin des Furore Festivals – Internationales Festival für junges Theater an der ADK

2017
 | Gründung schaeferIIscherpinski: https:/ /vimeo.com/schaeferscherpinski

Auslandsaufenthalt:

08.-12.2017 | Amsterdam, Niederlande – Academie voor Theater en Dans,
gefördert mit dem Baden-Württemberg STIPENDIUM für Studierende der Baden-Württemberg Stiftung

Eigene Regieprojekte:

2012-2014 | Regie- und Vereinsarbeit am Theater im Kino in Berlin

Regie-Projekte an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg:

2015 |  Nibelungen-Adaption: »Das Rinnsal Rhein der Totenfluss« – Nibelungen-Festspiele Worms

2016 |
Kurzfilm: »Gestern habe ich angefangen dich zu töten mein Herz« – Filmakademie Baden-Württemberg
Biografische Arbeit: »Herzkammer« (Regisseurin und Performerin)

2017 |
»Gott übergibt dem Steckenpferd Johann die Geschicke der Welt« – eingeladen zum Festival dei 2Mondi Spoleto in Italien
»Wallenstein / Der Zukunft dunkles Land« – Theater Augsburg, Festival »In Gottes Namen«

2018 | Regie-Bachelorinszenierung: »Quartett« von Heiner Müller

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Max Schaufuß © Jens Lamprecht
Max
Schaufuß

Geboren: 1989 in Leipzig

Sonstiges:

Ausbildung im Einzelhandel

Seit 2017 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes

Auf der Bühne:

2011 NOISE. Dancing in the streets Rolle:
Performer LOFFT Leipzig, Regie: Elsner, Meckel

Spinntalk 1 Rolle: Assa Spinnwerk Leipzig, Regie: Emanuel Schiller

Mahatma Hitler Rolle: Individuum männlich Regie: Friedrich Schmidt, Spinnwerk Leipzig

Grundsatzfragen Rolle: Professor German Istik, Regie: Solveig Hoffmann, LOFFT Leipzig

Spinntalk 2 Rolle: Justin Bieber, Regie: Emanuel Schiller, Spinnwerk Leipzip

Anja und Esther Rolle: Kaspar, Regie: Barbara Friedrich, LOFFT Leipzig

Spinntalk 3 Rolle: John Frances Kramer, Regie: Emanuel Schiller, Spinnwerk Leipzig

Film:

»Zug in die Freiheit« Rolle: Christian Bürger Regie: Sebastian Dehnhardt, Matthias Schmidt MDR/Arte

Gruppe:

Gründungsmitglied der Performancegruppe »Shitstorm Tittschlitz«

Eigene Regieprojekte:

2011 »Vegetables« im Spinnewerk-Leipzig Jugendclub Eigenproduktion

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Wilke Weermann © Jens Lamprecht
Wilke
Weermann

Geboren: 1992 in Emden

 

Sonstiges:

2012-2013:
Regieassistent am DT Göttingen

2013-2014:
Studium der Komparatistik und Philosophie an der FU Berlin

2014-2018:
Regie-Studium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

Ausgewählte Arbeiten:

//Drama ABRAUM (Autor)
Nominiert für den Retzhofer Dramapreis 2015;
ausgezeichnet mit dem Hauptpreis vom Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik 2016;
Uraufführung 2017 an den Münchner Kammerspielen, diese wiederum eingeladen zum Körber Studio Junge Regie 2017.

// Kurzfilm DAS PAKET (Autor, Regisseur)
Diverse internationale Festivals, bestes Szenenbild beim Watersprite Film Festival 2017, nominiert für den Deutschen Jugendfilmpreis des Bundes.Festival.Film 2017.
http://augohr.de/catalogue/das-paket

// FURORE Festival 2015 (Kurator, Organisator)
Internationales Festival für theatrale Formen, primär zuständig für PR, Dokumentation, Kuration und Künstlerbetreuung.
http://furorefestival.com/

// Inszenierung DER ENTFESSELTE WOTAN (Regisseur)
Eingeladen zum Körber Studio Junge Regie 2017.
http://weermann.de

3. Studienjahr

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Johann Michael Diel © Jens Lamprecht
Johann Michael
Diel

Geboren: 1988 in Kirchheimbolanden

Fähigkeiten und Kentnisse:

Studium:
Theaterwissenschaft und Griechische Philologie (BA) an der FU Berlin

Regieassistenzen:
Freiberufliche Regieassistenzen, Abendspielleitungen, Produktionsleitungen und Regiemitarbeiten an der Neuköllner Oper Berlin, der Young Opera Company Freiburg (jetzt Opera Factory Freiburg) und der Oper Frankfurt.

2013-2016
Fest engagierter Regieassistent und Abendspielleiter für alle Sparten am Theater Freiburg mit Schwerpunkt Oper.

Seit 2015
Stipendiat der Akademie Musiktheater, heute der Deutsche Bank Stiftung.

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Anne Habermehl © Jens Lamprecht
Anne
Habermehl

Geboren: 1981 in Heilbronn
Fähigkeiten und Kentnisse:

  • Studium: 2004-2008 Szenisches Schreiben an der UdK Berlin

Anne Habermehl,

  • geboren 1981 in Heilbronn, studierte von 2004 bis 2008 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin.
    Ihre Stücke wurden u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Bayerischen Staatsschauspiel München und am Theater Chemnitz aufgeführt. 2008 war sie Teilnehmerin des Dramatiker-Workshops des Theatertreffens Berlin und Preisträgerin des Werkauftrages.
    Ihr Stück Letztes Territorium war 2008 zu den Autorentheatertagen am Thalia Theater Hamburg eingeladen sowie 2009 zum Festival »Radikal jung« am Münchner Volkstheater.
    In der Spielzeit 2008/2009 war sie Stipendiatin des Autorenlabors am Düsseldorfer Schauspielhaus und 2009 Teilnehmerin des Workshops bei Simon Stephens des Obrador d´estiu im Sala Beckett, Barcelona.
    Die Uraufführungsinszenierung von Narbengelände in eigener Regie war zu den Autorentheatertagen 2011 am Deutschen Theater Berlin eingeladen.
    In der Spielzeit 2013/2014 war Anne Habermehl Hausautorin am Schauspielhaus Wien sowie im Sommer 2014 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart.
    Anne Habermehl lebt in Berlin.
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Klemens Hegen © Jens Lamprecht
Klemens
Hegen

Geboren: 1989 in Berlin
Fähigkeiten und Kentnisse:
Studium:

  • 2011-2016 Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Philosophie, Kultur- und Theaterwissenschaft an der Uni Leipzig, (BA-Abschluss Sozialwissenschaften und Philosophie)

Eigene Regieprojekte:
2015

  • ANN∆, eine Produktion von Klemens Hegen in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT
    Prolog zur Nacht eine Produktion von Klemens Hegen in Zusammenarbeit mit ostxxx Leipzig

2012

  • KONTAKT WOLFRAM, eine Produktion von Klemens Hegen in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT

Assistenz und Hospitanz:
2016

  • Regieassistent der Szenischen Lesungen von A Concise History of Future China und Szenen für einen Spielfilm, Regie: Philipp Preuss, Haus der Berliner Festspiele

2015

  • Regieassistent bei Die Leere des Himmels, Regie Moritz Riesewieck, Ballhaus Ost Berlin

2013

  • Regiehospitant bei Zement, Regie Dimiter Gotscheff, Residenztheater München

2011

  • Was nagen diese Ratten aus ? / 2011 hab es noch keinen Sonnenschein, Regie Stathis Grafanakis, Volksbühne Berlin

2010

  • Eins zu Eins eine Produktion von 400asa nord und P14, Regie Samuel Schwarz, Volksbühne Berlin

2. Studienjahr

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Benjamin Junghans © Jens Lamprecht
Benjamin
Junghans

Geboren: 1993 in Zwenkau
Fähigkeiten und Kentnisse:

  • Studium: 2012-2016 Deutsche Literatur und Geschichte als Bachelor of Arts an der Humboldt-Universität zu Berlin

Regie-Hospitanzen:
2012

  • »Merlin oder das wüste Land« von Tankred Dorst, Regie: Sabine auf der Heyde, DNT Weimar
    »tschick« von Wolfgang Herrndorf, Regie: Jakob Fedler, DNT Weimar
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Maximilian Pellert © Jens Lamprecht
Maximilian
Pellert

Geboren: 1995 in Erfurt
Fähigkeiten und Kentnisse:

  • Studium der Theaterwissenschaft: Universität Leipzig (2015 – 2016)
  • FSJkultur: Deutsches Nationaltheater Weimar (DNT), Abt. Theaterpädagogik (2014 – 2015)

Regie-Hospitanz:

  • Wallenstein, R.: Hasko Weber, DNT Weimar, 2015
  • Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, R.: Christoph Mehler, DNT Weimar, 2015

Regie-Assistenz:

  • Eden. Evil Eyes in Paradise, R.: Wilke Weermann, Produktion des Kollektives Feinstaubalarm, Volkstheater Rostock, 2017
  • Tannöd, R.: Otto A. Thoß, DNT Weimar, 2015
  • Das Ding, R.: Steffi Heiner, Otto A. Thoß, DNT Weimar, 2015

Regie:

  • Kaltes Herz (Hauff, Wagner, Pellert), Clubtheater Weimar, 2016
  • Der Kick (A. Veiel), DNT Weimar Studentenclub, 2015

Auf der Bühne:

  • Blutiger Honig, R.: Werner Brunngräber, Sandra v. Holn, die SCHOTTE Erfurt, 2014
  • Der Messias, M.: Samuel Bächli, R.: Rosamund Gilmore, Theater Erfurt, 2010
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Rafael Ossami Saidy © Jens Lamprecht
Rafael Ossami
Saidy

Geboren:  1990 in Berlin-Neukölln

 

Studium:

  • 2010-2014
    Philosophie und Geschichte (B.A) an der Freien Universität Berlin
  • 2015
    Masterstudium Philosophie an der Freien Universität Berlin


Regiehospitanz:

  • 2016
    Berliner Ensemble „Die Stühle“ R: Sebastian Sommer


Projekte an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (Auswahl):

  • 2018
    »Thyestes« Tanztheater/Choreographie
    »Hedda Gabler« eingeladen zum FURORE-Festival 2018
    »Etwas in einer Drogerie« Performance im öffentlichen Raum in Kooperation mit MÜLLER in Ludwigsburg
  • 2017
    »Das kunstseidene Mädchen« mit Studierenden der Theaterakademie Mannheim


Projekte an der Filmakademie Baden-Württemberg:

  • 2018
    »Ein Volksfeind«  Kurzfilm nach Hendrik Ibsen
  • 2017
    »Friendship with Death«  Konzept und Prototyp für ein Hörspiel/interaktive Sound-Installation mit Merlin Deppeler (Studiengang Interaktive Medien)
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Zita Wende © Jens Lamprecht
Zita
Wende

Geboren: 1992 in München
Fähigkeiten und Kentnisse:

  • Studium: 2013-2014
    Theater-, Film- und Medienwissenschaft Hauptuniversität Wien
    2014-2016
    Theater- und Filmwissenschaft Freie Universität Berlin

Regieassistenzen:
2012

  • »Niemand wünsche ich, er wäre ich« (Gert Hofmann) R: Alois-Michael Heigl, München

2011

  • »PINGPONG« (Michael Frayn) R: Cornelius Gohlke TamS – München

Regiehospitanzen:
2015

  • »Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte« R: René Pollesch Volksbühne – Berlin
    »Die 120 Tage von Sodom« (nach Marquis de Sade und Pier Paolo Pasolini) R: Johann Kresnik Volksbühne – Berlin

Regie:
2014

  • »Kasimir und Karoline« (Ödon von Horváth) Studierendes Theater »STUTHE« – aparat Wien
    Auf der Bühne

2012

  • Nachts und Nebenbei« R: Kathrin Plötner Residenztheater – München
    »Frei von Astlöchern« R: René Kalauch, Volkstheater – München

1. Studienjahr

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Felix Bieske © privat
Felix
Bieske

Geboren: 1989 in Rüsselsheim
Studium: Soziologiestudium an der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt/Main

 

Fähigkeiten und Kentnisse

Studium
Soziologiestudium an der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt/Main

2017

  • Vertretende Produktionsleitung / Produktion
    AS WE ARE WAITING / Lina Lindheimer / Tanzplattform Rhein-Main, Ensemble Mobil

 

2016

  • Produktionsassistenz / Produktion
    DIE BEERDIGUNG / Dries Verhoeven / Wiesbaden Biennale, Hessisches Staatstheater Wiesbaden
  • Regieassistenz / Produktion
    DER HERR VON WUTZEBACH / Sarah Groß / Michael Quasts Fliegende Volksbühne Frankfurt

 

2015

  • Regie- & Ausstattungsassistenz / Produktion
    SCHULDEN – EINE BEFREIUNG! / Regie: Michael von zur Mühlen / Staatstheater Darmstadt

 

seit 2013

  • Leitungsteam des freien Theaters LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Anais Durand-Mauptit © privat
Anais
Durand-Mauptit

Geboren: 1993 in Paris/Frankreich

Ausbildung und Studium:

2010-2012:
Schauspielausbildung Cours Florent (Paris)

2012-2015:
Deutsch-französisches Studium (Bi-licence Allemand-Lettres, Sorbonne IV Paris / Deutsch-Französische Studien, Rheinisch Friedrich Wilhelm Universität Bonn)
Abschluss: Bachelor of Arts zum Thema “Mythos und Theater. Entwickklung und Dekonstruktion des Mythos Medeas”

Eigene Regie/Projekte:

2016:
»Der Kunde ist König Ubu«, nach A.Jarry
Jugendklub Theater Bonn in Zusammenarbeit mit S.Mammone

2013:
»Clair-Obscur«, nach I.Horovitz, Théâtre du Nord-Ouest (Paris)

Regieassistenzen:
2017:
Regieassistenz am Theater Marabu (Bonn), eine Koproduktion mit dem Nationaltheater Mannheim.
»Der Bär, der nicht da war« nach O.Lavies (Musiktheater) Regie: Claus Overkamp

2015-2017:
Regieassistenz am Theater Bonn, »Jenseits von Eden« nach J.Steinbeck, Regie: Alice Buddeberg
»Kabale und Liebe« von F.Schiller, Regie: Martin Nimz
»Werther« nach J.W. Goethe, Regie: Mirja Biel
»Woyzeck« nach G.Büchner, Regie: Simon Solberg
»Das Schloss« nach F.Kafka, Regie: Mirja Biel
»Massiver Kuss« (UA) von A.Hilling Regie: Friederike Heller
»Der Spieler« nach F.Dostojewsjy, Regie: Jacob Suske & Hajo Tuschy
»Kunst« von Yasmina Reza Regie: Jens Gross
»Zorn der Wälder« (UA) von A.Eisenbach, Regie: Marco Störman
»Abraumhalde« von E.Jelinek, Regie: Simone Blattner
»Die heilige Johanna der Schlachthöfe« von B.Brecht, Regie: Laura Linnenbaum

2014:
Regieassistenz am Theater Marabu (Bonn)
»Der kleine Onkel«, (Musiktheater), Regie: Claus Overkamp

Regiehospitanzen:
2014:
Regiehospitanz an der UdK Berlin »Wunderland« nach F.Kafka und L.Caroll, Regie: Fabian Gerhard

2011:
Regiehospitanz im Théâtre du Soleil (Paris)
»Les Naufragés du Fol Espoir«, Regie: Ariane Mnouchkine

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Amanda Lasker-Berlin © privat
Amanda
Lasker-Berlin

Geboren: 1994 in Essen

Fähigkeiten und Kentnisse:

  • Studium: 2014-2017
    Medienkunst und Freie Kunst an der Bauhaus-Universität, Weimar, bei Christine Hill und Simon Wachsmuth
    2017
    Nominierung für den Bundespreis der Kunststudierenden

Hospitanzen
2014

  • Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
    Produktion »Männer« (Regie: Thomas Weber-Schallauer)

2015

  • Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
    Produktion »A midsummernight’s dream« (Regie: Michael Schulz)

2016

  • Theaterhaus Jena
    Produktion »Mein süßes Unbehagen« (Regie: Hannes Weiler)

2017

  • Theaterhaus Jena
    Produktion »Mr. Dynamit« (Regie: Georg Carstens)
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Julian Mahid Carly © Jens Lamprecht
Julian
Mahid Carly

Geboren: 1997 in Kassel
Fähigkeiten und Kentnisse:

  • Studium: 2015-2017
    Deutsche Philologie / Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen
    Seit 2015 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Assistenz/Hospitanz:

2017

  • Studio Lev Kassel, Hedwig and the angry inch (R: Phillip Rosendahl), Assistenz

2016

  • Theater im OP Göttingen, Bericht an eine Akademie (R: Klaus Berg), Assistenz

2015/16

  • Junges Theater Göttingen, Bilder deiner großen Liebe (R: Vanessa Gabi Wilcke), Hospitanz

Lehrende

Studiengangsleitung | MentorInnen

  • Ludger EngelsProf., Studiengangsleitung Regie, Mentor des Jahrgangs 04

    Professor, Studiengangsleitung, Dozent und Mentor Regie

    Der Regisseur und Musiker Ludger Engels wurde neben seinen Opern- und Schauspielproduktionen besonders durch interdisziplinäre Projekte international bekannt: »Aachen Musicircus on Europeras 1-5« (John Cage), das Camus-Projekt »Terror.Revolte.Glück.« (in Zusammenarbeit mit dem Aachener Kunstverein und dem Ludwigforum für internationale Kunst), »Tomorrow maybe, Überleben in Diktaturen«. Für die Kunstfestspiele in Hannover entstanden die Klanginstallation »Chorus« mit 400 Sängern und das Musiktheater »Semele Walk« in der Couture von Vivienne Westwood, mit dem er 2013 das Sydney Festival und das Tongyeong Musicfestival in Korea eröffnete. Seine letzten Arbeiten sind die Uraufführung »Die Vorübergehenden« an der Bayerischen Staatsoper in München, das Musiktheater »Returning Home« nach Monterverdis »Ulisse« im Dialog mit alter koreanischer Musik in Tongyeong/Südkorea, die Uraufführung von »Alzheim« für Schauspieler und Sänger in Bern und das Raum-Klang-Projekt »Tempi Agitati« in Stuttgart und San Diego. In der Pinakothek der Moderne in München war seine Installation »Re_Intolleranza« zu sehen, und das Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim hat seine Videoinstallation »Boasted Fire« gezeigt. Ludger Engels war bis 2013 Chefregisseur und stellvertretender Intendant am Theater Aachen.
    Seit 2015 ist er an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg als Studiengangsleiter und Mentor für Regie tätig.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Ludger Engels © Philip Henze
  • Christof NelHon.-Prof., Dozent Regie, Mentor des Jahrgangs 03

    Honorarprofessor, Dozent und Mentor Regie

    Christof Nel begann als Schauspieler. Seit 1974 Schauspielregisseur, u,a. in Köln, Frankfurt, Stuttgart, Basel, Hamburg und Berlin. Mehrmals Einladungen zum Theatertreffen und diversen Festivals. Freie Projekte mit Studierenden und geistig Behinderten. Interdisziplinäre Arbeiten z. B. mit der Tanz­Company von William Forsythe. Seit den 90er Jahren inszeniert er auch Opern. Seit 2000 entstehen die Theater- und Opernarbeiten zusammen mit Martina Jochem u.a. in Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, München, Hannover, Genf, Lissabon, Venedig. Neben der Regietätigkeit Fortbildung zum Supervisor am Fortbildungsinstitut für Supervision Münster FIS. Seit 1997 ist er Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Supervision DGSv. Er war langjähriger Professor und Gastprofessor in Essen, München und Hamburg. Workshops und Masterclasses mit RegisseurInnen und SängerInnen im In- und Ausland. 2012 – 2016 Studiengangsleiter für Theaterregie der ADK.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Christof Nel © die arge lola
  • Christina RastDozentin Regie/Schauspiel, Mentorin des Jahrgangs 02

    Dozentin Regie / Schauspiel und Mentorin Regie:

    Regisseurin. Zusammenarbeit als Regieassistentin u. a. mit Christoph Marthaler, Christoph Schlingensief und Andreas Kriegenburg. Seit 2003 freie Regisseurin u.a. am Schauspielhaus Zürich, Luzerner Theater, Schauspiel Hannover, Schauspielhaus Graz, Theater Aachen, Thalia Theater Hamburg, Staatsschauspiel Dresden und am Residenztheater München. Regelmäßige Zusammenarbeit mit ihrer Schwester, der bildenden Künstlerin, Bühnen- und Kostümbildnerin Franziska Rast.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Christina Rast © Yoshiko Kusano
  • Thomas ZielinskiDozent Regie, Mentor des Jahrgangs 01

    Honorarprofessor, Dozent und Mentor Regie

    Regisseur, Studium der Theaterregie an der Akademie der Musischen Künste in Prag. Regieassistent u.a. bei Luk Perceval, Karin Beier, Peter Kastenmueller. In den Jahren 2003 – 2006 leitete er das Theater Rokoko in Prag. Seit 2007 freier Regisseur an verschiedenen Theatern (Nationaltheater Prag, Münchner Kammerspiele, Het Toneelhuis / Antwerpen, Nationaltheater Brno, Prager Kammertheater). Seit 2008 Dozent und Jahrgangsmentor Regie an der ADK. 2012 – 2016 Leitung des Studiengangs Theaterregie der ADK in Ludwigsburg.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Thomas Zielinski © Nick Schölzel

DozentInnen

  • Björn Auftrag

    Dozent Regie (Konzeption »Biopic«)

    Regisseur und Dramaturg. Gründungsmitglied des Regiekollektivs »Auftrag: Lorey«, mit dem er Projekte entwickelt, die sich zwischen Konzept- und installativer Kunst, Performance, dokumentarischem Theater und Site Specic Art, zwischen Stadttheater und Freier Szene bewegen. Darüber hinaus ist er in der Lehre an verschiedenen Hochschulen tätig, u. a. am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und der HfBK in Braunschweig. Seit 2014 ist er Mitglied des Leitungsteams am Stadttheater Gießen, zuständig für die dramaturgische Betreuung experimenteller Theaterformen.

  • Jürgen Berger

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel /Regie (Geschichte der Regie / Schauspielerpersönlichkeiten)

    Studium der Germanistik und Politologie an der Universität Heidelberg. Freier Theater- und Literaturkritiker für die Süddeutsche Zeitung, Theater heute, Spiegel Online und die TAZ. Seit 2003 Mitglied in Auswahlgremien und Jurys wie dem Mülheimer Dramatikerpreis, Berliner Theatertreffen und Osnabrücker Dramatikerpreis. Kurator des Festivals OFFENE WELT in Ludwigshafen (2015), des Iberoamerikanischen Theaterfestivals ADELANTE in Heidelberg (2017) und des Gastlandes Südkorea beim Heidelberger Stückemarkt (2018). Bislang kamen fünf seiner Theatertexte zur Uraufführung.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Jürgen Berger
  • Rolf Bolwin

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Theater bei Tageslicht, Bühnenrecht)

    Von Beruf Rechtsanwalt, 1992 – 2016 Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins – Bundesverband Deutscher Theater und Orchester. 1982 – 92 beim Deutschlandfunk. Herausgeber des Kommentars zum Bühnen- und Orchesterrecht (Decker-Verlag). Seit 2017 mit »stadtpunkt kultur« und als Rechtsanwalt beratend tätig. Mitglied in verschiedenen Gremien von Sozialversicherungen für KünstlerInnen, u.a. Vorsitzender des Beirats der Künstlersozialkasse. Lehraufträge u.a. am Mozarteum (Salzburg), an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie der ADK.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Rolf Bolwin Rolf Bowlin© Deutscher Bühnenverein
  • Felicitas Brucker

    Dozentin (Regie)

    Regisseurin. Studium der Theater-, Literatur- und Kommunikationswissenschaft in München und Regiestudium am Goldsmiths College London via DAAD-Postgraduiertenstipendium. Regiearbeiten an den Münchner Kammerspielen, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Thalia Theater Hamburg, am Theater Freiburg, am Schauspiel Hannover, am Deutschen Theater Berlin und am Theater Basel. 2007 Förderpreis im Bereich Darstellende Kunst der Akademie der Künste Berlin. 2009 bis 2014 Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien. Mehrfache Einladung zu den Mülheimer Theatertagen und den Autorentheatertagen Berlin.

  • Ingoh Brux

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Lektürekurs)

    Dramaturg u.a. am Ulmer Theater, Staatstheater Kassel, Theater Dortmund und Düsseldorfer Schauspielhaus. Als Lehrbeauftragter unterrichtete er an der Essener Folkwang Universität der Künste und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von 2006 bis 2018 war er am Nationaltheater Mannheim Chefdramaturg und seit 2013 dort auch Stellvertretender Schauspielintendant. Mit der Spielzeit 2018/19 kommt er als Chefdramaturg und Stellvertretender Schauspielintendant ans Schauspiel Stuttgart.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Ingoh Brux Ingoh Brux
  • Oliver Bukowski

    Dozent für Dramaturgie und Regie (Wort und Wirkung)

    Autor. Gastprofessor von 1999 – 2010 an der Universität der Künste Berlin, Studiengang Szenisches Schreiben. Seit 2004 Dozent im Studiengang des Szenischen Schreibens in Graz / Österreich (uniT / Karl-Franzens-Universität). Dozent an der ADK in Ludwigsburg seit 2012. Auszeichnungen als Autor: Gerhart-Hauptmann-Preis, Mülheimer Dramatikerpreis, Lessing-Förderpreis und andere.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Oliver Bukowski Oliver Bukowski© Karoline Bofinger
  • Philip Bußmann

    Dozent Regie (Theater- und Medientechnologie)

    Videokünstler und Bühnenbildner. Studium Bühnen- und Kostümbild an der ABK Stuttgart, arbeitete acht Jahre für die renommierte »Wooster Group«, gestaltet Bühnenvideos für internationale Tanz- und Theaterproduktionen sowie eigene Installations- und Filmprojekte. Arbeitet an Theaterhäusern in Hamburg, Bochum, Frankfurt, Berlin, München, New York, London und bei der Ruhrtriennale, unter anderem mit William Forsythe, Luk Perceval sowie Ulrich Rasche.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Philip Bußmann Philip Bußmann
  • Stefanie Carp

    Dozentin Regie und Dramaturgie (praktische Theorie)

    Dramaturgin und designierte Intendantin der Ruhrtriennale 2018 – 20. Sie studierte an der FU Berlin Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Neugriechische Philologie und Theaterwissenschaft. Sie war Dramaturgin am Schauspielhaus Düsseldorf, dann am Theater Basel und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg unter der Intendanz von Frank Baumbauer. Von 2000 bis 2005 war sie Chefdramaturgin und Co-Direktorin am Schauspielhaus Zürich unter der Intendanz von Christoph Marthaler, danach Chefdramaturgin an der Berliner Volksbühne. 2006 / 07 war sie Gastprofessorin am Literaturinstitut Leipzig. Von 2008 bis 2013 war sie Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen.

  • Thomas Goerge

    Dozent Regie / Dramaturgie (Bühnenbild)

    Künstler und Bühnenbildner, studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung. Er arbeitete für die Regisseure Dimiter Gotscheff, Christof Nel, Jan Neumann, Christoph Schlingensief u. a. an den Schauspielhäusern in Köln, Frankfurt am Main, Bochum, am Thalia Theater Hamburg, an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, der Ruhrtriennale und den Bayreuther Festspielen. Er war u.a. beim Holland Festival Amsterdam, den KunstFestSpielen Herrenhausen, dem Theatertreffen Berlin, der Biennale Venedig und bei der Kulturhauptstadt mit eigenen Projekten vertreten. Lehrt seit 2015 an der ADK.

  • Anna Haas

    Dozentin Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Aufführungs- und Inszenierungsanalyse)

    Dramaturgin, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kulturwissenschaft an der Freien Universität und an der Humboldt-Universität in Berlin. Dramaturgin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Landestheater Tübingen, am Schauspiel Hannover, am Schauspiel Essen und am Schauspielhaus Bochum. Von 2013-2018 Dramaturgin am Schauspiel Stuttgart und arbeitete dort unter anderem mit Kay Voges, René Pollesch, Stefan Pucher und SheShePop. Ab der Spielzeit 2018/19 Stellvertretende Schauspieldirektorin und Dramaturgin am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

  • Boris Hegenbart

    Dozent Regie (Raum & Klang)

    freischaffender Komponist und Musiker für elektro-akustische Musik und Klang-Kunst. Absolvent des Instituts für elektroakustische Musik und elektronische Medien Wien (ELAK) / Schwerpunkt Live-Elektronik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Sound-Installationen, elektroakustische Konzerte und Performances sowie Kompositionen für Theater, Tanz und experimentelle Video-Kunst. Er gibt Workshops und Vorlesungen in Österreich, Schweiz, Deutschland, USA, Russland und Japan. Zahlreiche Kollaborationen mit bildenden Künstlern, Solisten, Ensembles und Improvisationsmusikern. Sounddesign für verschiedene Agenturen.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Boris Hegenbart © Michael Detto
  • Jan Hein

    Dozent Dramaturgie / Regie (Poetologie)

    Chefdramaturg am Schauspielhaus Stuttgart mit Beginn 2013 der Intendanz von Armin Petras. Zuvor Dramaturg u.a. an den Schauspielhäusern Hamburg, Frankfurt und Köln. Er arbeitete u.a. mit Jürgen Gosch, Laurent Chétouane, Sebastian Hartmann, Karin Beier, Jürgen Kruse, Jan Bosse, Schorsch Kamerun, Dieter Giesing, Viktor Bodo, Katie Mitchell, Stefan Pucher, Robert Borgmann, Armin Petras, Frank Castorf und Jossi Wieler zusammen.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Jan Hein Jan Hein
  • Carolin Hochleichter

    Dozentin Dramaturgie / Regie (Themenmodul Gegenwart, »Autor im Fokus«)

    Als Dramaturgin und Kuratorin in verschiedenen Zusammenhängen tätig, u. a. Leitung des internationalen Theaterfestival »transeuropa«, Mitarbeit bei Matthias Lilienthal am HAU. Sie leitete mit Hannah Hurtzig die »Mobile Akademie« und den »Schwarzmarkt für Nützliches Wissen und NichtWissen« und war Dramaturgin bei Barbara Mundel am Theater Freiburg und später bei den Berliner Festspielen, zunächst für das Foreign Affairs Festival (2012-2016) dann für das Programm Immersion. Seit 2016 freiberuflich als Dramaturgin für die Ruhrtriennale tätig (Intendanz Stefanie Carp).

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Carolin Hochleichter Carolin Hochleichter© Jasper Kettner
  • Eleonore Kalisch

    Dozentin Dramaturgie / Regie (Performancetheorien und Mediendramaturgie, Themenmodul Antike / 19. Jhdt., »Opferplatz und Wohnzimmer«)

    Theater-, Kultur- und Medienwissenschaftlerin. Studium der Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft und Slawistik. Tätig als Dramaturgin am Landestheater Halle, am Gorki-Theater Berlin und am Deutschen Theater Berlin. Seit 2000 regelmäßige Gastprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Leipzig. Seit 2012 Leiterin des Lehrgebiets Mediendramaturgie und -performanz an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 2010 unterrichtet sie an der ADK. Publikationen (Auswahl): »Sprachspiele als Machtspiele« (1999); »Theaterkrieg und histrionischer Körper. Der Pietismus und die Ansätze zu einer kommunikativen Habitus-Ethik im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert« (2000); »Von der Ökonomie der Leidenschaften zur Leidenschaft der Ökonomie. Adam Smith und die Actor-Spectator- Kultur im 18. Jahrhundert« (2006); »Der dramaturgische Blick. Potenziale und Modelle von Dramaturgie im Medienwandel« (2014, Mitherausgeberin).

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Eleonore Kalisch © privat
  • Wojtek Klemm

    Dozent Regie

    Regisseur. Der gebürtige Pole studierte Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Regieassistenzen bei Dimiter Gotscheff, Frank Castorf und Christoph Schlingensief. Seit 2005 arbeitet Klemm regelmäßig in Polen, seit 2009 auch in Tel Aviv / Israel. Das Teatr Norwida im niederschlesischen Jelenia Góra wird unter seiner künstlerischen Leitung (2007 – 09) zum Theaterort des Jahres. Zuletzt entstehen Arbeiten u.a. am Deutschen Theater Göttingen, an der Volksbühne Berlin sowie am Luzerner Theater.

  • Martin Lüdke

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel /Regie (Einführung in die Hegelsche Ästhetik)

    Literaturkritiker (Spiegel, Zeit, Rundfunk u.a.) und Literaturwissenschaftler. 1976 – 78 Wissenschaftlicher Rat am SOWI, München; 1978 – 84 Professor für Neuere Deutsche Literatur (J.W. Goethe-Universität Frankfurt); Gastprofessuren in den USA; Courtesy Professor an der University of Florida, Gainesville. 1986 – 2009 Literaturredakteur des Hessischen Rundfunks und des Südwestrundfunks. Mitglied div. Jurys; Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Literaturfonds bis 2014; Mitglied des PEN. Veröffentlichungen u.a.: »Philosophische Salons. Frankfurter Dialoge VIII«, hrsg. von E. Schweeger, 2009; »Meine Moderne. Bausteine zu einer persönlichen Literaturgeschichte«, 2011; Hg.: »Schöne Stellen. Musik in der Literatur«, 2012.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Martin Lüdke Martin Lüdke © privat
  • Peter W. Marx

    Dozent Dramaturgie / Regie / Schauspiel (Theatergeschichte / Rezeptionsgeschichte Antike / Theatermodelle der Gegenwart)

    Theaterwissenschaftler und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln. Bekannt ist Marx vor allem für seine kulturwissenschaftlich geprägte theaterhistoriographische Forschung zur metropolitanen Kultur am Beginn des 20. Jahrhunderts und zu Max Reinhardt sowie für seine Forschung zu Shakespeare in Performance, vor allem zu Hamlet als Figur kultureller Mobilität. 2018 erschien sein neues Buch »Hamlets Reise nach Deutschland« (Berlin, Alexander Verlag).

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Peter W. Marx Prof. Dr. Peter Marx© Hermann und Claerchen Baus
  • Angelika Niermann

    Dozentin für Konfliktmanagement

    Coach u.a. für persönliche Entwicklungsthemen und Krisenintervention
    Trainerin u.a. für Teamentwicklung, Konfliktmanagement, Burnout-Prophylaxe

    Studium der Sozialpädagogik, Ausbildungen: zur Paar-und Familientherapeutin, zur Supervisorin/Coach und zur Hypnotherapeutin (Milton Erickson Institut)
    Seit 20 Jahren Beratungspraxis in München. Supervisorin im Sozialwesen. Coach in Wirtschaftsunternehmen.
    Seit 2000 Gastdozentin an der FABW, als Coach/Dozentin mit Drehbuchaufstellungen und div. Seminaren, Beratung von Projektteams und einzelnen Studierenden und seit dem Studienjahr 18/19, als Gleichstellungsbeauftrage der Studierendenschaft.

    Projekte und Arbeiten im Bereich Schauspiel und Theater:
    – Fortbildungen für Schauspieler mit Robert Spitz bei FOCAL/Zürich 2004-2010
    – Unterstützung der Probenarbeit am Stadttheater Basel bei Erich Sidler in seiner Inszenierung von Hauptmanns »Vor Sonnenuntergang«
    – Acting for Film-Projekt zur Weiterbildung und Qualifizierung von Schauspielern Theater Halle 7 München
    – »Illegal und Departed« Intitiatorin des 3-tägigen- Benefiz- Theaterprojekts zu Gunsten des Bayrischen Flüchtlingsrates mit einer Inszenierung des Theater-Hof Priesenthal und einer Lesung von Björn Bicker.
    – Beraterin an der Theaterakademie August Everding

    Publikation in: FILMLEHREN Béatrice Ottersbach/Thomas Schadt (Hg) Verlag Bertz+Fischer

  • Theo Roos

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Ästhetik der Existenz)

    Musik, Philosophie und laufende Bilder sind seine Leidenschaften und verwirklichen sich in verschiedener Gewichtung in seiner Arbeit: in Dokumentarfilmen mit szenischen Elementen, in kurzen Filmessays, in musikalisch fundierten Performances, konzertanten Lesungen, Hörstücken fürs Radio und im Schreiben. Das Studium (Philosophie, Germanistik, Sport), die Begegnung mit der indischen Kultur, die Lehrerausbildung und acht Jahre wissenschaftliche Arbeit am philosophischen Institut der Ruhr-Universität bilden dabei die Basis. Seit 2004 Dozent an der Internationalen Filmschule Köln.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Theo Roos
  • Ric Schachtebeck

    Dozent Regie / Dramaturgie (Raum)

    Studium Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule der Künste Berlin und am Pratt Institute New York sowie Modern Dance in Berlin, New York und Philadelphia. Einem Tänzer-Engagement beim Group Motion Dance Theatre / USA folgten eigene Workshop-, Regie-, Choreografie- und Performance-Projekte u.a. für das Theater am Turm Frankfurt / Main, die Berliner Festspiele. Lehraufträge in Hannover, Berlin und Utrecht. Chefbühnenbildner der Kammeroper Berlin und der Städtischen Bühnen Kiel. Er entwarf Film-, TV-, Messe- und Bühnen-Ausstattungen und Modeschauen.

  • Christiane Schneider

    Dozentin Dramaturgie /Schauspiel / Regie (Theater bei Tageslicht, Verlagsrecht)

    Begann ihre Theaterarbeit 1982 bei Claus Peymann am Schauspielhaus Bochum, mit dem sie 1986 an das Wiener Burgtheater wechselte. 1999 wurde sie von Gerard Mortier für den Schauspielbereich der Salzburger Festspiele engagiert, bevor Frank Baumbauer sie 2001 in die künstlerische Leitung der Münchner Kammerspiele holte. 2010 wurde sie die künstlerische Direktorin bei Johan Simons, mit dem sie gemeinsam die Münchner Kammerspiele bis zum Sommer 2015 leitete. Seit 2015 leitet Christiane Schneider den Suhrkamp Theaterverlag.

  • Philipp Schulte

    Dozent Dramaturgie / Regie (Theatergeschichte 2)

    Geschäftsführer der Hessischen Theaterakademie, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Bergen (Norwegen) und Gießen, wo er zum Thema »Identität als Experiment« promovierte. Als freier Dramaturg arbeitet er für Susanne Zaun (Frankfurt/M.), Mamoru Iriguchi (London), Andreas Bachmair (Amsterdam) und Mathias Max Herrmann (Hannover). Schulte lehrte und lehrt an unterschiedlichen Universitäten und Kunsthochschulen in Deutschland und Norwegen. Er lebt in Frankfurt am Main.

  • Tom Stromberg

    Dozent Dramaturgie / Schauspiel / Regie (Theater bei Tageslicht)

    Stromberg war Dramaturg und später Intendant am Theater am Turm (TAT) in Frankfurt, danach Leiter des Kultur- und Ereignisprogramms der EXPO2000 in Hannover, Kurator des Theaterprogramms der documenta X, »Theaterskizzen«, in Kassel. Er war Intendant am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Mit Antje Landshoff-Ellermann und Peter Zadek gründete er 2005 eine Theaterproduktionsgesellschaft und Akademie. Gemeinsam mit Matthias von Hartz leitete er das Festival »Impulse«. Stromberg lehrt als Dozent in Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater, an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin, an der Universität Mozarteum Salzburg und an der ADK. Tom Stromberg vertritt mit seiner Agentur in Berlin Theaterregisseure wie Anna Bergmann, Robert Borgmann, Jan Bosse, Martin Laberenz, Antú Romero Nunes , Stefan Pucher, Roland Schimmelpfennig und Jette Steckel sowie Bühnen- und Kostümbildner, Sound- und Videodesigner. Er führt Regie und produziert Theater zusammen mit RegisseurInnen, SchauspielerInnen und MusikerInnen.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Tom Stromberg © privat
  • Sandra Strunz

    Honorarprofessorin, Dozentin Regie

    Regisseurin, studierte Regie an der Hochschule der Künste in Hamburg. Sie inszenierte u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Staatstheater Stuttgart, am Schauspiel Frankfurt, am Schauspiel Hannover, am Schauspielhaus Zürich, am Theater am Neumarkt Zürich, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg oder am Staatsschauspiel Dresden. 2012 – 2016 Leitung des Studiengangs für Theaterregie der ADK.

    Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg - Sandra Strunz
  • Carmen Wolfram

    Dozentin Dramaturgie / Regie / Schauspiel (Theatergeschichte / Grundlagen Dramaturgie)

    Studium der Theaterwissenschaft mit anschließendem Forschungsstudium im Lehrstuhl »Alte Theatergeschichte« in Leipzig. Seit 1993 Dramaturgin an verschiedenen Theatern: u.a. Leitende Dramaturgin im Theater Nordhausen, wo ihre bis heute andauernde Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Autor Armin Petras begann. Von 1999-2006 war sie als Dramaturgin am Schauspiel Leipzig engagiert. Hier arbeitete sie vor allem mit dem damaligen Intendanten Wolfgang Engel und mit Regisseuren wie Michael Thalheimer, Enrico Lübbe, Johanna Schall oder Markus Dietz zusammen. 2006 holte sie Armin Petras, mit Beginn seiner dortigen Intendanz, an das Maxim Gorki Theater Berlin, wo sie u.a. Inszenierungen von Stefan Bachmann, Antù Romero Nunes, Jorinde Dröse, Felicitas Brucker, Nuran David Calis, Simon Solberg und Sebastian Baumgarten dramaturgisch begleitete. Von der Spielzeit 2013 /14 – 2017/18 war sie unter der Intendanz von Armin Petras am Schauspiel Stuttgart engagiert, wo sie die dort entstandenen Theaterarbeiten u.a. der Regisseure Frank Castorf, Bastian Kraft, Stephan Kimmig, Jan Neumann, Schorsch Kamerun und Armin Petras als Dramaturgin betreute. Seit 2014 arbeitet sie als Gastdozentin an der ADK. Mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 wechselt sie als Chefdramaturgin und Stellvertretende Schauspieldirektorin an das Theater Bonn.